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Hannover. (PM) Die Entscheidung der Deutschen Messe AG zum Bau einer neuen Multifunktionshalle für € 60. Mio. stellt eine weitere Verschärfung des heute schon vorhandenen...
Nach den verpassten Playoffs kommen auf die Fans der Hannoveraner unruhige Zeiten zu. - © by Eishockey-Magazin (DZ)

Nach den verpassten Playoffs kommen auf die Fans der Hannoveraner unruhige Zeiten zu. – © by Eishockey-Magazin (DZ)

Hannover. (PM) Die Entscheidung der Deutschen Messe AG zum Bau einer neuen Multifunktionshalle für € 60. Mio. stellt eine weitere Verschärfung des heute schon vorhandenen Überangebots an Veranstaltungshallen in Hannover dar. Der Aufsichtsrat der TUI Arena sieht kritisch, dass mit einem hohen Mitteleinsatz aus Steuergeldern zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden, die zu den vorhandenen Veranstaltungsstätten in Hannover im Wettbewerb stehen. Außerdem will die Stadt Hannover ihr bestehendes Kongresszentrum aus öffentlichen Mitteln weiter optimieren. Vor diesem Hintergrund hatten der Gesellschafter und Vertreter des Aufsichtsrats der TUI Arena um ein Gespräch mit dem Finanzdezernenten Herrn Dr. Hansmann – gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Messe AG – und dem Wirtschaftsdezernenten Herrn Mönninghoff von der Stadt Hannover gebeten, das am 02.05. stattfand. Herr Dr. Hansmann und Herr Mönninghoff unterstrichen in diesem Gespräch klar die in punkto Bauvorhaben bereits geschaffenen Fakten. Damit werden die seit der EXPO 2000 immer wieder gemachten Zusagen über eine Vertiefung der Zusammenarbeit von Messe AG und Arena GmbH wohl endgültig zu den Akten gelegt.

 

Die TUI Arena ist angesichts des künftig noch wachsenden ungleichen Konkurrenzdrucks und der augenscheinlichen Indifferenz der öffentlichen Hand gegenüber tragfähigen Perspektiven für die bereits bestehende multifunktionale Arena und den dort beheimateten professionellen Eishockeysport umso mehr gefordert, wirtschaftlich solide zu arbeiten und etwaige Verlustbringer nach Möglichkeit zu eliminieren. Hierfür müssen naturgemäß auch die Strukturen der Hannover Scorpions Eishockey Betriebs GmbH als 100%iger Tochtergesellschaft der Arena erneut detailliert auf den Prüfstand gestellt werden. Insofern hat der Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung dem Gesellschafter die Empfehlung gegeben, hinsichtlich der Hannover Scorpions auch Gedanken- und Verhandlungsprozesse nicht auszuschließen, die eine sportliche Zukunft des Teams außerhalb der DEL und ggf. auch außerhalb der TUI Arena bedeuten würden.

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