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Andreas Lupzig – © EHC Neuwied Media/PR

Neuwied. (PM EHC) Der EHC Neuwied hat auf die durchwachsenen Ergebnisse und Leistungen in den ersten Wochen der Eishockey-Saison 2023/24 reagiert und sich von Trainer Andreas Lupzig getrennt.

Am Donnerstagabend vor dem Mannschaftstraining fanden sich der EHC-Vorsitzende Burkhard Weller, Manager Carsten Billigmann und (Ex-)Trainer Lupzig zu einem Gespräch zusammen, in dem sie die aktuelle Situation ausführlich erörterten und die Neuwieder Verantwortlichen zu dem Ergebnis kamen, die Zusammenarbeit zu beenden. „Wir haben leider in den jüngsten Spielen nicht die erhoffte Entwicklung der Mannschaft gesehen und müssen aufpassen, unsere Saisonziele nicht zu verfehlen. Nach nur fünf Punkten aus vier Spielen im BeNe League Cup müssen wir so schnell wie möglich die Kurve bekommen, um im Kampf um die Play-off-Plätze nicht den Anschluss zu verlieren“, sagt Weller. „Wir haben uns die Entscheidung wirklich nicht einfach gemacht, zumal uns auch bewusst ist, dass das neue Team Zeit braucht, um sich zu finden. Trotzdem war es an der Zeit, diesen Schritt zu gehen.“

Der ehemalige Nationalspieler Lupzig war vor der Saison vom TuS Wiehl nach Neuwied gewechselt. „Andreas ist ein super Trainer. Dabei bleibe ich. Aber manchmal gibt es im Sport Fälle, dass etwas nicht so zusammenpasst, wie man es sich wünscht“, so Billigmann, der am Wochenende in den beiden Partien gegen die Snackpoint Eaters Limburg-Geleen (Freitag, 20 Uhr in Neuwied) und die EG Diez-Limburg (Sonntag, 18.30 Uhr in Diez) interimsmäßig als Trainer einspringt. „Die Drähte glühen auf Hochtouren. Wir hoffen schon in der kommenden Woche einen Nachfolger präsentieren zu können. Wir wünschen Andreas Lupzig alles Gute für seine Zukunft“, sagt Billigmann.

EHC will schnellstmöglich Boden gutmachen

Heimspiel gegen den starken Tabellenzweiten Snackpoint Eaters Limburg-Geleen am Freitag ab 20 Uhr im Icehouse, Derby gegen die EG Diez-Limburg am Sonntag ab 18.30 Uhr am Diezer Heckenweg – Neuwieder Eishockey-Herz, was willst du? „Am besten natürlich zwei Siege für uns“, antwortet Carsten Billigmann. Der Manager des EHC Neuwied weiß, dass sich vor den Bären zwei hohe Hürden auftürmen, die trotzdem bewältig werden sollen. Trotz der großen Qualität der beiden Gegner und trotz des ernüchternden Saisonstarts des EHC. „Wir müssen so schnell wie möglich zusehen, dass wir uns in der Tabelle nach oben verbessern und in Richtung der Play-off-Plätze schieben. Noch sind die Punktabstände gering. Diese Chance müssen wir nutzen“, so Billigmann, der aber auch weiß, der erhoffte Kletterkurs im BeNe League Cup schneller vollzogen werden kann als in der Regionalliga: „Natürlich sind die Gegner stärker und es ist deutlich schwieriger, Spiele für sich zu entscheiden, aber die bisherige Saison zeigt auch, dass jeder jeden schlagen kann.“

Eine weitere Trainingswoche ist seit der Heimniederlage gegen die Unis Flyers Heerenveen und dem wenig aussagekräftigen 27:0-Sieg im „act.VERTISE RLP-Pokal“, dem Pokalwettbewerb des Rheinland-Pfälzischen Eis- und Rollsportverbandes, gegen die Eifel-Mosel Bären Bitburg vergangen. Gegen den Hessenligisten schossen sich die Neuwieder den angestauten Frust von der Seele. Brachte das neues Selbstvertrauen für die Spiele gegen Limburg-Geleen und Diez-Limburg?

Beim EHC muss Torhüter Jan Guryca verletzungsbedingt weiter passen, sodass erneut Tjaard Jansen zwischen den Pfosten stehen wird. Auf Neuwieds Hintermannschaft wird sowohl gegen die Eaters als auch gegen die Raketen harte Arbeit warten. Beide Mannschaften haben im bisherigen Saisonverlauf im Schnitt mehr als fünf Tore pro Partie erzielt, was sich auch auf die Scorerliste auswirkt. Vier Spieler der Niederländer und zwei aus Reihen der EGDL stehen hinter unter den Top-Zehn. „Wir haben im Pokalspiel gegen Diez-Limburg kämpferisch eine ordentliche Leistung gezeigt und gesehen, dass wir mithalten können. Das müssen wir am Wochenende in beiden Partien abrufen. Dann traue ich uns auf jeden Fall auch Punkte zu“, so Manager Billigmann.






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