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Düsseldorf. (MR) Zwei Tore Eder und zwei durch MacAulay ebnen der Düsseldorfer EG den Weg zum Sieg über druckvolle Ice Tigers. Diese versäumten, ihr... Düsseldorfer EG besiegt Nürnberg Ice Tigers deutlich und springt auf Rang 4
Viel Verkehr vor dem Nürnberger Tor – © Sportfoto-Sale (DR)

Viel Verkehr vor dem Nürnberger Tor – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Zwei Tore Eder und zwei durch MacAulay ebnen der Düsseldorfer EG den Weg zum Sieg über druckvolle Ice Tigers. Diese versäumten, ihr Übergewicht im zweiten Drittel in (genügend) Tore umzumünzen.

Nach einer besonderen Begrüßung für Gästekapitän Patrick Reimer, die dieses Mal emotionaler ausfiel als sonst immer, entspann sich ein gutes und schnelles Spiel. Ein schneller Vorstoß brachte die Hausherren schon sehr früh in Führung (Ehl, 2.). Dass hier eine Strafe angezeigt war, ist dann eher nebensächlich. Fortan ging Düsseldorf voran, die Ice Tigers kamen eher selten vor das Tor. Eine Strafe gegen Nürnberg konnte Eder kurz vor deren Ablauf zum 2:0 ausnutzen. Für den Lacher des Tages sorgte Linesman Klijberg, der bei Spielunterbrechung den Domino-Effekt vorführte und gleich eine Reihe Spieler abräumte. Mit einer Strafe gegen die DEG kamen auch die Gäste druckvoller vors Tor, doch alles wurde mehr oder weniger souverän weggeklärt. Das zweite Drittel war wieder einmal nicht das beste der DEG. Von Beginn an kam kein Spielfluss auf, und man hatte in den ersten Minuten das Gefühl, der Puck bliebe ständig im Eis hängen. So ging es aber beiden Seiten. Ein dummes Stürmerfoul von Barta brachte die Gäste erstmalig auf den Würfel (Shaw, 29.). Doch wenig später war eine Strafe angezeigt, weil Kousa einen Schläger ans Kinn bekommen hatte. Diese „Straftat“ bestrafte MacAulay, ohne dass ein Tiger auf die Strafbank hätte gehen müssen (30.). Doch die Franken blieben am Drücker, die Hausherren kamen kaum aus ihrem Verteidigungsdrittel heraus. Nürnberg zog gar mit 5 gegen 5 eine Art Powerplay auf, und Schofield nahm das Spielgerät volley aus der Luft, das Schmölz nicht ganz getroffen hatte (36.). Mit diesem 3:2 ging es erneut in die Kabinen.

DEG findet in der zweiten Pause „den Startknopf“ (Roger Hansson)

Eine frühe Strafe im Schlussabschnitt vollstreckte wieder Eder. Und effektiv zeigten sich die Kollegen im diesem letzten Durchgang: Bittner (46.) und erneut MacAulay (48.) erhöhten auf 6:2. Nach diesem 6. Gegentor war der Arbeitstag für Treutle beendet, und er tauschte angefressen den Platz mir Hungerecker. Zwar versuchten die Ice Tigers um Reimer alles, doch sollte kein Treffer mehr hinter Haukeland in den Kasten fallen, egal wer sich auch versuchte – sehr zur Freude der sehr gut gelaunten DEG-Fankurve, die auch stimmungsvoll altes und lange nicht mehr gehörtes Liedgut ausgegraben hatte und die Welle startete. Dass nach dem Spiel auch Patrick Reimer in seinem vielleicht letzten Spiel in Düsseldorf – man weiß natürlich jetzt noch nicht, was vielleicht noch in den Play Offs kommt – von den Düsseldorfer Fans zur Ehrenrunde gerufen wurde, war zwar sehr emotional, aber auch wenn es ihn gefreut hat, hätte Reimer sicher einen Sieg seines Teams noch lieber genommen.

Patrick Reimer: „Es war eine überragende Zeit“





Es spielten:
DEG
– 40 Henrik Haukeland – 8 Mikko Kousa, 36 Joonas Järvinen – 15 Stephen Harper, 81 Stephen MacAulay, 87 Philip Gogulla; 43 Luca Zitterbart, 67 Bernhard Ebner – 20 Tobias Eder, 24 Alex Blank, 28 Alexander Ehl; 3 Alec McCrea, 5 Nick Geitner – 71 Daniel Fischbuch, 29 Alex Barta, 57 Paul Bittner; 88 Niklas Heinzinger – 92 Jakub Borzecki, 22 Cedric Schiemenz, 44 Josef Eham
NIT – 31 Niklas Treutle (ab 48. Leon Hungerecker) – 19 Tim Fleischer, 22 Oliver Mebus – 17 Patrick Reimer, 9 Rick Schofield, 25 Daniel Schmölz; 29 Nicholas Welsh, 82 Hayden Shaw – 91 Elis Hede, 89 Gregor MacLeod, 74 Dane Fox; 55 Blake Parlett, 24 Marcus Weber – 8 Tyler Sheehy, 13 Ryan Stoa, 48 Jake Ustorf; 15 Charlie Jahnke – 26 Dennis Lobach, 53 Danjo Leonhardt, 21 Max Kislinger

Die Tore erzielten:
1:0 (01:30) Ehl (Eder)
2:0 (09:49) Eder (Gogulla, Blank) PP1
2:1 (28:08) Shaw (Fleischer) PP1
3:1 (29:31) MacAulay (Gogulla)
3:2 (35:38) Schofield (Schmölz, Reimer)
4:2 (41:50) Eder (Kousa, Gogulla) PP1
5:2 (45:22) Bittner (Barta, Fischbuch)
6:2 (47:07) MacAulay (Gogulla, Harper)

Schiedsrichter: 16 Sean MacFarlane, 27 Bastian Steingross (54 JP Priebsch, 78 Jeroen Klijberg)

Strafen: DEG – 4 Min.; NIT – 4 Min.

Zuschauer: 8868

Michaela-Ross

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