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Zagreb. (VC) Bei dieser Begegnung haben sich die Zagreber Bären schwer getan. Schon zu Beginn dieser Partie begann es mit Tonproblemen, so dass die...
Rigas Keeper Mikael Tellqvist - © by Eishockey-Magazin (VC)

Rigas Keeper Mikael Tellqvist – © by Eishockey-Magazin (VC)

Zagreb. (VC) Bei dieser Begegnung haben sich die Zagreber Bären schwer getan. Schon zu Beginn dieser Partie begann es mit Tonproblemen, so dass die zahlreich mitgereisten lettischen Fans ihre Hymne kurzerhand selbst sangen. Dies wurde mit tosendem Applaus vom Publikum im Dom Sportova honoriert. Danach wurde eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des tragischen Unglücks von Lokomotive Jaroslaw am 07.09.2011 gehalten.

Im ersten Drittel hatte Medvescak Zagreb die meisten Chancen, doch es sah alles nicht so flüssig und leicht aus wie beim Opener gegen CSKA Moskau. Es war deutlich zu spüren, dass die Letten gut vorbereitet waren. Beide Teams hatten ihre beim ersten Spiel erfolgreichen Goalies auch nun im zweiten Spiel hüten lassen. Im ersten Abschnitt hatte Tellqvist alle Hände voll zu tun, aber er ließ nichts durch. Nach einem guten Schuss von Kurtis Foster, drehte das Geschehen völlig. Montador verlor den Puck im eigenen Drittel und das nutze Dinamo Rigas Martins Cipulis (Kuzmenkovs) 5 Minuten vor Ende des ersten Abschnitts aus zum 0:1.

In den mittleren 20 Minuten zeigten Dekanich und Tellqvist ihr Können, traumhafte Saves fast im Minutentakt. Dann in der 29. Minute endlich der Ausgleichstreffer vom 21- jährigen Gal Koren. Tellqvist konnte seine linke obere Ecke vom Kasten nicht abdecken, und dieses Mauseloch nutze Koren zum 1:1. Er ist mit diesem Treffer der erste Slowene, der bisher jemals ein Tor gemacht hat in der KHL. Dieses sollte auch leider in dieser Partie das einzige bleiben für die Bären. Die Freude über das endlich vollbrachte Kunststück währte nicht lang. In der 35. Minute überraschte Pavlovs die Bären mit einem schönen Pass zu Dzernis, der frei stand, da sich alle um Pavlovs kümmerten, und Dzernis knallte das Ding hinter Dekanich ins Netz. Danach war Medvescak bis zum Ende des Mitteldrittels ein wenig von der Rolle in ihrer Defensivarbeit. Ein faires Drittel mit nur 2 Strafen.

Im letzten Abschnitt fing es eigentlich gut an für Medvescak, ein Powerplay. Doch das Penalty-Killing von Dinamo Riga funktionierte wirklich gut. Jeder wusste, was er zu tun hatte. Dann schon wieder ein Einschlag hinter Dekanich. In der 48. Minute getätigt von Rigas Gints Meija vorbei an Zagrebs Kapitän Alan Letang. Dieser konnte sich bei diesem Ding nicht entscheiden, blocken oder aus dem Weg gehen. Bei 56:33 musste Dekanich ein 1:4 von Dinamos Mat Robinson hinnehmen, assistiert von Indrasis und Szczechura. Dann wurde er in der 58. Minute aus dem aus dem Tor genommen und es gab zu guter Letzt nochmals einen Treffer für Dinamo Riga, ein Empty Netter, wiedermals ausgeführt von Dzerins (Bukarts, Robinson). Dekanich musste nach diesem Treffer noch die letzten ca. 2 Minuten in seinem Kasten verweilen, bevor die Partie beendet war mit einem 1:5 Sieg für die Letten.

Nach dieser Partie wurde deutlich, dass es auch eine Kehrseite der Medaille gibt. Nichtsdestotrotz stehen die Fans immer hinter ihrem Team und jubeln, egal bei welchem Endergebnis. Das muss wirklich ein super Gefühl sein für das Team von Mark French.

Am Dienstag, den 10.09. ist es dann Zeit für Medvescak Zagreb gegen LEV Prag in die „Schlacht“ zu ziehen.

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