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Die weltweit spürbaren Auswirkungen des Coronavirus könnten unzähligen Sportvereinen ihre Existenz kosten. Ob im Eishockey oder anderen Sportarten – alle trifft dasselbe Schicksal: Angesichts... „EHC gegen Corona“: Eissportvereine können nun in wenigen Minuten virtuelle Geisterspieltickets , Bratwurst und Bier verkaufen

Die weltweit spürbaren Auswirkungen des Coronavirus könnten unzähligen Sportvereinen ihre Existenz kosten. Ob im Eishockey oder anderen Sportarten – alle trifft dasselbe Schicksal: Angesichts von fehlenden Zuschauer-Einnahmen und wegbrechenden Sponsorbeiträgen droht Klubs und Organisationen der finanzielle Ruin.

Durch den Abbruch der Eishockeysaison ist bei vielen Klubs schon ein großes Loch in der Kasse entstanden. Die laufenden Kosten müssen ebenfalls weiter gedeckt werden. Wann der Spielbetrieb vor Zuschauern wieder aufgenommen werden kann ist momentan ebenfalls noch nicht absehbar.

Die Not machte einige Sportvereine bereits erfinderisch: Im Fußball machte das Wort der „Geisterspiele“ schnell die Runde, als klar wurde, dass vorerst keine Zuschauer zu den Spielen zugelassen werden. Erste Klubs begannen sogenannte Geisterspieltickets zu verkaufen. Geisterspieltickets sind virtuelle Tickets, durch deren Verkauf die Klubs Einnahmen generieren können. Fans, Freunde und Gönner, die ihren Klub unterstützen möchten kaufen zum Beispiel ein Geisterspielticket, eine virtuelle Stadionwurst oder ein Getränk.

Mitmachen können bei dieser Idee alle Klubs. Egal, ob Nachwuchsverein, Amateursportler oder professionelle Organisationen. Alle leiden in diesen Wochen und jede zusätzliche Einnahme kann helfen die finanzielle Not zu lindern. Im Amateurfußball haben bereits über 600 Vereine diese Idee aufgegriffen. Gemeinsam mit Eishockey-Magazin.de ist es nun auch für Eissportvereine möglich durch diese Möglichkeit Einnahmen zu generieren. Die Umsetzung ist in wenigen Minuten geschafft.

Wie können auch kleine Vereine davon profitieren?

Nicht alle Klubs verfügen über die technische Expertise, um derartige Aktionen ins Leben zu rufen und effizient umzusetzen. Deshalb nehmen wir uns vor allem den kleinen Vereinen an, die Hilfe benötigen. Wir haben einen eigens für Geisterspieltickets programmierten Online-Shop eingerichtet. In nicht einmal fünf Minuten können Vereinsverantwortliche einen Account einrichten und loslegen.

Was haben die Vereine davon?

Die Klubs können auf der Seite einen eigenen Shop erstellen, Preise für Tickets, Bier, Bratwurst und einen Kasten Bier festlegen und diese dann virtuell verkaufen. Ein Klub könnte zum Beispiel für den kommenden Sonntag eine Facebook-Veranstaltung anlegen: „EHC gegen Corona“, darin die aktuelle Situation erklären und ein Geisterspiel daraus machen. Über den Shop können Fans und Unterstützer dann Tickets sowie Bier, Bratwurst und den Kasten Bier für dieses Geisterspiel erwerben.

Welche Kosten kommen auf Vereine zu?

Gemeinsam mit unserem Partner stellen wir den Klubs unseren Shop ohne ein Risiko oder Fixkosten zur Verfügung. Außerdem verzichten wir auf die sonst üblichen Einrichtungs- oder Systemgebühren. Lediglich vom Umsatz des Shops behalten wir 20 Prozent für die PayPal-Gebühren und die Betriebskosten dieser Plattform inklusive darauf anfallender Steuern ein. Sollte am Ende etwas von dem Geld übrig bleiben, spenden wir es an die #WeKickCorona-Aktion der Fußball Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich. Am Ende des Monats rechnen wir ab und die Vereine bekommen das restliche Geld, also 80 Prozent des Umsatzes, ausgezahlt. Da es keine echte Gegenleistung für die virtuellen Tickets, Bratwürste etc. gibt, fallen für Vereine auch keine weiteren Steuern an. Die Einnahme fällt, sofern der Verein gemeinnützig ist, in den ideellen Bereich.

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