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Düsseldorf. (MR) Bei der DEG will es aktuell überhaupt nicht laufen. Trotz Aufholjagd verloren sie zum 7. Mal in Folge nun auch gegen die... Die Talfahrt geht weiter: DEG verliert 4:7 gegen Berlin – Harold Kreis: “Indiskutable Leistung über sechzig Minuten”
Eisbären sorgen für Spektakel vor dem DEG Tor – © Sportfoto-Sale (DR)

Eisbären sorgen für Spektakel vor dem DEG Tor – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Bei der DEG will es aktuell überhaupt nicht laufen. Trotz Aufholjagd verloren sie zum 7. Mal in Folge nun auch gegen die Eisbären Berlin.

„Es war ein über 60 Minuten schlechtes Spiel“ resümierte ein sichtlich angefressener Harold Kreis nach der 4:7 Niederlage seiner Mannschaft gegen die Eisbären Berlin. Diese sind zwar Tabellenführer, aber Kreis konnte heute nichts Gutes über das Spiel sagen: „okay, wir sind nach dem 1:4 zurückgekommen“, aber nach dem Ausgleich ist der Schlendrian aus den ersten 25 Minuten zurückgekehrt und hat Berlin wieder ins Spiel gebracht. „Das war eine indiskutable Leistung.“ Serge Aubin hatte die Eisbären zunächst schlechter ins Spiel kommen sehen, natürlich, die DEG war ja auch in Führung gegangen…

DEG zeigt Moral und kommt nach 1:4 zurück

Dabei hatte es recht gut angefangen für die Hausherren, die viel Druck ausübten und die ersten guten Möglichkeiten hatten, Zwar kam dann auch eine Drangphase der Gäste, doch das Tor fiel hinter Niederberger, als Proft gut nacharbeitete (10.). Es dauerte aber nicht lange, und ein strammer Schuss von Hördler wurde an Hane vorbei ins Tor gefälscht. Der zweite Treffer der Hauptstädter war eine Kopie des Ausgleichs. Mit dem knappen 1:2 ging es in die Pause. Danach war Berlin wacher und riss das Spielgeschehen an sich, traf schnell zwei Male kurz nacheinander. Die DEG danach völlig verunsichert, und es häuften sich die Scheibenverluste. Es brauchte die einzigen beiden Strafen des Spiels, dass bei vier gegen vier Fischbuchs Treffer der DEG wieder Leben einhauchte (35.). Kaum waren auch die Berliner wieder komplett, ging der Arm des Schiedsrichters erneut nach oben, Hane war schon auf dem Weg zur Bank, da rappelte es nochmals hinter Niederberger. So stand es nach 40 Minuten 3:4. Früh im Schlussabschnitt konnte Schiemenz gar ausgleichen. Doch statt jetzt all in zu gehen und auf den nächsten Treffer zu drücken, wurden die Pässe auf Seiten der Hausherren wieder nachlässiger. Berlins drei Reihen spielten einfach cleverer, konnten zur Drittelmitte wieder vorlegen. Fortan liefen die Gastgeber nur noch hinterher, wenn man ihnen auch nicht nachsagen konnte, dass sie nicht kämpften. Alleingelassen konnte White am langen Pfosten zum 4:6 einschieben, als keine zwei Minuten mehr zu spielen waren. Und Noebels machte mit dem Schuss ins leere Tor den Deckel drauf.

Stimmen zum Spiel

Marco Baßler, Torschütze zum 1:1: (PM Eisbären) „Wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert. Nach dem 4:1 haben wir uns etwas zu sicher gefühlt und ein wenig nachgelassen. Am Ende hat sich aber die Qualität unserer Mannschaft durchgesetzt und wir haben einen Weg gefunden, diese enge Partie zu gewinnen. Es war sehr wichtig, dass wir heute diszipliniert gespielt und wenige Strafen bekommen haben. Ich habe heute viel Eiszeit bekommen, so bin ich gut ins Spiel gekommen. Das hat mir geholfen. Ich freue mich über mein erstes Tor für die Eisbären.“

Es spielten:
DEG
– 32 Hendrik Hane – 67 Bernhard Ebner, 36 Joonas Järvinen – 20 Tobias Eder, 29 Alex Barta, 28 Alex Ehl; 8 Marco Nowak, 88 Niklas Heinzinger – 9 Jerry D’Amigo, 39 Victor Svensson, 21 Brendan O’Donnell; 5 Nick Geitner, 16 Kyle Cumiskey – 71 Daniel Fischbuch, 81 Stephen MacAulay, 15 Carter Proft; 41 Jakob Mayenschein, 22 Cedric Schiemenz, 26 Brett Olson, 77 Paul Bittner
EBB – 35 Mathias Niederberger – 4 Morgan Ellis, 18 Jonas Müller – 93 Leo Pföderl, 23 Blaine Byron, 92 Marcel Noebels; 6 Kai Wissmann, 48 Nicholas B. Jensen – 21 Giovanni Fiore, 9 Mark Zengerle, 97 Matt White; 47 Simon Després, 7 Frank Hördler – 44 Marco Baßler, 81 Sebastian Streu, 32 Kevin Clark, 12 Eric Mik

Die Treffer erzielten:
1:0 (09:48) Proft (MacAulay, Heinzinger)
1:1 (11:42) Baßler (Hördler, Clark)
1:2 (15:23) Fiore (Hördler, White)
1:3 (23:13) Wissmann (Fiore, Zengerle)
1:4 (24:05) Byron
2:4 (34:31) Fischbuch (O’Donnell, Cumiskey) 4-4
3:4 (36:25) Eder (Nowak, Barta)
4:4 (43:31) Schiemenz (Bittner, Olson)
4:5 (49:27) Byron (Pföderl, Noebels)
4:6 (58:12) White (Fiore, Zengerle)
4:7 (59:04) Noebels (Pföderl) ENG

Schiedsrichter: Marian Rohatsch, Christoffer Schadewaldt – Kai Jürgens, Joep Leermakers

Strafen: DEG – 2 Min; EBB – 2 Min.

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Geisterspiele, Spielverlegungen, Spielausfälle, Corona-Fälle, Quarantänemaßnahmen, Spielplan-Chaos, Nachholspiele mit zum Teil sehr kleinen Kadern aufgrund von Corona: Wie fair ist der Wettbewerb und Titel und Abstieg in DEL und DEL2 noch?

Michaela-Ross

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