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Ulm. (PM Devils) Vor 404 Zuschauern in der heimischen Eissporthalle am Donaubad wurden die RiverRats aus Geretsried empfangen, die bisher eher durchwachsen und punktetechnisch... Devils belohnen sich durch kämpferisches Schlussdrittel mit Punkten gegen RiverRats

Abklatschen mit den Ulmer Young Devils – © Willpics4U

Ulm. (PM Devils) Vor 404 Zuschauern in der heimischen Eissporthalle am Donaubad wurden die RiverRats aus Geretsried empfangen, die bisher eher durchwachsen und punktetechnisch enttäuschend in die Saison gestartet waren.

In dem erwartet engen Spiel hatte man sich auf Gästeseite vorgenommen, gegen die Devils körperbetont und auf Konter lauernd Punkte zu entführen – und der Plan schien direkt nach Start in das Match auf zu gehen: es waren noch keine 2 Minuten gespielt, schoss Haloda (1:30 Min) die Gäste in Führung. Doch die DEVILS gaben direkt die richtige Antwort und konnten im direkten Gegenzug durch Podesva ausgleichen. Trotz einiger Chancen auf beiden Seiten vergingen weitere 16 Minute, ehe dank eines stark aufspielenden Podesvas zur Pausen-Führung der Devils getroffen wurde..

Nach der Unterbrechung bot sich den heimischen Zuschauern leider ein anderes Bild: die Devils mühten sich im Mitteldrittel gegen wachere und körperbetonter spielende Geretsrieder ab. So egalisierten die Gäste bereits in Minute 22 durch Horvath und erhöhte durch den nächsten sehenswerten Spielzug nur wenige Sekunden später umgehend zur Führung durch Harrer (22:10 Min).
Die Devils mühten sich das Spiel unter Kontrolle zu bringen und haderten mit der offensiv und körperlichen Präsenz der Gäste. Heckenberger im Tor der Devils wurde entsprechend vielfach geprüft, aber war zur Stelle – so konnte man sich mit einem 2:3-Rückstand in die Drittelpause retten.

Die richtige Ansprache schien DEVILS-Trainer Martin Jainz gefunden zu haben, denn ins Schlussdrittel starteten die Gastgeber wieder mit deutlich höherem Engagement und Spielkontrolle: so konnte Dörner eine Überzahl-Situation nutzen und in der 50. Minute RiverRats-Goalie Morczinietz im Nachschuss zum ausgleichenden 3:3 überwinden. Das Spiel wurde deutlich härter und strafenintensiver, es entwickelte sich ein heisser Kampf um die Punkte.
Letztendlich konnte man sich in Minute 58 des Spiels mit dem befreienden Schlusstreffer durch Synek selbst für ein motiviertes und intensiv geführtes Schlussdrittel belohnen und die Punkte in Neu-Ulm halten. So genoss es die Mannschaft verdient, sich von Ihrem Publikum in Standing-Ovations feiern zu lassen!

VfE Ulm/Neu-Ulm DEVILS vs. ESC Geretsried RIVERRATS
4:3 (2:1; 0:2; 2:0)

Schwarzer Abend: Devils unterliegen den Königsbrunner Pinguinen in allen Belangen

Nach einem intensiven Match gegen Geretsried musste man am Sonntag nach Königsbrunn zur Lösung einer großen Aufgabe – so waren, mit Blick auf die jeweiligen Kader und Einzelspieler, die Vorzeichen klar: die DEVILS galten gegen die stark aufgerüstete Mannschaft Königsbrunn als der klare Underdog. Auch wenn man nach Aussage des DEVILS-Coaches Martin Jainz sein „Punkte-Soll“ des Wochenendes bereits erfüllt hatte, wollte man motiviert und engagiert auftreten.

Doch leider blieb es beim Konjunktiv: durch die Ausfälle Dörings und Tischendorfs mit stark veränderten Reihen standen die Devils gegen glänzend aufspielende Pinguine durchgängig unter Druck.
Im ersten Spielabschnitt fanden die Gäste keinerlei Mittel gegen einen dominante Königsbrunner Mannschaft in absoluter Spiellaune: so konnten die Gastgeber nach Belieben agieren und mit Versiert, einem Doppelpack Sternheimers und Bullnheimer bereits nach 17 Minuten eine stolze 4:0-Führung heraus spielen. Während die Devils sich, trotz früher Auszeit und Ansprache des Coaches, weiter unter Dauerbeschuss sahen, gelang auf der Gegenseite leider keine einzige Torchance. Königsbrunn erhöhte kurz vor Drittelende durch Veisert erneut – und so flüchtete man sich mit einem klaren 5:0-Rückstand im Nacken in die Drittelpause.

In einem Spiel, in dem den Gastgebern aus Königsbrunn alles und den Neu-Ulmer Gästen wenig bis gar nichts gelang, nahm auch im Mitteldrittel der Druck nicht ab: inzwischen mit Heckenberger im Devils-Tor, mühte man sich weiter und stellte die Reihen um – trotz Leistungssteigerung wollte der Zugriff aufs Spiel aber nicht gelingen.
So sah man sich weiter gegen körperlich und läuferisch top agierende Gastgeber unter Dauerfeuer. Sternheimer (26. Min) und Prokopovics (28. Min) der ersten Königsbrunner Reihe netzten hingegen gnadenlos effektiv zum zwischenzeitlichen 7:0 ein. Als die Devils dann auch noch unglücklich in doppelte Unterzahl gerieten, zimmerte Brückner (32. Min) einen Schuss per Volleyabnahme in Heckenbergers Tor. Mit der 8-Tore-Führung der Pinguine ging es erneut vom Eis.

Der Start ins Schlussdrittel startete erneut enttäuschend aus Devils-Sicht: Matchwinner Sternheimer belohnte sich mit seinem vierten Treffer des Abends und lenkte einen Abpraller zum 9:0 ins Tor. Dennoch zeigten sich die Devils kämpferisch und bäumten sich auf – und erarbeiteten sich nach und nach mehr Spielanteile. Dennoch trafen zunächst erneut die clever agierenden Gastgeber mit Beslic, der zur zweistelligen Führung ausbauen konnte (51. Min).
Es dauerte bis zur 55. Spielminute, ehe ein immer weiter nach vorne arbeitender Rodrigues‘ zum Ehrentreffer traf und mit seinem Tor zum 10:1-Endstand den aus Neu-Ulmer Sicht gebrauchten Abend beschloss. So verabschiedete man sich von den rund 50 mitgefahrenen Fans, welche der Mannschaft bis zur letzten Minute unterstützend zur Seite standen.

Es gilt nun, den Eindruck des Abends nach kurzer Aufarbeitung abzuschütteln und motiviert an die Aufgaben der neuen Woche zu gehen. So sagte Martin Jainz in der anschließenden Pressekonferenz, bereits mit dem Blick nach vorne gerichtet: „Leider hat heute Abend die Mannschaft alle Tugenden vermissen lassen. Aber das Gute ist im Eishockey: am Freitag steht eine neue Aufgabe an, ein neues Spiel – und es steht wieder alles auf Null! Wir können aus der Erfahrung nur lernen.“

EHC Königsbrunn PINGUINE vs. VfE Ulm/Neu-Ulm DEVILS
10:1 (5:0; 3:0; 2:1)

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