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Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr erstes Heimspiel im Jahr 2022 für sich entschieden. Mit 5:1 gewannen die Westsachsen gegen die Kassel... 5:1! Eispiraten schlagen Kassel in Jubiläumsspiel

Scott Timmins – © Andreas Kretschel

Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr erstes Heimspiel im Jahr 2022 für sich entschieden.

Mit 5:1 gewannen die Westsachsen gegen die Kassel Huskies klar und deutlich und konnten in ihrem 1.000en Zweitliga-Hauptrundenspiel so einen ungefährdeten Sieg einfahren.

Marian Bazany, der wieder auf den fest verpflichteten Filip Reisnecker im Sturm bauen konnte, jedoch auf Goldhelm Scott Feser (Unterkörperverletzung), Marius Demmler und Thore Weyrauch (krankheitsbedingt) verzichten musste, sah von Beginn an ein starkes Spiel seiner Mannschaft. Die Eispiraten waren vom Start weg präsent, nahmen die Zweikämpfe an und kreierten in der Offensive einmal mehr viele Chancen. Zudem gelang es den Westsachsen, die Schwäche der vergangenen Wochen abzustellen – sie verwerteten endlich wieder ihre Möglichkeiten.

Den Beginn machte Mathieu Lemay, welcher im Powerplay schön freigespielt wurde. Humorlos busgierte der Kanadier, der heute den goldenen Helm trug, die Scheibe in den Knick – 1:0 (9.)! Das Tor gab den Crimmitschauern sichtlich Auftrieb. So ließ auch der zweite Treffer nicht lange auf sich warten. Und noch dazu war es ein richtig schöner. Vincent Schlenker, schön bedient von Patrick Pohl, brachte eine scharfe Hereingabe vor das Tor von Jerry Kuhn, André Schietzold hielt die Kelle rein und erzielte so das 2:0. Und noch während Stadionsprecher Patrick „Piet“ Kafka diesen Treffer verkündete, klingelte es im Gehäuse der Schlittenhunde schon wieder. Luca Gläser behielt nur wenige Sekunden später hinter dem Gästetor die Übersicht, Willy Rudert nutzte seine Vorbereitung und überwand Kuhn, der folglich auch den Platz für seinen Backup Jonas Neffin räumte, bereits ein drittes Mal (12.).

Die Eispiraten knüpften auch nach dem Goaliewechsel der Gäste, insbesondere zum Start des zweiten Durchgangs genau an dieser Leistung an und verpassten den Kassel Huskies nicht einmal eine Minute nach dem Wiederbeginn den nächsten Nackenschlag. Mathieu Lemay zog schnell ins gegnerische Drittel, Luca Gläser suchte den Abschluss und Scott Timmins stand letztlich zum Nachschuss bereit und erhöhte auf 4:0 (21.). Die Huskies gaben sich aber nicht auf und kamen folglich über eine Einzelaktion zurück ins Spiel. Denis Shevyrin ließ sich nach 28 Minuten nur wenig von der Eispiraten-Hintermannschaft beeindrucken und überwand Luka Gracnar sehenswert mit der Rückhand zum 1:4. Der Treffer gab den Schlittenhunden dann zunächst etwas Oberwasser. Doch eine konsequente Defensivarbeit und ein starker Luka Gracnar verhinderten ein weiteres Gegentor.

Auch im Schlussabschnitt hielten die Huskies lange dagegen und gaben die Hoffnung nicht auf, noch einmal in das Spiel zurückzukommen. Doch die Eispiraten präsentierten sich clever und eiskalt! Nach einer überstandenen Unterzahlsituation ging es über Patrick Pohl, welcher von der Strafbank zurück aufs Eis kam, und Luca Gläser schnell – Scott Timmins bekam den Breakaway, scheiterte mit seinem ersten Versuch noch an Jonas Neffin, beförderte den Rebound dann aber zum 5:1 unter den Giebel (52.)

Die Eispiraten spielten das Ergebnis souverän über die Zeit und heimsten somit drei ganz wichtige Zähler im Kampf um die Playoff-Plätze ein – noch dazu gegen einen direkten Konkurrenten, auf welchen man als aktueller Tabellensechster somit nur noch drei Zähler Rückstand hat. Zugleich gelang den Eispiraten in ihrem 1.000en Zweitliga-Hauptrundenspiel, ein Sieg. Ein erfolgreiches Jubiläum, zu welchem lediglich die frenetischen Anhänger der Westsachsen coronabedingt fehlten.

Torfolge (3:0, 1:1, 1:0)
1:0 Mathieu Lemay (Gregory Kreutzer) 08:47 – PP1
2:0 André Schietzold (Vincent Schlenker, Patrick Pohl) 11:05
3:0 Willy Rudert (Luca Gläser) 11:23
4:0 Scott Timmins (Mathieu Lemay, Luca Gläser) 20:53
4:1 Denis Shevyrin (Marco Müller) 27:00
5:1 Scott Timmins (Luca Gläser, Patrick Pohl) 51:31

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