Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Wien. (PM Capitals) Für die spusu Vienna Capitals endete das erste Saison-Duell mit dem EC Grand Immo VSV mit der höchsten Saison-Niederlage. Österreichs Hauptstadtklub... Deutliche Niederlage in Villach

© Leo Vymlatil

Wien. (PM Capitals) Für die spusu Vienna Capitals endete das erste Saison-Duell mit dem EC Grand Immo VSV mit der höchsten Saison-Niederlage.

Österreichs Hauptstadtklub verlor auswärts in Villach mit 1:7. Den einzigen Treffer für das Team von Head-Coach Dave Barr erzielte Youngstar Patrick Antal zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (5. Min.). Die spusu Vienna Capitals, die mit den beiden Verteidigern Matt Prapavessis und Charlie Dodero sowie den beiden Stürmern James Sheppard und Corey Tropp, auf vier Legionäre verzichten mussten, rutschten in der Tabelle der bet-at-home ICE Hockey League von Rang sechs auf den achten Platz. Übermorgen Sonntag haben die Caps, zu Hause in der STEFFL Arena (vormals Erste Bank Arena), die Chance zur Wiedergutmachung. Dann wartet das dritte Saisonduell mit den Steinbach Black Wings Linz. Aufgrund des aktuellen Lockdowns und dem damit verbundenen behördlichen Zuschauerverbots wird das Spiel exklusiv im kostenpflichtigen LIVE-STREAM (Preis: EUR 6,90) übertragen. Face-Off ist um 16:00 Uhr.

Details zum Line-Up

Als Starting-Goalie fungiert wie schon beim letzten Spiel – dem 4:0-Heimsieg gegen die Dornbirn Bulldogs – Bernhard Starkbaum. Sein Back-Up ist erneut David Kickert.
Matt Prapavessis und James Sheppard fehlen beide krankheitsbedingt.
Das Duo Corey Tropp (Status “Week To Week”), Charles Dodero (Status “Day To Day”) ist verletzt.
Verteidiger Anton Karlsson und Stürmer-Youngster Armin Preiser feiern ihr Comeback nach Verletzungspausen.
Die Youngsters Bernhard Posch, Valentin Ploner, Timo Pallierer, Lukas Pohl und Alexander Maxa sowie Goalie Stefan Stéen sind allesamt im Farmteam Vienna Capitals Silver im Einsatz.
Die spusu Vienna Capitals treten gegen den EC Grand Immo VSV mit 13 Österreichern, darunter elf Wiener bzw. acht Eigenbau-Spieler an. Der Altersdurchschnitt der Mannschaft beträgt 26,9 Jahre (der Älteste: Phil Lakos, 41 – der Jüngste: Mathias Böhm, 18). Gleich sieben Spieler sind 24 Jahre oder jünger.

Spielbericht:

Das Duell zwischen Villach und Wien hat vom Start weg hohes Tempo. Beide Teams spielen mit offenem Visier und kommen folglich fast im Minutentakt gefährlich vor das gegnerische Tor. Bereits nach 20 Sekunden klopft Chris Collins nach einem Turn-Over bei Wiens-Goalie Bernhard Starkbaum an (1. Min.). Ausgerechnet im ersten Wiener Powerplay gelingt dem EC Grand Immo VSV die Führung. Felix Maxa trifft vom linken Bullykreis per Shorthander zum 1:0 (3. Min., SH1). Die spusu Vienna Capitals haben kurz darauf aber die perfekte Antwort parat. Nicolai Meyer gibt die Scheibe an der rechten Halfwall weiter an Brody Sutter. Wiens bester Torjäger zieht sofort ab und Patrick Antal gibt, am Crease lauernd, dem Puck noch die entscheidende Richtung zum 1:1-Ausgleich (5. Min.). Beide Teams suchen ihr Heil in der Offensive. Ein Schuss von Joel Broda streift die rechte Stange (6. Min.). Aber auch die spusu Vienna Capitals kommen gefährlich vor das Tor der Adler. Nach einer Scheibeneroberung im Villacher-Drittel spielt Joel Lowry sofort tief auf Matt Neal. Der Stürmer setzt den Puck knapp neben die rechte Stange (15. Min.). Kurz vor Drittelende wird Phil Lakos wegen „hohen Stocks“ für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt. Starkbaum pariert in der Folge einen Schuss von Renars Krastenbergs vom linken Bullykreis (20. Min.). Zwei Sekunden vor der Pausensirene muss der 35-jährige Goalie-Routinier dann aber erneut hinter sich greifen. Scott Kosmachuk trifft im Powerplay von den rechten Hashmarks zum 2:1 (20. Min., PP1).

Der EC VSV nimmt den Elan in den Mittelabschnitt mit und ist fortan das überlegene Team. Die spusu Vienna Capitals erspielen sich zwar Chancen, kommen einem Treffer aber nicht so nahe wie die Adler. Während die Caps ein Powerplay ungenützt lassen, scheitert Broda bei Wiener Unterzahl (2-Min.-Strafe gegen Sutter wegen „hohen Stocks“) an der Stange (28. Min.). Kurz darauf rettet erneut Metall – diesmal bei einem Schuss von Bacher aus kurzer Distanz an der rechten Ecke (28. Min.). Wenig später ist Starkbaum bei einem Kracher von Derek Joslin von der Blauen sowie beim Rebound (29. Min.), und kurz darauf im Eins-gegen-Eins mit Chris Collins auf seinem Posten (30. Min.). Die Caps tun sich schwer kontrolliert aus dem eigenen Drittel in die Villacher Zone zu kommen. Christof Kromp bedient in Minute 31 Linienkollege Fabio Artner, der den Puck knapp neben die rechte Stange setzt (31. Min.). Ausgerechnet in Unterzahl erspielen sich die spusu Vienna Capitals dann ihre beste Chance im zweiten Drittel. Niki Hartl kommt über links, wartet lange, bedient mit einem Querpass Neal im Slot. Dieser kann die Scheibe aber nicht im Tor unterbringen (37. Min.). 108 Sekunden vor der zweiten Pause schlägt der EC VSV zum dritten Mal zu. Kosmachuk trifft aus spitzem Winkel von rechts zum 3:1 (39. Min.).

Auch im Schlussabschnitt haben die Adler weiter Oberwasser. Schon nach elf Sekunden findet Collins, bei einem seiner vielen Durchbrüche über links, eine Top-Chance vor, die von Starkbaum zunichte gemacht wird (41. Min.). Die spusu Vienna Capitals versuchen mit einem aggressiven Forecheck zurück ins Spiel zu kommen. Die besseren Möglichkeiten haben aber weiterhin die Hausherren. Anton Karlsson scheitert gleich zwei Mal binnen einer Minute an Wiens Goalie (44. Min.). In Minute 46 jubelt der EC VSV über das 4:1. Ein schneller Konter der Adler, nach einer Chance der Caps, bringt die Möglichkeit für Collins. Der Stürmer passt von links in den Slot und die Scheibe wird von Wiens Verteidiger Dominic Hackl ins eigene Tor abgefälscht (46. Min.). Die spusu Vienna Capitals geben nicht auf, wollen unbedingt zum zweiten Mal anschreiben. Doch bei zahlreichen Schüssen, u.a. von Hartl vom linken Bullykreis 48. Min.), ist immer entweder ein Villacher Schläger oder ein Adler dazwischen. Sechs Minuten vor dem Ende der Partie geht Head-Coach Dave Barr volles Risiko und nimmt Starkbaum für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Sein Team setzt sich in den folgenden Minuten im Drittel der Villacher fest, agiert zeitweise aufgrund eines Powerplays sogar mit zwei Mann mehr. Der erhoffte Anschlusstreffer gelingt nicht. Im Gegenteil. Marco Richter, per Empty-Net-Treffer (5:1, 58. Min., EN), Benjamin Lanzinger (6;1., 60. Min.) sowie Kosmachuk, mit seinem dritten Tor (7:1, 60. Min.), fixieren die höchste Saison-Niederlage der Caps.

EC VSV – spusu Vienna Capitals 7:1 (2:1, 1:0, 4:0)

Tore VSV: Felix Maxa (3. Min., SH1), Scott Kosmachuk (20., PP1, 39., 60. Min.), Chris Collins (46. Min.), Marco Richter (58. Min., EN), Benjamin Lanzinger (60. Min.)

Tor CAPS: Patrick Antal (5. Min.)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #29 Bernhard Starkbaum | #70 David Kickert

1. Linie: #42 Alex Wall, #4 Phil Lakos (A) – #72 Nicolai Meyer, #37 Christof Kromp, #19 Brody Sutter (A)

2. Linie: #47 Anton Karlsson, #5 Dominic Hackl – #17 Joel Lowry, #9 Matt Neal, #96 Niki Hartl

3. Linie: #2 Lukas Piff, #50 Mario Fischer © – #10 Patrick Antal, #28 Luke Moncada, #11 Sascha Bauer

4. Linie: #8 Mathias Böhm, #23 Fabio Artner, #3 Armin Preiser


Caps bauen gegen Linz auf Heimstärke

Die spusu Vienna Capitals kreuzen morgen zum dritten Mal in der laufenden Saison der bet-at-home ICE Hockey League ihre Schläger mit den Steinbach Black Wings Linz. Österreichs Hauptstadtklub setzte sich in den ersten zwei Aufeinandertreffen, jeweils auswärts in Linz, im Penalty-Schießen durch. Nun folgt morgen das erste Kräftemessen in Wien. Die spusu Vienna Capitals bauen dabei auf ihre Heimstärke. Denn das Team von Head-Coach Dave Barr holte zu Hause in den vergangenen sechs Spielen 17 von möglichen 18 Punkte.

Face-Off ist morgen Sonntag um 16:00 Uhr in der STEFFL Arena (vormals Erste Bank Arena). Aufgrund des aktuellen Lockdowns und dem damit verbundenen behördlichen Zuschauerverbots wird das Spiel exklusiv im kostenpflichtigen LIVE-STREAM (Preis: EUR 6,90) übertragen.

Wiedergutmachung angesagt

„Meiner Meinung nach fiel die Niederlage mit 1:7 zu hoch aus. Aber eines ist unterm Strich klar: Wir hätten es definitiv nicht verdient, so ein Spiel zu gewinnen“, erklärte Head-Coach Dave Barr gestern nach der höchsten Saison-Niederlage seines Teams gegen stark aufspielende Villacher. Der Kanadier will morgen Sonntag, im Heimduell mit den Steinbach Black Wings Linz, eine Reaktion seiner Mannschaft sehen. Geht es nach der Statistik, dann sollte diese auch kommen. Denn während die Caps in der Auswärtstabelle nur auf Rang zehn liegen (in elf Spielen in der Fremde gelangen vier Siege), sind sie zu Hause in der STEFFL Arena eine Macht. Auf eigenem Eis wurden sieben von neun Partien gewonnen. – zuletzt gelangen sechs Erfolge am Stück. „Das gestrige Spiel in Villach ist für uns natürlich nicht so gelaufen, wie wir es geplant hatten. Wir haben viel zu viele Turn-Overs zugelassen und Villach zu viele Odd Man Rushes ermöglicht. Wir waren einfach nicht gut genug. Morgen gegen Linz ist aber ein anderes Spiel. Wir müssen uns auf uns konzentrieren, unser Spiel durchziehen und unser System umsetzen“, erklärt Verteidiger Alex Wall.

Überstunden gegen Linz

Wien gegen Linz – dieses Duell beinhaltet seit jeher viel Emotion. In der laufenden Saison fiel die Entscheidung in beiden Begegnungen immer erst im Penalty-Schießen. Beide Male fixierte Caps-Stürmer Nicolai Meyer den Sieg und damit den Zusatzpunkt für Wien. Die Stahlstädter, seit wenigen Tagen mit einem neuem Head-Coach hinter der Bande, holten sich gestern, beim 5:1-Sieg gegen Tabellenführer Laibach, viel Selbstvertrauen für das dritte Aufeinandertreffen. „Linz wird sicher hart kommen. Doch wir müssen fokussiert bleiben und einfach besser als gestern spielen“, so Wall.

Keine Zuschauer erlaubt | Live im Stream ab 15:40 Uhr

Face-Off ist morgen um 16:00 Uhr in der STEFFL Arena (vormals Erste Bank Arena). Aufgrund des Lockdowns und des damit verbundenen behördlichen Zuschauerverbots findet das Spiel erstmals in dieser Saison vor leeren Rängen statt. Die Caps übertragen daher ab 15:40 Uhr exklusiv im kostenpflichtigen LIVE-STREAM (Preis: 6,90).

1872
Sollte Toni Söderholm auch über den Sommer 2022 hinaus als Bundestrainer die deutsche Nationalmannschaft betreuen?

Eishockey-Magazin

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Push Nachrichten
Nichts mehr verpassen! Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Neuigkeiten
Erlauben
Später