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Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals haben in der Play-Off-Viertelfinal-Serie gegen den EC-KAC auf 1:1 gestellt. Österreichs Hauptstadtklub gewann Spiel 2, auswärts in... Capitals: Auswärtssieg und Serien-Ausgleich

Sebastian Dahm, Thomas Hundertpfund, (KAC), Nikolaus Hartl (Vienna Capitals). – © ©EC-KAC/Kuess
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Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals haben in der Play-Off-Viertelfinal-Serie gegen den EC-KAC auf 1:1 gestellt.

Österreichs Hauptstadtklub gewann Spiel 2, auswärts in Klagenfurt, mit 4:1. Die Treffer für Wien erzielten Joel Lowry, mit einem Doppelpack, Niki Hartl und Nicolai Meyer. Übermorgen Sonntag kehrt die Serie wieder nach Wien-Kagran zurück. Face-Off in Spiel 3 ist um 17:30 Uhr in der STEFFL Arena. Tickets gibt es online HIER, bei den Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkassa. Ein „G“-Nachweis ist für Fans nicht mehr nötig. Es gilt allerdings weiterhin die FFP2-Maskenpflicht.

Details zum Line-Up

Matt Bradley und Patrick Antal, beide erlitten in Spiel 1 Blessuren, sind wieder fit und stehen folglich im Line-Up.
Head-Coach Dave Barr setzt somit zum vierten Mal in Folge auf das personell idente Line-Up.

Als Starting-Goalie fungiert wieder Bernhard Starbkaum. David Kickert ist sein Back-Up.

Verteidiger Lukas Piff ist, wie die weiteren Wiener Youngsters Bernhard Posch, Timo Pallierer, Lukas Pohl, Valentin Ploner, Mathias Böhm und Alexander Maxa erneut „healthy scratch“.
Mit Brody Sutter fehlt weiter eine wichtige Stütze. Der Stürmer arbeitet, nach einer Anfang Dezember erlittenen Unterkörperverletzung, fieberhaft an seinem Comeback und wird demnächst zurückerwartet.

Die spusu Vienna Capitals treten gegen den EC-KAC mit 13 Stürmern und sieben Verteidigern an. Das Line-Up beinhaltet 12 Österreicher, darunter neun Wiener bzw. acht Eigenbau-Spieler. Der Altersdurchschnitt der Mannschaft beträgt 29,27 Jahre (der Älteste: Phil Lakos, 41 – der Jüngste: Armin Preiser, 21). Vier Spieler sind 22 Jahre oder jünger.

Spielbericht:

Spiel 2 hat vom Start weg viel Tempo, Härte und bietet rassige Szenen. Die erste gute Möglichkeit haben die Hausherren aus Klagenfurt. Captain Manuel Ganahl visiert vom rechten Bullykreis die kurze Ecke an. Bernhard Starkbaum im Tor der spusu Vienna Capitals, ist dran (2. Min.). Drei Minuten später kommen die Wiener erstmals gefährlich vor das Tor des EC-KAC. Niki Hartl holt sich im eigenen Drittel die Scheibe, gibt sie in der neutralen Zone auf Joel Lowry. Der Kanadier steckt sie in der Folge zu den linken Hashmarks durch und Matt Neal setzt den Puck, aus spitzem Winkel, knapp neben das Gehäuse (5. Min.). Die spusu Vienna Capitals machen die Mitte gut zu, halten die Scheibe außerhalb vom Slot. In Minute 9 geht der EC-KAC allerdings in Führung. Nik Petersen bringt den Puck aus dem Slot auf das Tor. Lukas Haudum fälscht sie vor Starkbaum noch ab und es steht 1:0 für den Titelverteidiger (9. Min.). Doch die Gäste aus der Bundeshauptstadt antworten prompt. Genauer gesagt dauert es nur 43 Sekunden. Wie schon beim 1:1 in Wien in Spiel 1 tankt sich Hartl vom linken Bullykreis zur kurzen Ecke des KAC-Tors durch. Diesmal schiebt er aus kurzer Distanz den Puck an Sebastian Dahm ins lange Eck. Nach einem Video-Check geben die Referees den Treffer, der Ausgleich für die Caps gilt (10. Min.). Die spusu Vienna Capitals haben mehr Spielanteile, versuchen kontrolliert ins Drittel der Klagenfurter zu kommen. Im ersten Powerplay ergeben sich einige gut Möglichkeiten. Unter anderem scheitert Nicolai Meyer, mit einem Handgelenksschuss aus dem rechten Bullykreis, an Dahm (15. Min.). In Minute 17 knallt Hartl einen Versuch von der rechten Halfwall über das Tor (17. Min.). Dank eines starken Penalty-Killings übersteht Wien die erste Unterzahl (2-Min.-Strafe gegen Phil Lakos wegen Haltens) unbeschadet.

Die spusu Vienna Capitals arbeiten auch im Mittelabschnitt gut. Kein Zentimeter wird hergeschenkt. Patrick Antal befreit die Caps, mit einer wichtigen Aktion bei einer Schussgelegenheit eines Kärtners aus dem hohen Slot (22. Min.). Bei einem Backhand-Versuch von Petersen aus dem linken Bullykreis hat Starkbaum keine Schwierigkeiten (23. Min.). In Minute 24 dann Pech für Wien. Meyer startet aus dem eigenen Drittel einen Coast-To-Coast-Run, schüttelt mit viel Tempo gleich drei Klagenfurter ab. Im Eins-gegen-Eins mit Dahm setzt der Caps-Topscorer die Scheibe an die rechte Stange (24. Min.). Zur Mitte des zweiten Drittels sind die Caps dann mit einer kniffligen Situation konfrontiert. Hartl und Dominic Hackl werden binnen weniger Sekunden hintereinander auf die Strafbank geschickt. Das Team von Head-Coach Dave Barr kämpft beherzt und rettet sich durch diese brenzlige Phase. In Minute 34 hat Antal die gute Gelegenheit zur erstmaligen Führung. Nach einem Querpass von Simeon Schwinger von rechts lenkt Wiens 21-jähriger Eigenbau-Stürmer den Puck entscheidend ab, Dahm ist allerdings mit der Stockhand dran (34. Min.). Schwinger wandert gleich danach wegen einer Spielverzögerung für zwei Minuten auf die Strafbank. Die spusu Vienna Capitals befinden sich somit wieder – zum 3. Mal an diesem Abend – in Unterzahl, jubeln aber über das 2:1. Postma und Petersen sind sich im Aufbau an der eigenen blauen Linie nicht einig. Der Puck bleibt liegen. Lowry überzuckert das sofort, zieht Richtung Dahm und überwindet den Dänen mit einem platzierten Schuss in die rechte Ecke (2:1, 35. Min., SH1).

Im Schlussabschnitt drückt der EC-KAC auf das Tempo. Die spusu Vienna Capitals agieren eher abwartend, auf Konter lauernd. Starkbaum ist bei einem Distanzschuss von Andrej Tavzelj dran (42. Min.), wie auch kurz darauf bei einer Deflection von Samuel Witting zur linken Stange (43. Min.). Wien versucht seine flinken Stürmer mit tiefen Pässen in Szene zu setzen. Eine Aktion bringt eine gute Chance. Matt Bradley mit dem Forecheck und Meyer zirkelt den Puck aus spitzem Winkel von links an das Außennetz (45. Min.). Wiens Däne ist es auch, der immer wieder gefährlich vor dem Tor seines Landsmanns Dahm auftaucht. Von James Sheppard bedient, platziert Meyer allerdings einen One-Timer zu zentral auf den KAC-Goalie (48. Min.). In der Schlussphase wirft der Titelverteidiger dann alles nach vorne und wird dementsprechend dominant. Postma vergibt gleich mehrere Möglichkeiten binnen weniger Sekunden (52. Min.). Bei einem One-Timer von KAC-Verteidiger Martin Schumnig ist Starkbaum auf dem Posten (52. Min.). Thomas Koch, aus spitzem Winkel, und Manuel Ganahl, per Rebound, scheitern ebenfalls am stark spielenden Starkbaum (56. Min.). Zwei Minuten vor dem Ende nimmt Klagenfurts Head-Coach Petri Matikainen Dahm für einen zusätzlichen, sechsten Mann vom Eis. Die Caps befreien sich gut und fixieren mit zwei Empty-Net-Treffern, durch Meyer (3:1, 59. Min., EN) und Lowry (4:1, 60. Min., EN), den 4:1-Auswärtssieg. Damit gleichen die spusu Vienna Capitals die Viertelfinal-Serie gegen den EC-KAC, nach der 1:2-Overtime-Niederlage am Mittwoch in Wien, auf 1:1 aus.

EC-KAC – spusu Vienna Capitals 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)

Tor KAC: Lukas Haudum (8. Min.)

Tore CAPS: Niki Hartl (9. Min.), Joel Lowry (35., SH1, 60. Min., EN), Nicolai Meyer (59. Min., EN)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #29 Bernhard Starkbaum | #70 David Kickert

1. Linie: #4 Alex Wall (A), #4 Phil Lakos (A) – #77 Matt Bradley, #15 James Sheppard, #17 Joel Lowry

2. Linie: #5 Dominic Hackl, #7 Matt Prapavessis – #17 Joel Lowry, #9 Matt Neal, #96 Niki Hartl

3. Linie: #47 Anton Karlsson, #50 Mario Fischer © – #10 Patrick Antal, #37 Christof Kromp, #16 Simeon Schwinger

4. Linie: #23 Fabio Artner, #91 Charlie Dodero – #11 Sascha Bauer, #28 Luke Moncada, #3 Armin Preiser

Statement Dave Barr, Head-Coach spusu Vienna Capitals: „Beide Teams boten ein richtig gutes Spiel, agierten defensiv stark und schenkten sich nichts. Wir hatten auf die Führung des KAC sofort die richtige Antwort. Der Winkel war spitz, doch Niki Hartl hat den Puck über die Linie gebracht. Die gemeisterte, doppelte Unterzahl im zweiten Drittel war natürlich ein Booster für uns. Meine Spieler kämpften, blockten viele Schüsse. Der Shorthander von Joel Lowry brachte uns dann die Führung. Ich bin über unser drittes Drittel wirklich happy. Mein Team ist aggressiv geblieben und lauerte immer auf seine Chance. Die zwei Empty-Net-Treffer machten dann den Sack zu. Gleichzeitig zeigte Bernhard Starkbaum wichtige Saves. Er und unsere Defensive ließen nicht viele Nachschüsse zu. Jetzt geht es am Sonntag in Wien mit Spiel 3 weiter. Es wird ein richtiger Hexenkessel. Wir brauchen jeden Fan in der STEFFL Arena!“

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