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Iserlohn. (MK) In den Karnevalshochburgen spricht man auch gerne von den „tollen Tagen“, wenn die närrische Zeit ihrem Höhepunkt entgegensteuert. Im...

Logo 20 Jahre IECIserlohn. (MK) In den Karnevalshochburgen spricht man auch gerne von den „tollen Tagen“, wenn die närrische Zeit ihrem Höhepunkt entgegensteuert. Im eishockeyverrückten Sauerland stehen an diesem Wochenende aufgrund der Feierlichkeiten zum 20 -jährigen Jubiläum des Iserlohner EC (55 Jahre Eishockey im Sauerland) die drei „tollen Tage“ auf dem Programm.

 

Im Vorfeld der großen Roosters-Jubiläumsparty am Freitagabend in der Iserlohner Schauburg mit zahlreichen Gästen standen der geschäftsführende Gesellschafter der Iserlohn Roosters Wolfgang Brück, DEL Geschäftsführer Gernot Tripcke, DEB Präsident Franz Reindl, DEL Aufsichtsratsmitglied Jürgen Arnold und Iserlohns Bürgermeister Dr. Peter-Paul Ahrens für ein kurzes Pressegespräch zur Verfügung.

 

Abseits der zahlreichen Aufgaben beim angeschlagenen Flaggschiff DEB, zeigte sich DEB Präsident Franz Reindl sehr erfreut über die Einladung. Als Aktiver sei er immer sehr gerne nach Iserlohn gefahren, weil man hier  fast immer gewonnen habe, scherzte der frühere Stürmer des SC Riessersee und des Sportbund Rosenheim. Zu vielen ehemaligen Aktiven, wie etwa Jörg Schauhoff, Dieter Brüggemann oder Gerdi Müll bestehe seit Jahren ein guter Kontakt.

Einen kleinen Seitenhieb in Richtung Bürgermeister Dr. Peter-Paul Ahrens konnte Reindl sich nicht verkneifen, als er  mit einem Augenzwinkern die fehlende zweite Eisbahn am Seilersee ansprach.

Iserlohns erster Bürger sprach natürlich die Werbewirksamkeit der Roosters für die Stadt an. In der Stadt stünde etwa ein Drittel hinter dem Klub. Wolfgang Brück nahm den Stab gleich auf und nahm die fehlenden zwei Drittel als Ansporn auch diese noch zu überzeugen, wobei das eine Drittel aus Sicht von Peter-Paul Ahrens „sehr viel“ sei.

Gernot Tripcke lobte die seriöse Entwicklung der Sauerländer. Angesprochen auf die Zukunft kam fast zwangsläufig das Thema Auf –und Abstieg zur Sprache. Gernot Tripcke erklärte noch einmal die in den letzten Monaten vollzogene Annäherung zwischen DEB, DEL und der vor einem Jahr neu geschaffenen DEL2. Für Jürgen Arnold steht fest, dass man nicht alles einzig und allein von der Frage des Auf –und Abstiegs abhängig machen dürfe.

Wolfgang Brück zeigte sich erfreut über die Glückwünsche, wies aber auch daraufhin, dass es in Iserlohn nicht um Personen gehe. Für ihn seien die Roosters nach wie vor ein schlafender Riese. Sollte es gelingen innerhalb von zwei oder drei Jahren zwei Mal das Viertelfinale zu erreichen, dann könne man sicherlich auch wirtschaftlich die Rahmenbedingungen deutlich verbessern.

 

Unter den zahlreichen Gratulanten: Bürgermeister Dr. Peter-Paul Ahrens, Franz Reindl, Klubchef Wolfgang Brück, Jürgen Arnold und Gernot Tripcke - © by Eishockey-Magazin (MK)

Unter den zahlreichen Gratulanten: Bürgermeister Dr. Peter-Paul Ahrens, Franz Reindl, Klubchef Wolfgang Brück, Jürgen Arnold und Gernot Tripcke – © by Eishockey-Magazin (MK)

Anschließend ging es über zum großen Empfang  der zahlreichen Gäste. Standesgemäß natürlich auf dem roten Teppich. Unter den Gästen weilten neben zahlreichen Sponsoren, dem ersten Bürgermeister Peter-Paul Ahrens auch die SPD Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag, der langjährige Co-Trainer Bernd Haake, Ex-Coach Greg Poss, Ex ECD-Stürmer Bobby Reynolds,  Ex-Kapitän Robert Hock, der nun seine Karriere endgültig beendet hat, das aktuelle Trainergespann Jari Pasanen und Jamie Bartman und viele mehr. Der Abend dürfte sicherlich zu vielen Gesprächen Gelegenheit geben.

Am Samstag folgt dann die Geburtstagssause im Sauerlandpark Hemer, ehe dann am Sonntag ab 16:30 Uhr DEL2 Aufsteiger Frankfurt seine Visitenkarte am Seilersee abgibt und die drei tollen Tage mit dem zweiten Testheimspiel abrundet.

Redaktion

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