Crocodiles HamburgTecArt Black Dragons Erfurt

Dezimierte Crocodiles gewinnen in Erfurt

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Trainer Henry Thom - © Sportfoto-Sale (DR)
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Trainer Henry Thom – © Sportfoto-Sale (DR)

Hamburg. (PM Crocodiles) Die Crocodiles Hambrg haben das Auswärtsspiel bei den TecArt Black Dragons Erfurt mit 5:3 (2:1/1:1/2:1) gewonnen.

Im Bus nach Erfurt saßen nur 11+2 Spieler. Max Schaludek, Thomas Zuravlev, Jan Tramm, Raik Rennert, Tobi Bruns, Juuso Rajala, Dominic Steck, Luis Müller, Nils Kapteinat und Fabian Jebens fielen verletzt oder krank aus. Neben dem Verletzungspech hat nun auch noch Corona zugeschlagen.

„Natürlich hat man ein extrem schlechtes Gefühl dabei, die Jungs jetzt in einen Bus zu stecken. Aber alle sind negativ getestet und so sind nunmal die Regeln, dass man ab 9+1 Spielern spielfähig ist“, sagt Geschäftsführer Sven Gösch.

Trotz der Umstände gingen die Gäste durch einen Treffer von Max Spöttel in Führung (5.) und bauten den Vorsprung durch Adam Domogalla auch noch auf 2:0 aus (13.). Ex-Hamburger Michal Bezouska konnte einen Fehler in der Crocodiles-Defensive zwar zum Anschlusstreffer nutzen (19.), doch die Führung hatte bis zur Pause Bestand.

Im zweiten Abschnitt wurden die Hausherren vor 782 Zuschauern stärker und feierten durch einen verunglückten Rückpass der Hanseaten, der im eigenen Tor landete, den Ausgleich (32.). Kapitän Dominik Lascheit beendete den Jubel allerdings auch schnell wieder und sorgte für eine erneute Führung zum Pausentee (34.).

In den Schlussabschnitt starteten die Hamburger mit einer doppelten Unterzahl, die nach nur 41 Sekunden im Ausgleich mündete. Doch die Erfurter konnten den Moment nicht nutzen und verpassten es, das Spiel zu drehen. So waren es wieder die Gäste, die durch Yannis Walch auf die Siegerstraße gebracht wurden (47.). Die Thüringer wehrten sich, mussten sich aber spätestens nach dem 5:3 durch Harrison Reed (60.) die Niederlage eingestehen.

„Gerade im ersten Drittel haben wir geradlinig gespielt und nur zwei richtige Chancen zugelassen. Da hätten wir eigentlich noch höher führen können. Durch das 2:2 haben die Erfurter mehr Energie auf das Eis bekommen, aber mit den Toren zum 3:2 und 4:3 haben wir das Spiel für uns entschieden“, sagte Trainer Henry Thom.

Am Dienstag kommt es im Eisland Farmsen zum direkten Rückspiel gegen die TecArt Black Dragons Erfurt.

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