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Erding. (PM Gladiators) Ihren letzten Neuzugang vermelden die Erdinger Bayernliga-Eishackler. Der 31-jährige Stephan Hiendlmeyer wechselt von den Höchstadt Alligators zu den... Erding: Nachwuchstrainer und Stürmer in einem

Stephan Hiendlmeyer © by W. Krzizok

Erding. (PM Gladiators) Ihren letzten Neuzugang vermelden die Erdinger Bayernliga-Eishackler. Der 31-jährige Stephan Hiendlmeyer wechselt von den Höchstadt Alligators zu den Gladiators. Doch wird er nicht nur als aktiver Spieler im Einsatz sein, sondern vor allem als Nachwuchstrainer.

Im Vordergrund beim Verein stand nämlich die Suche nach einem Nachwuchscoach. „Wenn er auch noch Bayernliga spielen kann, umso besser“, hieß es von der Abteilungsleitung. Die ausländischen Bewerber erfüllten die Anforderungen nicht, und so entschied sich der Verein jetzt für eine bayerische Lösung. Der gebürtige Straubinger Hiendlmeyer wird die U 8 und die U 14 des TSV Erding trainieren und zudem bei den Gladiators stürmen.

Seine Karriere startete er bei seinem Heimatverein Straubing. Nach einer Knaben-Saison in Deggendorf wechselte Hiendlmeyer dann zu den Schülern nach Landshut, wo er unter anderem mit Sebastian Lachner zusammenspielte und in diversen Auswahlmannschaften mit Sebastian Schwarz. Coach damals beim EVL war Christian Vogl, der Vater des aktuellen Gladiators-Trainers Thomas Vogl. Nach der DNL stand er eine Saison beim damaligen Zweitligisten Straubing unter Vertrag, ehe er zum Bayernligisten Höchstadt wechselte. „Wegen Problemen mit der Patella-Sehne musste ich dann ein Jahr pausieren“, erzählt der 31-Jährige, der danach zwei Spielzeiten in der Regionalliga Nord-Ost aktiv war, bei den Harzer Wölfen in Braunlage und den Langenhagen Jets.

In dieser Zeit entschloss sich der Niederbayer dazu, ein Lehramts-Studium für Mathematik und Sport in Erlangen zu beginnen. Da bot sich der Wechsel ins benachbarte Höchstadt an und es folgten acht weitere Jahre bei den Mittelfranken, davon ein Jahr Landesliga, sechs Jahre Bayernliga und ein Jahr Oberliga. In der Zeit beim HEC sammelte der Stürmer in knapp 220 Spielen 270 Scorerpunkte.

Das Studium hat er abgeschlossen, „und jetzt ist es nach insgesamt neun Jahren Höchstadt Zeit für eine Veränderung“. sagt er. Zunächst will Hiendlmeyer aber nicht in Richtung Lehrerberuf gehen, „sondern im Trainergeschäft Fuß fassen. Wenn es sich vereinbaren ließe, umso besser“. In Höchstadt leitete er die Laufschule und durfte auch schon bei der Pro-Hockey-Academy (PHA) in Marienbad als Coach hineinschnuppern. Dort hat er festgestellt: „Trainer sein ist ziemlich cool.“ Das Credo des 31-Jährigen lautet: „Kinder sollen Spaß haben und Fortschritte machen. Vor allem bei den Kleinen soll man den Erfolg nicht am Ergebnis festmachen.“

Als aktiver Spieler in der Bayernliga ist das natürlich anders, da zählen nur die Ergebnisse, und dessen ist sich der Niederbayer auch bewusst. Gerne denkt er an seine Zeit in Höchstadt zurück, wo es schlechte Zeiten gab („Die Abstiege aus der Bayernliga und zuletzt aus der Oberliga“), aber auch gute („Der Aufstieg von der Landes- in die Bayernliga“). Ironie des Schicksals: Das erste Punktspiel im Gladiators-Dress wird Hiendlmeyer am 6. Oktober gegen seinen Ex-Club Höchstadt bestreiten wird. „Darauf freue ich mich, denn es gab ja keinerlei Querelen mit den Alligators.“ Und sein Ziel beim neuen Verein ist auch klar definiert: „Ich würde gerne mal das letzte Saisonspiel gewinnen.“

Redaktion

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