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Herne: Fliegende Fäuste, 118 Strafminuten und Hockeyemotionen pur
Herner EV

Hernes McLeod (rechts, #10) wird trotz Vollvisier attackiert – © by Eh.-Mag. (MK)

Herne. (MK) Oberliga Nord Meister Herner EV empfing am Freitagabend in der alt-ehrwürdigen Puckhöhle am Gysenberg die Hannover Indians zum Playoff Auftakt.

Die 1873 Zuschauer erlebten ein durchaus denkwürdiges Spiel. Einerseits dauerte die Partie bis 23:13 Uhr, weil die Entscheidung für die Indians erst im Penaltyschießen nach torloser Overtime fiel. Andererseits aber auch, weil 118 Strafminuten gesammelt wurden.

Unrühmliche Höhepunkte waren ein übles Foul an Hernes McLeod, der nach schwerer Kopfverletzung mit Vollvisier später weiterspielte und dann erneut von Hannovers Bovenschen mit Faustschlägen am Kopf attackiert wurde. Zudem hatte der Ordnungsdienst Mühe die Zuschauer nach Provokationen der Hannoveraner Spieler im Zaum zu halten.

Am Sonntag treffen beide Teams am Hannoveraner Pferdeturm erneut zu Spiel zwei aufeinander.

Statistik und Zusammenfassung des Spiels

Torfolge:
1:0 (12:07) Nieberle (Luft, Snetsinger)
1:1 (33:24) Gosdeck (Gibbons, Schwab) [PP1]
1:2 (80:00) Pohanka [Penalty]

Zuschauer: 1876

Strafminuten: HEV 12 + 5+SD Nieberle
HI 6 + 5+SD Bovenschen + Matchstrafen Peleikis, Bovenschen


Redaktion