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München. (PM DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hat in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden eine Vereins-Situationsanalyse vorgenommen, um die bisher ersichtlichen Folgen der Corona-Pandemie zu... DEB hat mittels Vereinsumfrage drängende Problemfelder erfasst

© Sportfoto-Sale (SD)

München. (PM DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hat in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden eine Vereins-Situationsanalyse vorgenommen, um die bisher ersichtlichen Folgen der Corona-Pandemie zu erfassen.

163 Eishockey-Vereine von insgesamt rund 200 haben sich an dieser Befragung beteiligt und ihre aktuell drängenden Problemfelder beschrieben. Ergebnis ist eine aussagekräftige Status-quo-Erhebung, die auch die Grundlage für die Angebote der Initiative „Back to Hockey“ liefert.

Die Befragung stellt ein wichtiges Instrument dar, um auf die Daten reagieren und insbesondere in der Nachwuchsarbeit eine bessere Unterstützung ermöglichen zu können. Aussagen zu den Aktivenzahlen waren hierbei kein Teilaspekt, da sich dieses Bild erst ergeben kann, wenn der Spielbetrieb umfassend wieder regelmäßig läuft.

Erkenntlich wurde, dass die kleineren Vereine noch stärker als größere unter der Pandemie litten, sie waren tendenziell seltener in der Lage, Eis zur Verfügung zu stellen. 60 Prozent der Vereine waren in der vergangenen Saison auf eine Quote von maximal 25 Prozent der gewohnten Eiszeiten limitiert. Die Rückkehr auf das Eis für die Spielzeit 2021/22 plant das Gros der Vereine für die Monate August bzw. September, ein Fünftel kann erst im Oktober oder November starten. Mit gravierenden Einsparungen wird in puncto Ausrüstung bzw. Material kalkuliert, zudem sollen die Reisekosten reduziert werden.

Einnahmeverluste wurden von den Vereinen besonders in fünf Bereichen registriert. Vor allem die Positionen Spieltagseinnahmen, Gastronomie sowie Sponsoring, Spenden und schließlich die Tatsache, keine Veranstaltungen organisieren zu können, waren für das erheblich rückläufige Ergebnis verantwortlich. Dennoch bezeichnen die Vereine im Durchschnitt die allgemeine Stimmungslage als „neutral“, wobei hier erkennbar wurde, dass die Stimmung in den größeren Vereinen besser ist als in den kleineren.

70 Prozent der Vereine haben nach eigener Angabe ausreichend Kapazität, um weitere Kinder in den Nachwuchsmannschaften aufzunehmen. Als mögliche limitierende Faktoren werden hier die Eiszeiten, Anzahl der Trainer*Innen und die jeweilige Kabinensituation gesehen. Als überwiegend unproblematisch wird derzeit zudem die Lage bei den Ehrenamtlichen betrachtet, die Vereine versuchten auch innerhalb des letzten Jahres auf den denkbaren und möglichen Wegen den Kontakt zu halten und erhielten häufig Zuspruch.

Auffällige Maßnahmen der Vereine, um ihre Mitglieder bei der Stange zu halten, waren unter anderem verschiedenste Online-Formate. Als Beispiele wurden angeführt Online-Training, Online-Mentaltraining, Online-Challenges, Online-Ernährungsberatung oder Online-Elternabende. Ein Mitgliederschwund als generelles und den Großteil der Vereine erfassendes Phänomen wurde zumindest zum aktuellen Zeitpunkt nicht festgestellt. Derzeit gehen 80 Prozent der Eishockey-Vereine von einem gewohnten Spielbetrieb ohne besondere Probleme in der Saison 21/22 aus – vorausgesetzt die Corona-Lage lässt die Ausübung des Eishockeysports in vollem Umfang zu.

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