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Anzeige Bei den meisten Sportarten verwenden Fans einen ganz eigenen Jargon rund um den jeweiligen Sport. Während gewisse Begriffe zwar Fachausdrücke für bestimmte Aspekte... Amerikanische Slang-Ausdrücke aus dem Eishockey, die jeder Fan kennen sollte
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© Sportfoto-Sale (JB)

Bei den meisten Sportarten verwenden Fans einen ganz eigenen Jargon rund um den jeweiligen Sport. Während gewisse Begriffe zwar Fachausdrücke für bestimmte Aspekte des Spiels sind, wurden andere von Sportlern und Fans mit jeder Menge Humor ins Leben gerufen. Vor allem in Nordamerika gibt es eine Vielzahl an Slang-Wörtern, die Fans und Teams untereinander verwenden, wenn sie von ihrem Lieblingssport sprechen. Fans, die beim Zuschauen der amerikanischen National Hockey League selbst beim tiefsten Slang mitreden können wollen, sollten diese Ausdrücke beherrschen.

Breadbasket

Wenn ein Spieler geradewegs in die Mitte des Tors zielt, schießt er oftmals auf den „breadbasket“ bzw. den Brotkorb. Damit soll die Mitte der Brust des Torwarts beschrieben werden, wo sich in der Regel das Logo des Teams befindet.

Facewash

Beim Begriff „facewash“ denken die meisten an eine Seife, mit der man sich am Morgen das Gesicht wäscht, denn wörtlich übersetzt heißt „facewash“ Gesichtswäsche. Wer diesen Begriff allerdings beim Eishockey verwendet, spricht von etwas anderem. Denn bei einem „facewash“ hält ein Spieler seine Handschuhe mit den Handflächen zuerst in das Gesicht eines Gegners, um ihm das Gesicht „einzuseifen“ – bzw. um ihn zu nerven.

Taking off the gloves

Hatte man beim „facewash“ die Handschuhe noch an, spricht man beim „taking off the gloves“ davon, sie abzunehmen. Und das kann nichts Gutes bedeuten. Denn bei diesem Ausdruck, der oft auch als „dropping the mitts“ bekannt ist, handelt es sich um eine Vorbereitung auf eine Art von Konflikt, sei es physisch oder anderweitig. Beim Eishockey bezieht sich der Ausdruck auf die vielen Kämpfe, für die Spieler ihre Handschuhe ausziehen. Inzwischen wird der Ausdruck allerdings auch in anderen Wettkämpfen verwendet, wenn man sich für einen Konflikt bereitmacht.

Kronwalled

Ein Konflikt, bei dem die Handschuhe das geringste Problem sind: Wenn ein Spieler „kronwalled“ wird. Dabei handelt es sich nämlich um eine besonders aggressive Attacke von einem Abwehrspieler. Derartige Hits wurden nach Niklas Kronwall, dem ehemaligen Abwehrspieler der Red Wings benannt, der für derartige Attacken bekannt ist.

Duster, bender, grocery stick

Genauso, wie die Kämpfe beim Eishockey einfach dazugehören, sind auch Beleidigungen Tagesgeschäft der Hockeyspieler. So gibt es gleich eine ganze Reihe an Ausdrücken für die weniger talentierten Spieler. „Duster“ ist ein solcher Begriff, mit dem ein unbegabter Spieler bezeichnet wird, der den Großteil der Zeit auf der Bank sitzt und von daher Staub (englisch: „dust“) ansetzt.

Einige weitere Ausdrücke beschreiben schwächere Spieler, mit denen die Sportler ihre Gegner versuchen, einzuschüchtern. Ein Beispiel ist „bender“. Dabei handelt es sich um eine Person, die besonders schlecht ist im Hockey. Der Begriff „bender“ bezieht sich darauf, dass sich die Knöchel des Spielers nach innen biegen (englisch: „bend“), da die Skates nicht passen, der Spieler sie falsch gebunden hat oder er einfach nicht Schlittschuh fahren kann.

„Grocery stick” ist ein weiterer solch charmanter Begriff, mit dem untalentierte Spieler bezeichnet werden. Beim „grocery stick“ handelt es sich um den Spieler, der das ganze Spiel auf der Bank verbringt und zwischen den Forwards und Defense sitzt. Das bedeutet, der Spieler ähnelt dem Trenner, mit dem die Einkäufe verschiedener Kunden auf dem Laufband an der Kasse getrennt werden – er ist damit der „grocery stick“ auf der Bank.

© Sportfoto-Sale (SD)

Yard Sale

Dass es beim nordamerikanischen Eishockey gern mal brutaler zugeht, gehört zu dem Sport genauso dazu wie die Schlittschuhe. Und der Ausdruck „yard sale“ zeigt dies besonders gut auf, denn mit dem Begriff wird ein sehr harter Check bezeichnet, bei dem ein Spieler so stark gestoßen wird, dass er Teile seiner Rüstung verliert. Wenn dann zum Beispiel Helm oder Schläger auf das Eis fallen, handelt es sich um einen „Flohmarkt“, bzw. „yard sale“.

The Show

Wer in der NHL spielt, hat es bis in „The Show“ geschafft. Die Königsklasse des Eishockeys wird häufig „The Show“ bezeichnet, besonders wenn davon die Rede ist, ob es ein Spieler in die NHL schaffen wird.

Where Mama Keeps the Peanut Butter

Je nachdem, wie der Puk, bzw. auch „biscuit“ genannt, aufs Tor geschossen wird, gibt es unterschiedliche Ausdrücke. Besonders beliebt ist der Ausdruck „where mama keeps the peanut butter“ (deutsch: „wo Mutter die Erdnussbutter aufbewahrt“). Dabei handelt es sich um einen Treffer im oberen Bereich des Tors.

Eishockeyfans benutzen eine breite Palette an Slang-Ausdrücken, mit denen sie die unterschiedlichsten Szenen im Spiel auf meist unterhaltsame Weise beschreiben. Vom „duster“, der auf der Bank Staub ansetzt, über die Gesichtswäsche bis hin zum Erdnussbutterglas – mit diesen Ausdrücken sind Fans für die nächste NHL-Saison vorbereitet.

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