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Augsburg. (MS) Wieder kam mit den Schwenninger Wild Wings ein aktuell schwächelndes Team (4 Niederlagen) ins Curt-Frenzel-Stadion. Zu Beginn der Saison konnte man Köln,...
Augsburgs Spencer Machacek (mitte) setzt sich gegen Simon Danner (links) und Sascha Goc durch - © by Eishockey-Magazin (RS)

Augsburgs Spencer Machacek (mitte) setzt sich gegen Simon Danner (links) und Sascha Goc durch – © by Eishockey-Magazin (RS)

Augsburg. (MS) Wieder kam mit den Schwenninger Wild Wings ein aktuell schwächelndes Team (4 Niederlagen) ins Curt-Frenzel-Stadion. Zu Beginn der Saison konnte man Köln, Hamburg, Düsseldorf in ähnlicher Konstellation besiegen und einen Spitzenplatz in der Tabelle erobert. Zuletzt ging es gegen Wolfsburg um ein Haar und gegen Nürnberg so richtig schief. So musste gegen die Schwarzwälder dringend gepunktet werden, um nicht noch vor der Deutschland-Cup Pause ins Niemandsland abzurutschen.

Die Panther erfüllten  diese Aufgabe vor 4.632 Zuschauern  relativ glanzlos und siegten 4:0. Dabei hatten sie lediglich in den ersten 20 Minuten  etwas Gegenwehr der Kontrahenten zu überwinden. Ein hochdramatisches Spiel kam nicht zu Stande bzw. war nach der vorangegangenen eigenen 0:4-Niederlage in Hamburg wohl auch nicht zu erwarten.

Die wenigen Schussversuche der ersten Aktionen strichen entweder deutlich am Tor vorbei oder wurden leichte Beute der Torsteher Keller und Pätzold. Die beste Möglichkeiten vergab Connolly (10.) in Unterzahl, wobei er lediglich letztes Glied eines 3-auf-1-Angriffes war, den man auch enthusiastischer hätte vortragen können. Kurz darauf rettete auf der Gegenseite Keller gekonnt gegen Ex-Panther O’Connor. Verwirrend wurde es in der 14. Spielminute als Uvira zweimal alleine auf Pätzold zuging, eigentlich zweimal scheiterte und die Referees urplötzlich den Videobeweis bemühten. Tatsächlich, zur Überraschung aller – entschieden sie auf Tor. Der Puck rutschte wohl doch über die Line und geprüft wurde lediglich, ob es sich um ein mit dem Schlittschuhe erzieltes Tor handelte. Die nachfolgende Verwirrung nutzen die Gastgeber und legten prompt den zweiten Treffer nach. Bettauers Schlenzer flog an Freund und Feind vorbei ins Netz (16.). Der Spielstand war damit zur Pause deutlicher als es die Spielanteile zu diesem Zeitpunkt annehmen ließen.

Im Mittelabschnitt dominierten die Panther die Partie und schnürten die Wild Wings minutenlang in deren Defensivzone ein. Es dauerte jedoch bis zur 27. Minute bis Grygiel endlich einen der vielen Abpraller verwerten konnte. Die Restminuten präsentierten den so oft bei diesem Spielstand dokumentierten Verlauf. Schwenningen mühte sich – so gut es eben ging und Augsburg konterte. Wären sie dabei etwas geschickter und agiler gewesen, wäre mehr als DaSilvas Lattenknaller (37.) dabei herausgekommen. So blieb noch etwas Hoffnung für Stefan Mair und seine Mannen.

Die Geschichte des Schlussabschnitts ist jedoch schnell erzählt. Ciernik an die Querstange (42.). Ciernik ins leere Tor – 4:0 (58.). Schlusspfiff (60.). Die Panther bleiben somit in der oberen Tabellenhälfte.

Augsburger Panther – Schwenninger Wild Wings  4:0 (2:0/1:0/1:0)
Tore: 1:0 (13:16) Uvira (Lamb/Weiß); 2:0 (15:46) Bettauer (DaSilva/Machacek); 3:0 (26:09) Grygiel (Reiß/Trevelyan); 4:0 (57:57) Ciernik (Breitkreuz/Lamb) 5-6;

Schiedsrichter: Brüggemann/Haupt
Strafen: Augsburg 6  –  Schwenningen 6 + 10 Dinger
Zuschauer: 4.632

Aufstellungen:
Augsburger Panther:  Keller (Mason)  – Tölzer, Lamp; Woywitka, Rekis;  Reiß, Bettauer; Seifert – Machacek, Connolly, DaSilva; Trevelyan, Caporusso, Grygiel; Ciernik, Weiß, Breitkreuz;  Schäffler, Uvira,  Caciola (es fehlt: Bayda, Hinterstocker)
Schwenninger Wild Wings: Pätzold (Ersel) – Goc, Caldwell; Brown, Granath; Dinger, Dück;  – O’Connoer, Matsumoto, Greentree; Rome, Sharp, Hacker; Keil, Green, Danner; Sacher, Pielmeier, Schmidt (es fehlt: Wilhelm, Ramsey, Schlager, Palmieri)

Three Stars:
1st Star:  Keller (AUG)
2nd Star:  Uvira (AUG)
3rd Star: Tölzer (AUG)

 

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