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DNL-Play Offs: Spiel eins geht an Düsseldorf

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Fedor Kolupaylo (EVL) setzt sich gegen Hagen Kaisler durch – © by Eishockey-Magazin (DR)
Fedor Kolupaylo (EVL) setzt sich gegen Hagen Kaisler durch – © by Eishockey-Magazin (DR)

Düsseldorf. (MR) Im ersten von maximal fünf Spielen im Viertelfinale der DNL-Play Offs traf die Düsseldorfer EG auf den EV Landshut (3. gegen 6.) und konnte sich den ersten Sieg erarbeiten.

Zunächst nämlich war von den Gästen mehr zu sehen, vor allem im Angriffsdrittel, besonders die erste Reihe um Fedor Kolupaylo schoss Benedict Roßberg im DEG-Kasten warm. Den ersten Treffer allerdings erzwang Erik Keresztury und nahm den Pfosten zur Hilfe (15.). Düsseldorf wurde jetzt aktiver, Tobias Brazda, Alexander Schneider oder Jari Neugebauer versuchten nachzulegen. Doch es ging mit der knappen Führung in die Pause.

Mit einem Handgelenkschuss meldete sich Jakob Mayenschein und seine Landshuter zurück, und wenig später hatte Oliver Granz Pech, dass er erst die Scheibe im Angriffsdrittel halten konnte, dann aber über die Scheibe schlug, sodass diese Chance vertan war. Nach gut 25 Spielminuten griff das Schiedsrichtergespann zum ersten Mal zur Pfeife, und die Gastgeber spielten Überzahl. Als dann auch noch der Goalie seine Kelle verlor und mit einem normalen Schläger arbeiten musste, brachte Tobias Brazda die Scheibe über die Linie (28.). Die Freude währte jedoch nicht lange, Alexander Richter verlor das Spielgerät, Landshut kam zu einem 2 auf 1, und Roßberg war geschlagen (Kolupaylo, 30.). Im weiteren Spielverlauf wurde es jetzt etwas nickeliger, oder zumindest saß die Pfeife der Unparteiischen jetzt lockerer.

Tim Brazda markierte den 3-2 Siegtreffer – © by Eishockey-Magazin (DR)
Tim Brazda markierte den 3-2 Siegtreffer – © by Eishockey-Magazin (DR)

Zu Beginn des dritten Abschnittes musste Jari Neugebauer in die Kühlbox, doch er saß nicht lange, denn Konstantin Mühlbauer konnte einen Abpraller ins leere Eck schieben (43.). Als nächstes landete Keresztury im Tor, was ein wenig Bambule um das Tor mit sich brachte und der DEG eine weitere Überzahl bescherte. Ein Treffer wollte allerdings nicht fallen. Beide Teams schenkten sich jetzt nichts und drückten auf die Entscheidung. Die Goalies konnten sich mehrfach mit tollen Saves auszeichnen. Nachdem die Brazdas und Eugen Alanov ihre gut gedachte Kombination nicht unterbringen konnten und die Scheibe wieder verloren war, konnte Tim Brazda sie doch im Mitteleis zurückerobern und blitzschnell umschalten. Alleine vor dem Tor schlenzte er den Puck eiskalt in den Winkel zum umjubelten Führungstreffer (55.). Der Rest war reine Abwehrschlacht der Gastgeber, wobei sie oftmals auch die nötige Portion Glück hatten, als beispielsweise der Schuss von Oliver Granz aus der Fanghand fiel und knapp außen am Pfosten vorbei rollte, oder Abpraller im letzten Moment weggefischt wurden. So konnte der erste Sieg mit etwas Mühe über den Zielstrich gerettet werden – ein schönes Geburtstagsgeschenk, das sich die drei heutigen Geburtstagskinder Jonas Noske, Tim und Tobias Brazda gemacht haben.

Am kommenden Wochenende finden zwei Begegnungen in Landshut statt, ehe es ein weiteres Wochenende in Düsseldorf gibt (falls nötig).

 

Das Spiel Düsseldorfer EG –  EV Landshut 3:2 (1:0 / 1:1 / 1:1)

Tore: 1:0 (14:09) Keresztury (Neugebauer, Stephan); 2:0 (27:31) Tobias Brazda (Alanov, Tim Brazda) 5-4;2:1 (29:24) Kolupaylo (Mayenschein); 2:2 (42:43) Mühlbauer (Mayenschein, Kolupaylo) 5-4;3:2 (54:35) Tim Brazda (Tobias Brazda, Noske)

Strafen: DEG – 12; EVL – 10

Schiedsrichter:  Elvis Melia / Eric Daniels

Zuschauer:  328

Es spielten: DEG – Benedict Roßberg (Niko Stark) –  Jonas Noske, Eric Stephan; Hagen Kaisler, Rick van Haren; Alexander Richter, Alexander Eckl; Paul Gebel – Tim Brazda, Eugen Alanov, Tobias Brazda; Erik Keresztury, Alexander Schneider, Jari Neugebauer;  Quirin Stocker, Levin Markus, Julian Lautenschlager; Johannes Matzken, Max Brittig, Nils Lingscheid

EVL – Julian König (Patrick Berger) – Lukas Krämmer, Konstantin Mühlbauer; Oliver Granz, John Rogl; Markus Gröger, David Trinkberger; Florian Kraus – Fedor Kolupaylo, Patrik Samanski, Jakob Mayenschein; Valentin Busch, Philipp Müller, Max Retzer; Maximilian Wasser, Leon Abstreiter, Patrick Fischer; Jonas Herzog

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