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Bremerhaven. (CM) Mit 4-2 besiegten die Fischtown Pinguins vor 4647 Zuschauern den direkten Konkurrenten um Platz sechs aus Ingolstadt und schafften somit den Einzug... Bremerhaven bucht erstmals das direkte Viertelfinalticket

Trainer Thomas Popiesch – © by Sportfoto-Sale (JB)

Bremerhaven. (CM) Mit 4-2 besiegten die Fischtown Pinguins vor 4647 Zuschauern den direkten Konkurrenten um Platz sechs aus Ingolstadt und schafften somit den Einzug ins Viertelfinale.

Musste man bei den bisherigen zwei Viertelfinalteilnahmen jeweils noch über die erste PlayOff Runde gehen, kann man sich nun ab Sonntag eine gute Woche auf den dann feststehenden Gegner vorbereiten.

Unterzahl funktioniert bei Bremerhaven

Beiden Teams war die Bedeutung der Partie anzumerken.
Das obligatorische Abtasten entfiel und es war sofort Tempo im Spiel. Durch zwei frühe Strafzeiten für Bremerhaven waren erstmal die Special-Teams gefragt. Ingolstadt spielte ein ansehnliches Powerplay, ohne aber Großchancen in Serie zu produzieren. Im zweiten Powerplay von Ingolstadt bissen die gut stehenden Pinguins dann einmal energisch zu und Uher brachte die Hausherren in Führung. Einmal waren die Vorzeichen dann umgekehrt: Bremerhaven erzeugte mit einem Mann mehr mächtig Druck, kam aber nicht zum zweiten Treffer. Unter tosendem Applaus ging es dann zum ersten Pausentee.

Ingolstadt deutlich stärker

Im Mittelabschnitt kamen dann die Gäste deutlich besser aus der Kabine und kamen in der 23. Minute durch Olver zum Ausgleich. Obwohl die Ingolstädter danach weiter etwas präsenter wirkten, gelang Espeland in der 27. Minute die erneute Führung. Quirk hatte mustergültig aufgelegt. Jetzt waren auch die Bremerhavener wieder voll in der Partie und es entwickelte sich wieder ein flottes Spielchen, in dem zwar beide Teams weitere Chancen hatten, es aber bis zur zweiten Pause keinen weiteren Treffer gab.

Urbas und Zengerle machen das Viertelfinale perfekt

Zu Beginn des letzten Drittels war dann wieder Ingolstadt am Drücker, bis sich die Panther durch eine überflüssige Straf, selber ausbremsten. Das Powerplay konnten die Pinguins zwar nicht nutzen, aber sie waren dann wieder hellwach. Als Verlic einen Ingolstädter Angriff an der eigenen blauen Linie abfing und nach einem schnellen Antritt Urbas bediente, netzte der zum 3-1 ein. Sullivan verkürzte knapp drei Minuten vor Schluss noch auf 3-2. Als die Ingolstädter dann Pielmeier für einen sechsten Feldspieler auf die Bank beorderten, erzielte Zengerle das 4-2 und machte damit den Viertelfinaleinzug für Bremerhaven perfekt. Auf den Rängen gab es kein Halten mehr. Exakt an dem Datum, an dem vor genau neun Jahren das allererste Spiel in der Eishalle am Wilhelm-Kaisen-Platz stattfand, schrieben die Mannen von Trainer Popiesch erneut Bremerhavener Eishockeygeschichte. Zum ersten Mal steht der Club von der Nordseeküste nach der Hauptrunde direkt im Viertelfinale.

Sonntag in Berlin

Am Sonntag wartet dann mit Berlin einer der möglichen Viertelfinalgegner. Von Mannheim über Straubing, bis hin zu eben Berlin, ist am Sonntag noch jede Konstellation denkbar.

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