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Zagreb. (VC) In der zweiten Reihe des „Pan Arena Ice Fever“, einer Heimspielserie, welche traditionell in der großen Arena Zagreb abgehalten wird, sieht es bisher sehr positiv aus für die Zagreber Bären. Sie konnten direkt mit dem ersten Spiel am Donnerstag gegen Atlant mit 4:2 punkten und auch Lokomotiv mussten nach einem 1:0 Sieg am Samstag ohne Zähler auf dem Konto abreisen. Damit belegen Medvescak den fünften Platz in der West Conference und die Chancen stehen ausgezeichnet, um die Playoffs spielen zu können.

Gegen Atlant war die Halle schon sehr gut gefüllt und die Stimmung der Fans pushte die Mannschaft zu einem frühen Treffer, getätigt durch Mike Glumac (Iggulden) in der 3. Minute nachdem Atlants Goalie Galimov schon zwei Minuten ausführlich getestet wurde. Diverse Strafen beider Teams brachten jedoch im ersten Abschnitt keine weiteren Zähler auf die Anzeigetafel.

Im zweiten Drittel gelang Shmelyov (Kadeikin, Artyukhin) in der 23. Minute der Ausgleich, aber Matt Ellison reagierte schnell und innerhalb von knapp fünf Minuten netzte er gleich zwei Mal hinter Galimov ein.

In den letzten zwanzig Minuten drückten die Gäste nochmal auf die Tube und Evgeny Artyukhin erzielte den 3:2 Anschlusstreffer in der 44. Minute. Die Bären machten jedoch alle Hoffnung zunichte und Bill Thomas (Cheechoo) erhöhte in der 46. Minute auf 4:2. Auch im letzten Drittel gab es zum Ende mehrere Zweiminüter, was wiedermals keine Folgen auf den Spielstand hatte. Es blieb beim 4:2 für Medvescak Zagreb.

 

Beim zweiten Match des „Ice Fever“ war die Halle ausverkauft und der Hallensprecher animierte die Fans im Laufe des Spiels zu einem unglaublichen Getöse, was auf der Anzeigetafel mit einem Dezibelmesser gemessen wurde. Der bisherige Indoor Rekord lag bei 126 db beim NBA Spiel der Sacramento Kings. Die Fans in der Arena Zagreb erreichten ohrenbetäubende 130,02 db!!

Zu Beginn sah es zunächst nicht sehr erfolgreich aus, die Zagreber Bären dominierten zwar den ersten Abschnitt, aber die Schussquote lag zum Ende dieses Drittels bei 14:13.

Vielleicht waren Lokomotiv betäubt und die Bären überwältigt vom Zuspruch ihrer Fans, der Puck fand in der 22. Minute den Weg in den Kasten der Gäste, nachdem das erste Spieldrittel torlos vorausgegangen war. Torschütze: Mike Glumac, assistiert von Michael Ryan. Dann ein Pfostenschuss an Mark Dekanichs Gehäuse. Drin oder nicht drin, das war hier die Frage. Der Videobeweis musste her. Die Atmosphäre war zum Schneiden. Banges Warten. Abgewunken vom Schiedsrichter, kein Tor. Jubel! Nicht nur auf den Rängen. Beide Teams spielten sich super Chancen heraus, aber beide Torhüter zeigten Glanzleistungen und ließen in dieser Begegnung keine Treffer mehr zu.

Mark Dekanich stand wie eine Mauer und schaffte seinen dritten Shutout in dieser Saison mit 42 Saves in diesem Spiel.

Am Montag steht das letzte Heimspiel der Hauptrunde gegen Servestal Cherepovets an, wieder in der Arena Zagreb, bevor die Jungs von Mark French sich Ende nächsten Monats auf Punktefang nach Riga, Moskau, Prag und Bratislava begeben werden.

 

 

Redaktion