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Riga. (MR) Im letzten Heimspiel der Hauptrunde in der KHL unterlag Dinamo Riga vor 10.020 Zuschauern Traktor Chelyabinsk mit 2:4 (1:0/1:3/0:1)...
Dinamo Riga strauchelt gegen Traktor Chelyabinsk - hier Gints Meija gegen Vasili Demchenko - © by Eishockey-Magazin (DR)

Dinamo Riga strauchelt gegen Traktor Chelyabinsk – hier Gints Meija gegen Vasili Demchenko – © by Eishockey-Magazin (DR)

Riga. (MR) Im letzten Heimspiel der Hauptrunde in der KHL unterlag Dinamo Riga vor 10.020 Zuschauern Traktor Chelyabinsk mit 2:4 (1:0/1:3/0:1) und muss nun die fehlenden Punkte auf dem letzten Roadtrip einfahren.

Vor diesem Wochenende sah es eigentlich ganz gut aus für den lettischen KHL-Teilnehmer, hatten sie doch seit Jahresbeginn einen Lauf und sich mit 22 Punkten aus 11 Spielen vom vorletzten Tabellenplatz zum Jahreswechsel auf den 8. Tabellenplatz vorgearbeitet. Am Donnerstag allerdings ging bereits das Spiel gegen Automobilist Jekaterinburg mit 1:3 verloren. Dinamo also heute unter Zugzwang, und entsprechend nervös agierten sie über weite Strecken. Den ersten Treffer allerdings konnten etwas überraschend die Gastgeber markieren (Gints Meija, 13. Min.). Spät gab es die erste Strafe, doch das Penaltykilling der Gäste aus der Ostdivision war fehlerlos.

Im mittleren Abschnitt dann die erste Strafe gegen die Gastgeber, die aber ebenfalls folgenlos blieb. Doch kaum wieder komplett mussten sie den Ausgleich schlucken: nachdem Dinamo im Mitteleis die Scheibe verloren hatte, schaltete Francis Paré am schnellsten und verwandelte trocken über die Fanghand (27.). Und wie mit dem Ketchupflaschen-Effekt dauerte es keine drei Minuten, bis Traktor ein weiteres Mal eingenetzt und damit das Spiel gedreht hatte (Konstantin Panov, 30.). Dinamo mühte sich durch ein weiteres Powerplay, doch erfolglos. Besser machten es die Gäste, als sie gerade wieder vollzählig waren – Maxim Kondratyev schoss von der blauen Linie dem verdutzten Goalie durch die Hosenträger (33.). Auf Rigaer Seite klappte nicht viel, Spielzüge waren gut angedacht, wurden aber immer wieder unterbunden, auch weil Chelyabinsk immer sehr dicht am Gegner stand. Trotzdem konnte Kristaps Sotnieks erfolgreich nachstochern, der Anschlusstreffer in der 36. Minute wurde trotz torraumabseitsverdächtiger Position gegeben.

Im Schlussabschnitt setzten die Hausherren alles daran, doch noch zu Punkten zu kommen, und sie spielten aggressiver als vorher, konnten teilweise den Gast im eigenen Drittel einschnüren. Allein was nicht fiel, war der Ausgleichstreffer, dafür war die Abwehrkette von Traktor um den Ex-Berliner Deron Quint zu stabil. Auch wenn Quint sich nur das nötigste bewegte – er ist immerhin auch schon fast 39! Es nützte alles nichts, auch die Herausnahme des Goalies zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte für Dinamo nicht den gewünschten Erfolg, obwohl die Gäste sich mehrfach nur auf Kosten eines Icings befreien konnten. Einen dieser Weitschüsse jedoch erlief sich der tschechische Nationalspieler Martin Ruzicka und hatte keine Mühe, ins verwaiste Tor einzuschieben und damit drei Sekunden vor der Schlusssirene die drei Punkte für Chelyabinsk klarzumachen, die ebenfalls um die Playoffteilnahme kämpfen.

Für Riga geht es nach St. Petersburg, Bratislava, Zagreb, Minsk und Mytischtschi, wo doch der ein oder andere Punkt „drin“ ist.

Traktor hat noch drei Auswärtsspiele und vier zu Hause.

Bester Spieler war Martin Ruzicka (Chelyabinsk) mit 1 Tor und 2 Beihilfen.

Redaktion

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