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ESV gelingt die Revanche in der Oberpfalz ESV gelingt die Revanche in der Oberpfalz
Amberg/Buchloe. (chs) Diese Revanche ist dem ESV Buchloe geglückt. Nachdem man am Freitag noch auf eigenen Eis gegen den ERSC Amberg mit 2:5 verlor,... ESV gelingt die Revanche in der Oberpfalz

Amberg/Buchloe. (chs) Diese Revanche ist dem ESV Buchloe geglückt. Nachdem man am Freitag noch auf eigenen Eis gegen den ERSC Amberg mit 2:5 verlor, schlugen die Piraten am Sonntag beim Rückspiel eindrucksvoll zurück. Mit 5:1 (1:1, 2:0, 2:0) siegten die Freibeuter bei den Wildlions und fügten den formstarken Gastgebern so nach zuletzt vier Siegen in Folge wieder eine Niederlage zu.

Die Buchloer dagegen bleiben somit auswärts weiter eine Macht, denn auch im fünften Spiel auf fremdem Eis holte man alle drei Punkte.

Den besseren Start in die Partie erwischte aber Amberg. Die Hausherren verbuchten die ersten Torschüsse durch Ryan Murphy, wobei ESV-Schlussmann Johannes Wiedemann sicher zur Stelle war (4.). Auch bei einem Alleingang von Marco Pronath war gerade noch ein Buchloer Verteidiger dazwischen, sodass der Amberger Topscorer im allerletzten Moment noch gestört werden konnte (5.). Doch im ersten Powerplay schlug es dann doch erstmalig ein. Ein Schuss von Lukas Salinger von der Blauen Linie wurde vor dem Tor noch von Pronath abgefälscht, womit Johannes Wiedemann keine Abwehrchance hatte (10.). Die Buchloer antworteten allerdings umgehend – ebenfalls mit dem ersten Überzahlspiel. Nachdem Michal Petrak es geduldig gespielt hatte, lenkte Andreas Schorer Petraks Schuss zum 1:1 Ausgleich über die Linie (12.). Und dieser Treffer gab den Buchloer spürbaren Auftrieb. Denn nun übernahmen die Piraten mehr und mehr die Initiative. Ein weiterer Treffer sollte aber bis zur Pause nicht mehr fallen, weshalb es mit dem verdienten Remis auch in die Kabinen ging.

Aus diesen kamen dann jedoch die Gastgeber wieder aktiver. So verzog im Powerplay erst Benjamin Frank knapp (23.), ehe der starke Wiedemann gegen Daniel Troglauer rettete (25.). Nachdem auch Michael Kirchberger vergab, hatten anschließend die Piraten wieder eine riesen Gelegenheit mit einem Mann mehr auf dem Eis (29.). Aber die Wildlions verhinderten mit Müh und Not den Gegentreffer. Auch bei den Schüssen von Alexander Krafczyk und Simon Beslic war noch ein Bein der Gastgeber dazwischen (33.). Besser machte es da wiederum Andreas Schorer: Nach einem Bully kam die Scheibe zum ESV-Verteidiger, der aus dem Hintergrund abzog und zum 2:1 einnetzte, da vor ERSC-Tormann Timon Bätge viel Verkehr herrschte (34.). Nur rund vier Minuten später lag die Scheibe erneut im Amberger Tor, doch die Schiedsrichter gaben den Treffer nicht (38.). Eine Scharfe Hereingabe fälschte Peter Brückner ins Tor ab. Letztlich entschieden die Referees aber auf Schlittschuhtor und gaben den Treffer nicht – eine harte Entscheidung. Doch lange ärgern mussten sich die Pirates nicht. Denn praktisch eine Kopie dieses Angriffs führte Sekunden später doch zum 3:1 (38.). Dieses Mal zählte das Tor von Brückner auch. Und um ein Haar hätte Christian Wittmann noch vor der zweiten Pause zum 4:1 getroffen, als er alleine vor Bätge auftauchte, aber an diesem scheiterte.

Im letzten Drittel hatten die Buchloer mit zwei Überzahlspielen zunächst die große Gelegenheit für die Vorentscheidung zu sorgen. Doch Markus Vaitl scheiterte einmal am Außenpfosten und einmal alleine vor Bätge (42./45.). So gab es danach die Chance für die Hausherren wieder ranzukommen, als auch diese zweimal in Überzahl agieren durften. Doch die Buchloer verteidigten gut und sorgten anschließend durch Michal Petraks 4:1 für die Entscheidung (52.). Denn in den Schlussminuten spielten die Piraten den Vorsprung sicher und souverän nach Hause und konnten durch einen satten Schuss von Alexander Krafczyk in der Schlussminute sogar noch das 5:1 bejubeln.

Als Fazit konnte ESV-Trainer Christopher Lerchner sicher zufrieden festhalten, dass sich sein Team im Vergleich zum Hinspiel am Freitag an diesem Abend deutlich verbessert in Sachen Effizienz und Durchschlagskraft präsentierte. Und so durften sich die ESV´ler im Löwenkäfig verdient über drei wichtige Punkte im Kampf um Platz 8 freuen und die makellose Auswärtsbilanz weiter ausbauen.

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