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Düsseldorf. (MR) Nach dem nicht unbedingt erwartbaren 4:1 Sieg bei Tabellenführer Eisbären Berlin konnte die Düsseldorfer EG heute zuhause nicht an die Leistung und... Einen Schritt vor und wieder einen zurück: DEG unterliegt ERC Ingolstadt mit 2:3
Aufmerksame Ingolstädter Verteidigung gegen Brendan O´Donnell – © Sportfoto-Sale (DR)

Aufmerksame Ingolstädter Verteidigung gegen Brendan O´Donnell – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Nach dem nicht unbedingt erwartbaren 4:1 Sieg bei Tabellenführer Eisbären Berlin konnte die Düsseldorfer EG heute zuhause nicht an die Leistung und den Erfolg anknüpfen und verlor trotz Blitzstarts punktlos gegen Ingolstadt.

Die Partien gegen die Panther waren in der Vergangenheit immer recht eng; zwar gingen alle drei Spiele in diesem Kalenderjahr an Ingolstadt, andererseits hat in den letzten fünf Spielen grundsätzlich das Heimteam gewonnen. Vor dem Spiel wurde Düsseldorfs Verteidiger Oliver Mebus für sein 500. DEL Spiel geehrt – eine Huldigung, die in der Vergangenheit nichts Gutes für das Spiel der DEG verheißen hatte. Doch das Spiel ging los mit dem Paukenschlag, denn nachdem Pietta zunächst Haukeland geprüft hatte, wurde Agostino mit dem weiten Pass auf die Reise geschickt. So durfte der DEG-Anhang bereits nach 50 Sekunden jubeln. Pietta und Nijenhuis gaben den Stimmungskiller und stellten auf 1:1, keine drei Minuten später. Eine Strafe gegen den Jubilar konnte zunächst gut abgearbeitet werden. Dann aber bekam man das Spielgerät nicht wirklich aus der Zone, Stachowiak bedankte sich mit einem Tänzchen um Verteidiger und Goalie herum (12.). Weitere zwei Muniten später lag die DEG gar 2 Tore zurück. Zwar kamen die Hausherren auch immer wieder ins Angriffsdrittel, doch oft sah es mehr wie ein Spazierenfahren des Pucks aus. Beste Chance hatte Olischefski in der 16. Spielminute, er wurde regelwidrig am Abschluss gehindert, doch den fälligen Penalty konnte O’Donnell nicht an Garteig vorbei bringen.

Offener Schlagabtausch im Schlussdrittel

Es ging hin und her im zweiten Durchgang, ohne dass etwas Zählbares herausgesprungen wäre. Der ERCI bot der DEG durch Undiszipliniertheiten einige Möglichkeiten, ihre bislang unterdurchschnittliche Powerplayquote zu verbessern. Nach dem Powerbreak war es soweit – nach Bullygewinn trug Gogulla das Spielgerät schnell in die Angriffszone, legte in den Slot, wo Olischefski irgendwie ins Tor abfälschte. Dieses Tor wurde im Video überprüft und bestätigt. Das gab den Rheinländern Auftrieb, die Aktionen wurden zielgerichteter nach vorne. Allerdings blieben die Schanzer schnell im Umschaltspiel und dann auch schnell auf den Schlittschuhen. Beim Stand von 2:3 wurden nochmals die Seiten gewechselt. Im Schlussabschnitt verflachte das Spiel etwas, auch wenn nach dem Powerbreak die Hausherren nochmals von den Fans angepeitscht wurden. Doch die Audistädter mauerten ihre blaue Linie zu, dass kaum ein Durchkommen war. Am Ende reichte es nicht mehr zu einem weiteren Treffer, und es blieb beim knappen 3:2 Sieg der Ingolstadt Panther.

Fotostrecke zum Spiel

Aufmerksame Ingolstädter Verteidigung gegen Brendan O´Donnell – © Sportfoto-Sale (DR)
Aufmerksame Ingolstädter Verteidigung gegen Brendan O´Donnell – © Sportfoto-Sale (DR)
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Es spielten:
DEG:
40 Henrik Haukeland – 7 Sinan Akdag, 67 Bernhard Ebner – 11 Kevin Clark, 71 Kohen Olischefski, 87 Philip Gogulla; 3 Alec McCrea, 55 Moritz Wirth – 21 Brendan O’Donnell, 26 Phil Varone, 18 Kenny Agostino; 88 Torsten Ankert, 5 Nick Geitner – 92 Jakub Borzecki, 39 Victor Svensson, 28 Alexander Ehl; 22 Oliver Mebus – 72 Bennet Roßmy, 24 Alex Blank, 42 Luis Üffing
ING – 34 Michael Garteig – 22 Matt Bodie, 25 Leon Hüttl – 8 Philipp Krauß, 9 Andrew Rowe, 15 Brandon Kozun; 5 Fabio Wagner, 22 Maury Edwards – 67 Marko Friedrich, 19 Wojciech Stachowiak, 90 Jan Nijenhus; 6 Kevon Maginot, 7 Colton Jobke – 10 Mirko Höfflin, 33 Charles Bertrand, 12 Noah Dunham; 28 Daniel Schwaiger – 86 Daniel Pietta, 21 Wayne Simpson, 74 Travis St. Denis

Die Tore erzielten:
1:0 (00:50) Agostino (Varone, Haukeland)
1:1 (03:35) Nijenhuis (Pietta, Bodie)
1:2 (11:18) Stachowiak (Friedrich, Simpson)
1:3 (13:25) St. Denis (Pietta, Hüttl)
2:3 (28:25) Olischefski (Gogulla, Clark)

Schiedsrichter: 6 Lasse Kopitz, 5 Andre Schrader (42 David Tanko, 70 Joep Leermakers)

Strafen: DEG – 10 Min.; ING – 8 Min.

Zuschauer: 6130

Das sagt Wojciech Stachowiak zum Match





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Michaela-Ross

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