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Salzburg. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg setzte sich im Spitzenspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen die Moser Medical Graz99ers mit... EBEL: Red Bulls gewinnen Spitzenspiel gegen Graz99ers

Erik Kirchschlaeger (99ers), Raphael Herburger (EC RBS), Christopher Nihlstorp (99ers), Andreas Wiedergut (99ers) and Layne Viveiros (EC RBS), – © GEPA pictures/ Jasmin Walter

Salzburg. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg setzte sich im Spitzenspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen die Moser Medical Graz99ers mit 3:1 durch und verteidigt damit auch die Tabellenführung.

Vor 2.286 Zuschauern in der Salzburger Eisarena waren die Red Bulls über weite Strecken die bessere Mannschaft und begeisterten phasenweise mit schönem Kombinationseishockey. Raphael Herburger freute sich dabei neben Torschützen Chad Kolarik über einen Doppelpack. Morgen, Samstag, folgt gegen HC Orli Znojmo gleich das nächste Heimspiel der Red Bulls (19:15 Uhr).

Die Red Bulls, in deren Reihen der 18-jährige Verteidiger Kilian Zündel von den Red Bull Hockey Juniors seinen ersten Profieinsatz in dieser Saison bekam – der Vorarlberger hatte bereits im Februar debütiert –, erwischten ohne die Rekonvaleszenten Brendan Mikkelson und Dominique Heinrich einen Blitzstart gegen die Graz 99ers. Exakt nach 1:01 Minuten nahm Raphael Herburger vor dem Tor den Pass von Alexander Pallestrang direkt ab und netzte zur frühen Führung ein. Danach verhinderte Graz‘ Torhüter Cristopher Nihlstorp gute Chancen von Chad Kolarik (4.) und Alexander Rauchenwald (9.), ehe auch die Gäste bei einem Powerplay in der 10. Minute erstmals gefährlich wurden, Joakim Hillding prüfte Salzburgs Rückhalt Jean-Philippe Lamoureux aus kurzer Distanz. In der 17. Minute hatte Ken Ograjensek die beste Möglichkeit der 99ers nach einem Solo durch die Verteidigung, kam aber an JP Lamoureux nicht vorbei und so führten die Red Bulls nach 20 Minuten mit 1:0.

In der 23. Minute fuhr Yannic Pilloni allein auf den Goalie zu und traf zwar nicht, leitete damit aber ein dominantes zweites Salzburger Drittel ein. Kurz darauf traf zunächst Nico Feldner im Nachschuss die Stange, und noch immer in der 23. Minute fixierte Chad Kolarik aus spitzem Winkel mit seinem insgesamt vierten Tor die 2:0-Führung. Danach spielten fast nur noch die Hausherren, kombinierten und begeisterten mit vielen Torschüssen, lediglich Graz‘ starker Torhüter verhinderte jetzt eine höhere Führung der Salzburger. In der 38. Minute nutzten die Gäste aber ein Überzahlspiel zum ersten Treffer in dieser Partie und kamen damit wieder auf ein Tor an die Red Bulls heran. Davin Aslin traf per One-timer aus dem rechten Bullykreis. Nach zwei Dritteln führten die Red Bulls mit 2:1, womit die Gäste noch gut bedient waren.

Salzburgs Kapitän Thomas Raffl begann das Schlussdrittel mit einem Alleingang übers halbe Eis, ließ dabei zwei Grazer Spieler hinter sich und fand nur in Cristopher Nihlstorp seinen Meister. Doch in der 44. Minute wurden die Red Bulls endlich belohnt; Thomas Raffl schoss im Powerplay auf die Schoner des Goalies und im Nachschuss aus spitzem Winkel vollendete Raphael Herburger mit seinem zweiten Tagestreffer – auch er hält jetzt bei insgesamt vier Toren – zur 3:1-Führung. In der 53. Minute hatten die Red Bulls Glück, als Graz‘ Robin Weihager aus der Distanz an die Querstange schoss, die Scheibe nach oben abprallte und nochmal auf die Stange und von dort nach hinten fiel. Kurz darauf hatte Bud Holloway die Chance bei einem Penalty auf den vierten Salzburger Treffer. Dreieinhalb Minuten vor Ende ging bei den Gästen der Goalie vom Eis und es entbrannte nochmal eine spannende Schlussphase mit viel Bewegung auf beiden Seiten, in der Thomas Raffl (58.) aus schwieriger Schussposition die Stange des leeren Tores traf. Am Ende blieb es beim hochverdienten 3:1-Heimerfolg der Red Bulls, die damit weiterhin an der Tabellenspitze stehen.

Morgen, Samstag, geht es gleich mit dem nächsten Heimspiel der Red Bulls weiter. Zu Gast ist der HC Orli Znojmo, der heute in Dornbirn mit 3:1 gewonnen hat. Das Spiel beginnt wieder um 19:15 Uhr.

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Erste Bank Eishockey Liga
EC Red Bull Salzburg – Moser Medical Graz 99ers 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)
Tore: Herburger (10., 44./PP), Kolarik (23.) resp. Aslin (38./PP)

Zuschauer: 2.286

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Head Coach Matt McIlvane

„Es ist ein schönes Gefühl, jetzt auch zuhause zu gewinnen. Die Grazer waren stark wie erwartet, sind gut eisgelaufen und haben viel Druck mit dem Forecheck gemacht. Umso schöner ist dieser Sieg, der ein großer Schritt für uns in die richtige Richtung ist. Jetzt werden wir versuchen, uns möglichst schnell zu erholen und morgen gegen Znojmo die Leistung wieder abzurufen.“

Haie mit Last-minute-Niederlage!

Innsbruck. (PM Haie) Die Innsbrucker Haie bleiben weiter ohne Sieg und hadern nun auch mit dem fehlenden Glück. Nach einer starken Leistung müssen sich die Tiroler dem Meister aus Klagenfurt quasi in letzter Sekunde geschlagen geben.

„Wir müssen heute großartig sein. Gut wird gegen den amtierenden Meister nicht reichen.“ Haie-Headcoach Rob Pallin wusste ganz genau was ihn und seine Mannschaft gegen Klagenfurt in der TIWAG-Arena erwarten würde. Der Ausfall von Stammverteidiger Michael Boivin sollte dabei nicht unbedingt ein Vorteil für die Gastgeber sein. Der Start in die Partie verlief dann erwartungsgemäß, die Gäste übernahmen schnell das Kommando und erhofften sich so einen guten Auftakt nach drei Niederlagen in Folge. Das Team von Coach Pallin hielt mit viel Kampf und Leidenschaft dagegen und überstand so die erste Drangperiode der Kärntner. Und mit Fortdauer des ersten Abschnitts kamen die Haie dann auch besser in die Partie, legten den großen Respekt mit jeder Minute immer mehr ab. Die erste ganz dicke Möglichkeit war dann sogar den Tirolern überlassen, ein Schuss von Joel Broda landete an der Stange (16.). Der KAC konterte noch im ersten Drittel ebenfalls mit einem Stangenschuss durch Adam Comrie (19.). Tore blieben in diesem Abschnitt aus, mit dem 0:0 ging es dann in die erste Pause.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich wenig am Geschehen, die Haie machten dem Meister das Leben richtig schwer und hatten weitere gute Einschussmöglichkeiten durch Broda und Sedivy. Auf der Gegenseite zeigten sich die Gastgeber hellwach, nur selten konnten sich die Gäste in Szene setzen. In der 30. Minute hatten die Haiefans dann den Torschrei auf den Lippen doch eine 2:0-Situation fand keinen Niederschlag auf den Scoresheet. Und dennoch, die Innsbrucker waren nun ebenbürtig, hatten in dieser Phase sogar die besseren Chancen. Zum Ende des Mitteldrittels wurde es dann noch einmal richtig turbulent. Thörnberg scheiterte mit einer tollen Chance an der Latte, auf der Gegenseite rettete Sacha Guimond zweimal in höchster Not. Keine Tore auch nach 40 Minuten.

Im Schlussdrittel waren es dann weiter die Haie die zunächst Ausrufezeichen setzten, doch ein Schlenzer von John Lammers landete knapp neben dem Tor. In der Folge wogte die Partie hin und her, die Gastgeber überzeugten weiter mit großem Kampfgeist und machten den Kärntnern weiter das Leben schwer. In der 53. Minute klopften die Haie wieder lautstark an, Ondrej Sedivy verpasste bei einem Konter hauchdünn. Nur zwei Minuten später hämmerte Joel Broda die Scheibe an die Unterkante der Latte. Es war zum Haareraufen. Und so kam es am Ende dann ganz dick für die Haie. Mit dem letzten Angriff jubelten die Klagenfurter dann doch über den 1:0-Siegtreffer. Vier (!) Sekunden vor Schluss. Es war ein Ende, dass sich die Tiroler an diesem Abend nicht verdient hatten. Ganz bitter. Bereits am Samstag gastieren die Vienna Capitals in der TIWAG-Arena.

HC TWK Innsbruck – EC KAC 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) Tore: Haudum (60.)

Vienna entführt drei Punkte aus der Eiswelle – Bozen mit 4:1 besiegt

Die Bewährungsprobe des HCB Südtirol Alperia gegen den Vizemeister aus Wien ist nicht gelungen. Clevere Vienna Capitals zeigten den Foxes ihre Grenzen auf und wiesen diese mit einem klaren 4:1 in die Schranken. Nach einem farblosen ersten Drittel ohne Höhepunkte brachte Kichton die Gäste in Führung, Sylvestre glich für die Weißroten aus, bevor eine doppelte Bankstrafe gegen Bardaro den Weißroten das Genick brach: Wall und Loney nützten diese Chance eiskalt aus, der vierte Treffer durch Holzapfel zehn Minuten vor Spielende war nur mehr eine Draufgabe.

Das Match. Coach Clayton Beddoes war durch die Ausfälle von Miceli, Frank und Alberga gezwungen, die Linien nochmals durchzumischen und beorderte Spinozzi in den Angriff. Beide Teams gingen das Match eher verhalten an und so gab es im ersten Abschnitt kaum nennenswerte Torchancen. Die Foxes hatten vielleicht mehr vom Spiel und gleich zu Beginn eine Möglichkeit durch Hargrove aus dem Slot, Zapolski war aber aufmerksam. Bozen versuchte es meist mit Schüssen aus der zweiten Linie, so mit Flemming, Tauferer, Daly und Glira. Auch bei je einem Powerplay pro Mannschaft neutralisierte das Penaltykilling jeweils die gegenseitigen Sturmformationen.

Zu Beginn des zweiten Abschnittes waren die Wiener aktiver und erspielten sich mit Kichton (Big Save von Irving) und Kittinger (vergab alleine vor dem Bozner Tor) die ersten guten Einschussmöglichkeiten. Nach vier Minuten gingen die Gäste durch ein eher glückliches Tor in Führung: ein harmloser Pass in die Mitte von Kichton wurde von einem Bozner Spieler ins eigene Tor abgelenkt. Nachdem Arniel bei einem Konter für Bozen die Scheibe knapp neben das Gehäuse von Zapolski lenkte, blieb auf der Gegenseite die Scheibe nach einem Distanzschuss von Olden auf der Torlinie liegen. Die Schiedsrichter gaben nach Einsicht der Torkamera den Treffer nicht. Zwei Minuten später klingelte es hingegen auf der anderen Seite: Bardaro spielt den freistehenden Sylvestre an, der suchte sich in aller Ruhe die Ecke aus und erzielte den Ausgleich. Dann hatte eine doppelte Bakstrafe gegen Bardaro für den HCB verheerende Folgen: zuerst brachte Wall nach Zuspiel von Olden die Vienna wieder in Führung und gleich nach Ablauf der Strafminuten versenkte Holzapfel die Scheibe zum dritten Mal im Bozner Kasten. Kurz vor dem zweiten Pausentee hatten Arniel, Spinozzi und Frigo gute Möglichkeiten für einen Anschlusstreffer.

Im Schlussdrittel verwalteten die Gäste das Match in souveräner Weise, den Foxes ging aufgrund der dünnen Spieledecke die Luft aus. Einziger Höhepunkt in diesem Abschnitt war eigentlich nur das vierte Wiener Tor durch Holzapfel, der im Powerplay Irving aus dem Slot das Nachsehen gab.
Bernard & Co. haben nun am Sonntag Ruhepause und eine Woche Zeit, die Ideen neu zu ordnen, bevor es am nächsten Wochenende in die Ferne zuerst nach Linz und anschließend nach Innsbruck geht.

HCB Südtirol Alperia – spusu Vienna Capitals 1:4 (0:0 – 1:3 – 0:1)
Die Tore: 24:05 Brenden Kichton (0:1) – 27:53 Sebastien Sylvestre (1:1) – 30:53 PP1 Alex Wall (1:2) – 32:53 Ty Loney (1:3) – 49:59 PP1 Riley Holzapfel (1:4)
Schiedsrichter: Nikolic K./Stolc – Pardatscher/Basso
Zuschauer: 2309

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