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Herne. (PM) Mit einem unerwarteten Eishockey-Krimi beendete der Herner EV am Sonntagabend das Sportjahr 2014. Trotz besserer Torchancen und mehr Spielanteilen erlöste Abwehrspieler Michèl...
Headcoach Frank Petrozza - © by Media

Headcoach Frank Petrozza – © by Media

Herne. (PM) Mit einem unerwarteten Eishockey-Krimi beendete der Herner EV am Sonntagabend das Sportjahr 2014. Trotz besserer Torchancen und mehr Spielanteilen erlöste Abwehrspieler Michèl Ackers erst in der letzten Sekunde der regulären Spielzeit seine Mannschaft und traf zum 3:2 Endergebnis. „Mir fehlen heute Abend echt die Worte“, erklärte HEV-Trainer Frank Petrozza das Spiel auf der anschließenden Pressekonferenz. „Wir waren heute nicht bereit dieses Spiel anzunehmen. Glücklicherweise sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen“, so Petrozza.

 

Dabei hatte die Begegnung eigentlich ganz gut für den HEV gut angefangen. Jiri Svejda  (8. Spiel-minute)  und Jakub Rumpel  (14.) trafen in Überzahl zur verdienten 2:0 Führung. Doch die Gysenberger zeigten im Abschluss nicht mehr die gewohnte Zielstrebigkeit und bekanntlich rächt sich eine mangelhafte Chancenverwertung am Ende. So auch am Sonntagabend. Im zweiten Drittel kam Ratingen zunächst durch Marius Hornig zum Anschluss ehe Marvin Morch den Ausgleich erzielte. Die knapp 750 Zuschauer in der Gysenberghlle trauten ihren Augen kaum. Anstatt einer eingeplanten Führung stand es 2:2 unentschieden.

Aber ein Spiel dauert nun mal 60 Minuten. Und dies bekamen die Gäste schmerzhaft zu spüren. Denn Michèl Ackers Schuss eine Sekunde vor Ende, landete leicht abgefälscht in den Maschen der Ratinger. 3:2. Siegtreffer. Spiel vorbei. Für die Fans auf der Tribüne und der Mannschaft auf dem Eis endete das Sportjahr damit, doch noch erfolgreich. „Meine Mannschaft hat sich heute toll präsentiert. Wenn man bedenkt, dass wir viele Ausfälle zu kompensieren haben, wäre ein Punkt verdient gewesen“, erklärte Ratingens Cheftrainer Alexander Jacobs. Sein Gegenüber hofft auf einen Lerneffekt aus dem Spiel: „Wir befinden uns in einem Prozess. Wir lernen in jedem Spiel etwas. Hoffentlich haben die Jungs heute gelernt, dass sie jedes Spiel annehmen müssen“, so Petrozza.

 

Nun gilt es in den kommenden Tagen sich auf das große Derby am 2. Januar vorzubereiten. Denn als erster Gegner in 2015 erwartet der HEV die Moskitos aus Essen am Gysenberg. Vor einer erwartungsgemäß vollen Kulisse wollen die Gysenberger den ersten Derbysieg in dieser Spielzeit holen. Im letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften  unterlag der HEV erst knapp im Penaltyschießen. Nun soll ein Sieg in regulärer Zeit her. Bully ist um 20 Uhr.

 

Tore: 1:0 (07:39 Min.) Svejda (Dreischer/Rumpel)(PP+1); 2:0 (13:47 Min.) Rumpel (Kreuzmann/Dreischer)(PP+1); 2:1 (33:52 Min.) Hornig (Migas); 2:2 (36:55 Min.) Hornig (Licau/Schumacher)(PP+1); 3:2 (59:59 Min.) Ackers (Kreuzmann/Dreischer)

 

Strafen:

Herner EV: 8+10 Min. (Nieberle)

Ratinger Ice Aliens: 20 Min.

 

Zuschauer: 748

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