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Duisburg. (MR) Im zweiten Aufeinandertreffen konnten die Füchse Duisburg sich für die Auftaktniederlage revanchieren und die Saalebulls Halle mit 5:3 aus der Halle schießen....
Rannten teilweise hinterher - Fuchs Manuel Neumann verfolgt Halles Mathias Vostarek - © by Eishockey-Magazin (DR)

Rannten teilweise hinterher – Fuchs Manuel Neumann verfolgt Halles Mathias Vostarek – © by Eishockey-Magazin (DR)

Duisburg. (MR) Im zweiten Aufeinandertreffen konnten die Füchse Duisburg sich für die Auftaktniederlage revanchieren und die Saalebulls Halle mit 5:3 aus der Halle schießen. Was nach den ersten 20 Spielminuten wie eine gut lösbare Aufgabe für die Gastgeber aussah, wurde im mittleren Abschnitt zunehmend schwerer, um am Ende noch (unnötig) spannend zu werden.

Duisburg legte von Beginn an druckvoll los und konnte die ersten Schüsse vor das Tor bringen. Für den ersten Treffer indes benötigte es eine Überzahl (Huebscher, 4. Min.). In der 12. Spielminute traf Ziolkowski das leere Tor nicht, während gegenüber Bick gegen Deske retten musste. Die Reihe um André Huebscher kombinierte sich mustergültig vor das Tor und zeichnete auch für den zweiten Treffer verantwortlich (14.). In Unterzahl mussten die Füchse den Anschlusstreffer hinnehmen, als die Scheibe nicht wirklich befreit werden konnte. Der anschließende Flachschuss rutschte durch die Schoner (Schubert, 18.). Kurz vor der Sirene stellte Pfohl sehenswert den alten Abstand wieder her (19.).

Im mittleren Abschnitt häuften sich zunächst auf Füchse-Seite die „nicht-Treffer“, vor allem Orendorz verzweifelte heute an seinem Schussglück. Albrecht und Abercrombie hielten auf der anderen Seite Felix Bick wach. Zur Spielmitte sah Bick erneut nicht so gut aus, den Schuss von Gunkel glaubte er sicher, doch auch dieser war irgendwie durchgerutscht (31.). In den beiden darauf folgenden Strafzeiten gegen die Gäste, davon 90 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis, hätte der Fuchs die Zügel wieder anziehen müssen, doch hier lief dann wenig bis nichts zusammen, dass man von einem Powerplay kaum sprechen konnte. Und es kam, wie es kommen musste: in der 37. Spielminute war auch dieser Vorsprung dahin, als Albrecht erst seinen Gegenspieler stehen ließ, dann Bick austanzte und anschließend flach durch die Hosenträger einschoss. Erneut kurz vor der Sirene misslang Faber ein Querpass vor dem Tor – er traf nicht in die Kelle von Joly am langen Pfosten sondern gleich selbst ins Tor.

Im Schlussabschnitt setzten beide Teams alles daran, den nächsten Treffer zu erzielen, und die Gäste waren dem Ausgleich mehrfach sehr nahe. Als Ken Latta seinen Goalie Patrick Glatzel zugunsten des sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte, war es Raphaël Joly, der vier Sekunden vor Schluss das Spielgerät in das verwaiste Tor schickte zum Endstand von 5:3.

 

EV Duisburg – MEC Halle 04 5:3 (3:1/1:2/1:0)

Tore: 1:0 (3:19) Huebscher (Pfohl/Faber) 5-4PP; 2:0 (13:34) Huebscher (Joly/Pfohl); 2:1 (17:06) Schubert (Vostarek/Petermann) 5-4PP; 3:1 (18:37) Pfohl (Huebscher/Schmidt); 3:2 (30:31) Gunkel (Vostarek/Schubert); 3:3 (36:08) G. Albrecht (Thiede); 4:3 (39:06) Faber (Pfohl); 5:3 (59:56) Joly (Zerressen) ENG

Schiedsrichter: Engelmann

Strafen: Duisburg 8 – Halle 12

Zuschauer: 1116

Aufstellung:

Duisburg: Bick – Zerressen, Schmidt; Pietsch, Neumann; Walkowiak, Faber; Schmitz – Pfohl, Huebscher, Joly; Lascheit, Orendorz, Ziolkowski; Busch, Grözinger, Fischbuch; Bettahar, Krämer, Fröhlich; Niederberger

Halle: Glatzel – Sochan, Wunderlich; Petermann, Schön; Thiede, Katzer – Gard, Gunkel, G.Albrecht; Vostarek, Bigam, Abercrombie; Schubert, Deske, Lupzig; A. Klein

 

Three Stars:

1st Star: Glatzel (Halle)

2nd Star: Huebscher (Duisburg)

3rd Star: Pfohl (Duisburg)

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