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Turnhout / Belgien. (MR) Als letzten Test vor der am kommenden Mittwoch in Belgrad / Serbien beginnenden Weltmeisterschaft (Div. II Gruppe A) hatte sich...
Nicht nur körperlich überlegen - Hollands Jeff van Iersel und Belgiens Maxime Pellegrims – © by Eishockey-Magazin (DR)

Nicht nur körperlich überlegen – Hollands Jeff van Iersel und Belgiens Maxime Pellegrims – © by Eishockey-Magazin (DR)

Turnhout / Belgien. (MR) Als letzten Test vor der am kommenden Mittwoch in Belgrad / Serbien beginnenden Weltmeisterschaft (Div. II Gruppe A) hatte sich Team Belgien den Nachbarn aus den Niederlanden eingeladen, der eine Klasse höher spielt. Für die Niederlande wird es allerdings erst ab dem 20.4. ernst.

Früh versuchten so auch die Gäste, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, und bereits in der Frühphase gingen sie durch Ronald Wurm in Führung (4. Min.). Doch fast im Gegenzug gelang Lorenzo Maas für die Gastgeber der Ausgleich (6.). Danach wogte das Spiel hin und her, jedoch mit mehr Spielanteilen für den Favoriten aus dem Polderland. Man hatte aber auch ein wenig den Eindruck, dass sich beide Teams möglichst nicht verletzen wollten so kurz vor der WM. So blieb der Derby-Charakter etwas auf der Strecke.

Im mittleren Abschnitt galt es für die Hausherren, zwei Strafen kurz nacheinander unbeschadet zu überstehen, was auch gelang. Oranje wechselte zur Spielmitte den Goalie, und Belgien hatte in diesem Abschnitt eine gute Drangphase, die schließlich mit dem Führungstreffer durch Don Geerts (38.) belohnt wurde, der gut nachgesetzt hatte. Zum ungünstigsten Zeitpunkt – quasi mit der Pausensirene – leistete sich Belgiens Abwehr eine Unkonzentriertheit, und Bjorn Steijlen musste den Ausgleich aus den Maschen fischen (Oosterveld, 40.).

Dass auch Belgien dem zweiten Goalie Jean Cornelis Spielpraxis gab, entpuppte sich am Ende als nicht so guter Griff, auch hatten die Gäste für den Schlussabschnitt einfach noch „mehr im Tank“, sodass sie nach ein paar guten Fanghandsaves die Scheiben flach einschossen oder nachstocherten – Wurm, 47., und Kevin Bruijsten, 49., legten zum 4:2 vor. Von den Hausherren kamen jetzt meist nur noch Einzelaktionen (Swinnen, Pellegrims, Oerlemans), auch die Top-Reihe mit Vinc und Mitch Morgan sowie Ben Vercammen konnte keine Akzente mehr setzen. Joy Turpijn setzte schließlich in der 53. Min. den Schlusspunkt und erzielte den fünften Treffer für die Gäste. Als letztes landete Dennis Swinnen etwas unfreiwillig im Gästetor.

Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass Belgien sich gut und teuer verkauft hat gegen einen mächtigeren Gegner. Man ist bereit für die anstehende WM – lasset die Spiele beginnen!

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