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Gnadenlos effektive Augsburger Panther siegen in Nürnberg.
Ice Tigers - Augsburger Panther

Was meint Nuernbergs Trainer Rob Wilson
Foto: ISPFD


Nürnberg. (StM) Einen gebrauchten Abend erlebten die Thomas Sabo Ice Tigers und die 7672 Zuschauer in der ausverkauften Arena. Mit 1-5 verloren die Nürnberger Spiel fünf gegen die Augsburger Panther auch in dieser Höhe völlig verdient und stehen somit am Sonntag bereits mit dem Rücken zur Wand. Den einzigen Treffer für die Franken erzielte Dupuis kurz vor Spielschluss.

Gnadenlos effektive Augsburger Panther haben heute in Spiel fünf den Thomas Sabo Ice Tigers die zweite Heimniederlage im Play-off-Viertelfinale beigebracht. Somit droht den Schützlingen von Rob Wilson ein frühzeitiges Saisonende. Dabei erlebten die Franken gerade in den ersten zwanzig Minuten ein Drittel zum Vergessen. Die Panther brachten das Kunststück fertig, mit gerade einmal sechs Torschüssen drei Treffer zu erzielen.

Dabei begann das Spiel für die Ice Tigers recht vielversprechend. In den ersten zehn Minuten er-arbeitenden sich die Nürnberger gleich drei Powerplays, nahezu am Stück, nur ein Treffer wollte nicht gelingen. Trotz bester Einschussmöglichkeiten scheiterten die Ice Tigers immer wieder am starken Ben Meisner, der wie schon am Dienstag den verletzten Boutin im Tor der Panther vertrat.

Kurz nach dem dritten erfolglosen Powerplay kam die erste kalte Dusche für die Ice Tigers an die-sem Abend. Justin Shugg traf mit seinem Handgelenkschuss genau die Unterkannte der Torlatte und brachte seine Panther mit dem ersten Torschuss mit 1-0 in Führung (9.). Die Ice Tigers wirkten in dieser Phase unbeeindruckt und drängten auf den Ausgleich, ehe die Panther den Gastgeber einen zweiten Nackenschlag versetzten.

Nach einem gewonnenen Zweikampf an der Band sah Leblanc den aufgerückten Lamb, der zum 2-0 aus Sicht der Gäste vollendete (15.). Nach einer umstrittenen Strafzeit gegen Marco Pfleger demonstrierten die Panther eindrucksvoll, wie ein effizientes Powerplay funktioniert. Gabe Guentzel zog einfach mal von der blauen Linie ab, Jenike hatte keine Sicht auf den Puck und mit ihrem fünften Torschuss stellten die Panther auf 0-3 (17.).

„Wir hatten einen schweren Start mit den drei Unterzahlsituationen, haben diese aber schadlos überstanden und waren ab diesem Zeitpunkt im Spiel“, so die nüchterne Erklärung von Mike Ste-wart für das erste Drittel seiner Mannschaft.

Zu Beginn des zweiten Drittels brachte Wilson nun Jochen Reimer, der den glücklosen Jenike ab-löste. Am Spielgeschehen änderte sich aber nichts. Brandon Prust wollte ein Zeichen setzen und forderte Lamb zu einem Privatduell auf. Die Schiedsrichter bestraften nach dem Verursacherprinzip und Trevor Parkes gestaltete auch das zweite Powerplay der Panther an diesem Abend erfolgreich.

Im Slot konnte sich Parkes in aller Ruhe die Scheibe auf die Vorhand legen und stellte auf 0-4 (24.). „Unsere Special-Teams waren heute sehr stark, unser Powerplay hat funktioniert und auch in Unterzahl haben wir nichts zugelassen. Dazu haben wir defensiv sehr konzentriert gespielt und Ben Meisner war der so wichtige Rückhalt“, so Mike Stewart auf der Pressekonferenz.

Auch nach dem vierten Treffer steckten die Ice Tigers nicht auf, aber offensiv fehlte neben der letzten Konsequenz auch das nötige Scheibenglück an diesem Abend. Marco Pfleger hatte die beste Chance auf den ersten Treffer für seine Mannschaft, scheiterte aber mit einem Penalty an der Beinschiene von Meisner (27.).

Wilson lobt Meisner

„Wir hatten heute unglaublich viele Torschüsse, Meisner hatte aber einen tollen Tag, zudem hat uns in den wichtigen Situationen auch das nötige Scheibenglück gefehlt. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, sie hat 60 Minuten hart gearbeitet und neun von zehn Spielen mit so einer Schussbilanz gewinnst du, aber heute war genau dieses eine Spiel“, so Rob Wilson nach Spielschluss.

Die Gäste hatten das Geschehen auf dem Eis zu jeder Griff, die Ice Tigers fanden einfach kein Mittel gegen das nahezu perfekte Auswärtsspiel der Panther, die auch ihr drittes Powerplay für einen weiteren Treffer nutzen. Brady Lamb erzielte mit seinem zweiten das 0-5 (47.). Die Ice Tigers waren zu diesem Zeitpunkt fast 110 Minuten ohne eigenen Treffer, ehe Phil Dupuis die lange Durststrecke beendete. Am Ende war es ein zu keiner Zeit gefährdeter Auswärtssieg der Panther, die somit am Sonntag die Serie für sich entscheiden können.

„Wir haben in dieser Saison schon bewiesen, dass wir ein gutes Auswärtsteam sind, haben in der regulären Saison und auch in den Play-offs in Augsburg gewonnen. Wir müssen morgen die Köpfe frei bekommen und dann werden wir für Sonntag bereit sein“. Ob Yasin Ehliz sein Team unterstüt-zen kann, wird sich erst morgen zeigen. Nach einem Kniecheck kehrte Ehliz zwar aufs Eis zurück, muss aber morgen im Krankenhaus genauer untersucht werden.

Redaktion

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