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Krefeld. (RS) Viele Statistikwerte bestätigten vor dem Spiel bereits das, was auf der Tabelle seit Wochen ablesbar ist. Mit dem Gastspiel der Schwenninger Wild... Pinguine siegen im Kellerduell
Norman Hauner (KEV) - © by Eishockey-Magazin (DR)

Norman Hauner (KEV) – © by Eishockey-Magazin (DR)

Krefeld. (RS) Viele Statistikwerte bestätigten vor dem Spiel bereits das, was auf der Tabelle seit Wochen ablesbar ist. Mit dem Gastspiel der Schwenninger Wild Wings in Krefeld, trifft der Letzte auf den Vorletzten. Beide Teams führen die Liste der kassierten Tore an, jeweils 122 mal mussten die Torhüter hinter sich greifen. Die Pinguine konnten bisher nur 88 Treffer erzielen, der schwächste Wert aller 14 Teams.

Schwenningen bringt es hier mit 98 Toren auf Platz 11. In den Specialteams finden sich die Seidenstädter ebenfalls am Tabellenende wieder. Die Gäste aus dem Schwarzwald erreichen in Über- und Unterzahl einen Mittelfeldplatz. Beide Teams standen bei 3 Niederlagen aus den letzten Begegnungen, wobei die Wild Wings seit 5 Spielen auf einen Sieg und seit dem 06.12. auswärts auf einen Erfolg warten.

Was jedoch überhaupt nicht der Tabellenplatzierung entspricht ist das Duell der beiden DEL Top-Torjäger. Martin Schymainski 19 gegen Damien Fleury mit 18 Treffern.

Bei Schwenningen musste Trainer Helmut de Raaf auf Kurth, MacDonald, Goc und Rome verzichten. Bei den Pinguinen fehlten Duba, Mieszkowski, Hanusch und Sofron.

Trotz aller negativen Statistiken wollten 3.664 Zuschauer, darunter knapp 30 aus dem Schwarzwald sehen, ob die Krefelder den Abstand in der Tabelle auf 2 Punkte verkürzen können oder ob man mit 8 Punkten Rückstand die rote Laterne möglicherweise jetzt schon dauerhaft bis zum Saisonende gebucht hat.

In einer insgesamt schwachen und zerfahrenen Partie machten die Specialteams den Unterschied, allerdings nicht so wie es die Statistik vorher anzeigte. Zwar konnte Damien Fleury mit seinem Treffer zum 3-2 mit Schymainski in der Torjägerliste gleich ziehen, die Pinguine konnten jedoch beim 5-2 Erfolg drei Treffer mit einem Mann mehr erzielen und standen defensiv deutlich stabiler als in den vergangenen Spielen.

Am kommenden Wochenende stehen für die Pinguine zwei Auswärtspartien an.

In Straubing und in Köln hängen die Trauben momentan nicht allzu hoch.

Vielleicht gelingt es dann die rote Laterne mit einem Auswärtserfolg in den Schwarzwald zu schicken.

 

Norman Hauner nach dem Spiel

Redaktion

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