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Artikel anhören „Die Drittelpause“: Deutschland Cup und Curt-Frenzel Eisstadion, das passt!
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Jubel bei den deutschen Fans - © by Eishockey-Magazin (DR)

Jubel bei den deutschen Fans – © by Eishockey-Magazin (DR)

Wer das alt-ehrwürdige Curt-Frenzel Eisstadion in Augsburg noch in seiner ursprünglichen Bauweise aus den 70ér und 80ér Jahren kennt, der kratzt sich auch nach mehreren Besuchen im neuen und von Grund auf modernisierten Stadion am Kopf. Auf welcher Seite war denn früher nochmal die Stadionkneipe? Und wo waren nochmal früher die Gäste untergebracht? Ja, man erkennt seit der Einhausung nicht mehr so viel auf den ersten Blick wieder. Der Charme des halboffenen Stadions, in dem man sich im Winter bei frostigen Temperaturen den Allerwertesten im wahrsten Sine des Wortes abfror, er ist Geschichte. Die Eishockeyromantiker unter uns werden das vermissen. Und ein Stück weit geht es mir auch so. Aber die Zeit bleibt halt nicht stehen.

Nach all den Irrungen und Wirrungen um Einhausung, Tribünen-Rückbau usw. hat Augsburg nun allerdings ein modernes, geschlossenes Eisstadion bekommen, welches nun auf Jahre modernsten Ansprüchen genügt und trotzdem nur so ein bisschen Klatschpappen-Arena-Flair versprüht, wenn zum Beispiel „Kiss-Cam“ und „Bongo-Cam“ auf dem Videowürfel für kurzweilige Unterhaltung sorgen sollen.

Beim Deutschland Cup herrschte jedenfalls eine klassische Eishockeystimmung in der Halle, wie sie insbesondere am Samstag und Sonntag kaum hätte besser sein können. Und so gaben Aktive und Fans der neuen Deutschland-Cup Heimspielstätte und natürlich damit auch den „Machern“ gleich verdientermaßen gute Noten.

Nicht ganz so gut fallen allerdings die Noten der Medienvertreter aus, so sie denn überhaupt vor Ort sein durften. Ein Presseraum, der aufgrund von zu geringer Kapazität mit tagesaktuell arbeitenden Fotografen überfüllt ist und zu geringe Kapazitäten auf der Pressetribüne haben den/die eine oder andere Medienvertreter(in) doch etwas wütend werden lassen. Auch medial wächst halt alles ein wenig mit. Hier ist Abhilfe für 2016, aber auch mit Blick auf die Heim-WM 2017 nötig.

Franz Reindl, der Präsident des DEB, weiß auch genau, dass sowohl hier als auch in einigen anderen Punkten noch Luft nach oben ist. Er ist auf allen Ebenen nah dran und wird hoffentlich mit seinen Mitstreitern die richtigen Entscheidungen treffen. Im ersten Anlauf kann selbstverständlich noch nicht alles restlos perfekt sein.

Augsburg 2015 war unter dem Strich auf jeden Fall nicht nur sportlich für das Team und seine Fans ein Volltreffer. Viele Fans werden 2016 gerne wieder kommen. (MK)

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