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Schwenningen / Bonn. (PM MagentaSport) Erfolgreicher letzter WM-Test für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft: 3:1-Sieg gegen gute Österreicher. „Umso länger das Spiel ging, umso besser wurden... Die Stimmen zur WM Generalprobe: Stützle will „noch einiges drauflegen“, der neue Präsident Merten die Bewerbung für die WM 2027 starten

Tim Stützle von Team Deutschland – © DEB / City-Press

Schwenningen / Bonn. (PM MagentaSport) Erfolgreicher letzter WM-Test für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft: 3:1-Sieg gegen gute Österreicher.

„Umso länger das Spiel ging, umso besser wurden wir“, analysierte Kapitän Moritz Müller und prognostizierte: „Die 2 Powerplay-Reihen, die wir haben, das ist Weltklasse und die werde ihren Weg zueinander finden.“

NHL-Jungstar Tim Stützle absolvierte sein erstes Länderspiel „bei den großen Jungs“, er war noch nicht ganz zufrieden mit sich: „Ich selber muss noch einiges drauflegen. Das war nicht das, was ich spielen wollte. Aber in diesem Vorbereitungsspiel geht es einfach darum, reinzukommen.“

Seine Prognose zum WM-Auftakt gegen Kanada am 13. Mai (ab 18.45 Uhr live bei MagentaSport): „Wir können jede Mannschaft schlagen, wenn wir den Teamgeist aufs Eis bringen. Wir sind bereit.“

Der Test vor toller Kulisse in Schwenningen gab auch dem frischgewählten DEB-Präsidenten Dr. Peter Merten Gelegenheit, sich als Nachfolger von Franz Reindl zu präsentieren. „Eishockey muss in den nächsten Jahren den Fokus haben: den Sport. Nicht außerhalb der Eisfläche“, wünscht sich Dr. Peter Merten im MagentaSport-Interview. Erstes Ziel sei „jetzt sofort die Bewerbung für die WM 2027 starten.“

Nachfolgend die Stimmen vom letzten Testspiel plus Interview-Auszüge vom Nachwuchs-Star Tim Stützle übermittelt durch MagentaSport.

Am Freitag, den 13. Mai, startet die WM in Finnland. Mit dem deutschen Auftakt gegen Kanada – ab 18.45 Uhr live. MagentaSport zeigt die deutschen Gruppenspiele und die Entscheidungen ab den Viertelfinals komplett live.

Die Stimmen zum letzten WM-Test: Deutschland – Österreich 3:1

Die Berliner Meister Niederberger, Pföderl. Noebels und Wissmann fehlten noch, der letzte WM-Test gegen den WM-Teilnehmer Österreich war auch nicht frei von Tücken – aber die DEB-Auswahl gewinnt , bevor´s am Freitag in Finnland gegen Kanada ernst wird.

Kapitän Moritz Müller mit seiner Bilanz: „Tolle Kulisse. Man kommt ja nicht immer in den Genuss, mit der Nationalmannschaft in Deutschland zu spielen. Umso schöner, dass wir das mit einem sieg krönen konnten. Wir haben hier wieder viel mitgenommen. Das ist eine neue Mannschaft, die gerade wieder zusammengekommen ist. Man muss sich darauf einstellen. Das System ist vielleicht nicht das, was man im Verein spielt. Umso länger das Spiel ging, umso besser wurden wir…Wir brauchen Zeit, um uns aufeinander einstellen zu können. Die 2 Powerplay-Reihen, die wir haben, das ist Weltklasse und die werde ihren Weg zueinander finden. Es gibt mit Sicherheit Sachen, die wir hätten besser machen können. Aber alles in allem war´s ein schöner Erfolg.“

Zur WM in Finnland, die am Freitag den 13. Mai, gegen Kanada startet, sagt Mo Müller: „Hier muss man niemanden motivieren – das ist von innen heraus. Es ist eine Freude, mit den Jungs zu spielen.“

„Muss noch einiges drauflegen!“

Tim Stützle über seinen 1. Einsatz „bei den großen Jungs“: „Es hat unheimlich Spaß gemacht. Die Kulisse hat super geholfen. Ich denke, wir haben nicht so gut ins Spiel gefunden. Aber, das dauert immer ein bisschen. Es sind viele neue Jungs dabei. Wir haben gewonnen, das ist das Wichtigste.“

Seine Leistung sieht Stützle selbstkritisch: „Ich selber muss noch einiges drauflegen. Das war nicht das, was ich spielen wollte. Aber in diesem Vorbereitungsspiel geht es einfach darum, reinzukommen. Mit den Jungs die Wege zu finden.“

Zum Auftakt gegen Kanada: „Ich kenne da ein paar Jungs, ich gegen die in der NHL gespielt. Wir können jede Mannschaft schlagen, wenn wir den Teamgeist aufs Eis bringen. Wir sind bereit.“

Erstes Ziel es neuen Präsidiums: Die WM 2027-Bewerbung

DEB-Präsident Dr. Peter Merten – © DEB/ City-Press


„Eishockey muss in den nächsten Jahren den Fokus haben: den Sport. Nicht außerhalb der Eisfläche“, wünscht sich der neue DEB-Präsident Dr. Peter Merten, der über das frischgewählte Präsidium sagt: „Wir haben versucht, aus der Mitte der Mitglieder eine Mannschaft zu stellen, die die gesamte Mitgliederschaft repräsentiert – den Spitzensport wie den Breitensport – und hochprofessionell ist. Wichtig auch vor allem: wirtschaftlich orientiert. Wir alle haben unternehmerische Erfahrungen und darum geht es.“

Die Ziele des neuen Präsidiums: „Fortzusetzen, was wir mit den Männern in den letzten Jahren geschafft haben. In der Top-Gruppe zu bleiben und die Frauen dort hinzuführen. Für die nächste Olympiade eben beide Teams zu qualifizieren. Und mit den U-Mannschaften auch oben zu bleiben.“

Welche wirtschaftlichen Ziele das neue Präsidium verfolgt: „Wir werden versuchen, nicht auf der Kostenseite einzusparen. Sondern auf der Einnahmenseite mit Marketing, Sponsoring, Merchandising noch ein bissl mehr zu machen. Da habe ich schon einiges an Erfahrung. Da hoffen wir, dass wir da ein paar gute Ideen haben.“

Konkret heißt das, so Präsident Merten: „Wir hatten heute unsere erste Präsidiumssitzung. Natürlich ist das wichtigste Thema, dass wir jetzt sofort die Bewerbung für die WM 2027 starten. Da ist noch viel Arbeit.“

Exklusiv-Interview mit Tim Stützle: „Wir haben nur gute Charaktere!“

Tim Stützle gehört zu den besten Nachwuchs-Spielern im deutschen Eishockey. Vor dem 1. A-Länderspiel des 20jährigen sprach er im Exklusiv-Interview mit MagentaSport-Experte und Reporter Patrick Ehelechner über seine Nominierung, die NHL und seine Erwartungen vor der WM in Finnland.

Wie es zu seiner Zusage für die Nationalmannschaft kam: „Es ist immer eine große Ehre, für die Nationalmannschaft zu spielen. Auch mit den ganzen Jungs hier macht es immer super viel Spaß. Von daher war das schon immer für mich eine Ehre, dieses Trikot anzuziehen. Ich habe auch früh schon mit Toni Söderholm geredet und gesagt: solange ich mich nicht verletzte und alles gut ist, würde ich super gerne kommen. Letztes Jahr hat es leider wegen meiner Hand nicht geklappt. Ich hatte dieses Jahr einfach nur Spaß am Eishockeyspielen und habe mich super gefreut, als Toni mich dann gefragt hat. Wir werden dort mit viel Vorfreude reingehen.“

Was er denkt, was mit der Mannschaft möglich ist bei der WM: „Wir haben eigentlich nur gute Charaktere in der Mannschaft… Unser Ziel steht ganz klar fest: Wir wollen so weit kommen, wie es geht. Wir wollen der Welt zeigen, was Eishockey-Deutschland kann.“

Ob er eine Wunschreihe hat, in der er gerne spielen würde bei der Nationalmannschaft: „Toni ist ein Super-Trainer. Er weiß ganz genau, was er vorhat und was er macht. Da vertrauen wir ihm alle und deswegen will ich mich da auch gar nicht einmischen. Ich spiele einfach mit denen, die er mir zuteilt und mit denen macht es dann auch Spaß.“

Die Eishockey WM LIVE bei MagentaSport
13. Mai, ab 18.45 Uhr: Deutschland-Kanada
14. Mai, ab 18.45 Uhr: Slowakei-Deutschland
16. Mai, ab 18.45 Uhr: Frankreich-Deutschland
19. Mai, ab 14.45 Uhr: Deutschland-Dänemark
20. Mai, ab 14.45 Uhr: Deutschland-Italien
22. Mai, ab 14.45 Uhr: Kasachstan-Deutschland
24. Mai, ab 10.45 Uhr: Deutschland-Schweiz
26. Mai, ab 14.45 Uhr: Viertelfinale in der Konferenz
28. Mai, ab 12.45 Uhr: Halbfinale 1 – ab 16.45 Uhr: Halbfinale 2
29. Mai, 13.45 Uhr: Spiel um Platz drei
29. Mai, 18.45 Uhr: Finale

Den aktuellen Überblick aufs MagentaSport-Programm gibt´s immer hier: www.magentasport.de/programm

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