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Freiburg: Woidtke kommt, Vavrusa geht

Milos Vavrusa – © by EH-Mag. (SP)

Freiburg. (PM) Er ist ein neues Gesicht für den EHC Freiburg, aber ein bekannter Name in Deutschlands zweithöchster Eishockeyliga DEL2: Jannik Woidtke trägt in der kommenden Saison das Jersey der Breisgauer.

Damit verstärkt der 26-Jährige in der Saison 2017/18 die Wölfe-Abwehr. Einen entsprechenden Vertrag hat Woidtke am Mittwoch unterschrieben.

Der 1,80 Meter große Verteidiger hat sein Handwerk am Rhein gelernt: Jannik Woidtke wurde am 14. Mai 1991 in Düsseldorf geboren und durchlief die DEG-Nachwuchsabteilung. Über Duisburg und Dresden führte ihn der Weg nach Kaufbeuren, wo Jannik Woidtke zwei Jahre lang in der Abwehr der Joker spielte.

Jannik Woidtke gilt als diszipliniert agierender Verteidiger, der körperbetont auftritt und einen schnörkellosen Defensivstil pflegt.

Damit passt er in die neue Ausrichtung der Freiburger Hintermannschaft: Auch die Neuzugänge Jakub Körner (Crimmitschau) und Gabriel Federolf (Halle) sollen das physische Element bei den Wölfen stärken.

Durch Woidtkes Verpflichtung ist die Freiburger Abwehrreihen nun beinahe geschlossen. Neben ihm, Körner, Federolf und dem ebenfalls neu hinzustoßenden Youngster Daniel Maly stehen in Lutz Kästle, Alex Brückmann und Kapitän Philip Rießle drei arrivierte Kräfte aus der eigenen Nachwuchsschule in der EHC-Defensivabteilung. Ein achter Platz wird noch vergeben.

Nach vier gemeinsamen Jahren trennen sich dagegen die Wege von Verteidiger Milos Vavrusa und dem EHC Freiburg.
Der heute 39-Jährige war im Sommer 2013 aus Kaufbeuren an die Dreisam gewechselt und besetzte bei den Blau-Weiß-Roten lange Zeit eine zentrale Position in der Hintermannschaft. In zwei Saisons (2014/15 und 2016/17) wurde der Routinier von Verletzungen zurückgeworfen, kämpfte sich aber jeweils wieder heran. In „Vavras“ Freiburger Jahre fallen große Erfolge; allen voran Aufstieg in die DEL2, Klassenerhalt und Playoff-Einzug.

Der EHC Freiburg wünscht Milos Vavrusa alles Gute für seine sportliche und persönliche Zukunft und dankt ihm für seinen außergewöhnlichen, nimmermüden Einsatz im Breisgau.

Redaktion

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