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Bad Nauheim. (PM) Neben dem aktuellen Tabellenstand ist dies eine der wohl besten Nachrichten für alle EC Bad Nauheim-Fans: Goalie... Bad Nauheims Nummer eins Mikko Rämö bleibt ein Roter Teufel – „Bad Nauheim ist einzigartig“
Mikko Rämö (Torwart Rote Teufel Bad Nauheim) - © A. Chuc

Mikko Rämö (Torwart Rote Teufel Bad Nauheim) – © A. Chuc

Bad Nauheim. (PM) Neben dem aktuellen Tabellenstand ist dies eine der wohl besten Nachrichten für alle EC Bad Nauheim-Fans: Goalie Mikko Rämö hat seinen Vertrag bei den Roten Teufeln vorzeitig um ein Jahr verlängert und wird somit auch in der Saison 2016/17 das Tor der Kurstädter hüten. Der Finne ist mit knapp 92 Prozent Fangquote einer der Top-Torsteher der DEL2, so dass sich die Fans sowie auch die Verantwortlichen auf weitere tolle Saves des 35-Jährigen freuen können.

„Wir haben eine sehr junge Mannschaft, in der Mikko eine wichtige Führungsrolle auf und neben dem Eis eingenommen hat“, sagt EC-Coach Petri Kujala über seinen Landsmann. „Er verleiht unserer Abwehr mit seinen starken Leistungen die nötige Stabilität und ich freue mich, dass er sich dazu entschlossen hat, in Bad Nauheim zu bleiben. Er ist ein Torwart, der immer gewinnen will und diese Mentalität auch in jedes Training und jedes Spiel einbringt“, so der 45-jährige Finne.

„Mikko ist ein vorbildlicher Sportler, der mit 100% Herz bei der Sache ist“, freut sich auch Geschäftsführer Andreas Ortwein über die erneute Unterschrift Rämös. „Es ist sehr wichtig für unseren Standort, dass wir ihn davon überzeugen konnten, hier zu bleiben. Er trägt unser Konzept, auch in der Zukunft mit vielen jungen Spielern und einer hungrigen Mannschaft anzutreten, voll mit. Es ist das richtige Signal für unser gesamtes Umfeld““, so der Butzbacher.

In einem kleinen Interview verrät der Linksfänger, warum es ihn auch im nächsten Jahr in Bad Nauheim hält.

Hallo Mikko, das gesamte Team – vor allem auch du – spielt eine hervorragende Saison. Da gibt es sicher auch Begehrlichkeiten anderer, finanzkräftigerer Clubs, oder? Was hat dich bewogen, in Bad Nauheim zu bleiben?

MR: Ich fühle mich hier sehr wohl, weshalb es eigentlich keinen Grund gab, nächste Saison woanders zu spielen. Das Stadion und die Fans machen Bad Nauheim einzigartig. Die Vertragsverlängerung von Petri Kujala ist sehr wichtig bei meiner Entscheidung gewesen. Er ist ein ausgezeichneter Trainer, mit dem ich weiterhin zusammen arbeiten wollte.

Wie wichtig ist für dich, dass mit Petri Kujala ein Landsmann an der Bande steht?

MR: Sehr wichtig … gerade am Anfang, als alles noch neu gewesen ist, war es mit einem Landsmann als Trainer definitiv einfacher. Mit Petri und auch Henri weitere Finnen hier zu haben, ist eine tolle Sache. Ich schätze die Art und Weise, wie Petri arbeitet und die Dinge anpackt.

Der EC hat ein sehr junges Team. Du zählst zu den erfahrenen Cracks im Kader. Wo siehst du deine persönliche Rolle?

MR: In einer solchen Kostellation ist jeder ältere Spieler automatisch in einer Führungsrolle. Ich versuche in jedem Moment, Vorbild zu sein. Man muss den Jüngeren vorleben, was es bedeutet, Profisportler zu sein und vor allem auch, was notwendig ist, Profisportler zu werden. Gerade in Trainingseinheiten zeige ich meine Unzufriedenheit, wenn jemand meint, nicht hart arbeiten zu müssen.

Aktuell steht ihr mit fünf Punkten Vorsprung auf Platz sieben auf einem sehr guten vierten Rang. Was kann in den letzten sieben Hauptrunden-Spieltagen noch passieren ? Wohin geht deiner Meinung nach der Weg des EC in diesem Jahr?

MR: Wo wir im Moment stehen, ist eigentlich nicht wichtig. Sicherlich gibt es Selbstvertrauen und wir haben, im Gegensatz zu anderen Teams, weniger Druck. Die entscheidende Saisonphase kommt erst noch. Wenn wir die nächsten sieben Spiele schlecht spielen und in die Pre-Playoffs müssen, wäre das aufgrund der aktuellen Ausgangslage ärgerlich. Im Grunde möchte ich aber nicht darüber reden oder nachdenken, was noch kommt oder wo wir am Ende stehen werden. Am Freitag spielen wir gegen Rosenheim und darauf bereiten wir uns vor. Was danach kommt, kommt danach …

Ein abschließendes Wort von dir an die Fans.

MR: Die letzten Spiele werden sehr hart. Für jeden geht es um die optimale Ausgangssituation, weshalb gerade jetzt der Zusammenhalt auf und neben dem Eis extrem wichtig ist. Wir haben bewiesen, dass wir jeden schlagen können. Mit dem Rückhalt unserer unglaublichen Fans sind wir in unserem Stadion kaum zu bezwingen. Als Mannschaft müssen wir zuhause aber wieder besser spielen, als zuletzt gegen Dresden und Kaufbeuren. Jetzt gilt es, zusammen zu stehen, Geduld zu haben und fokussiert von Spiel zu Spiel zu gehen.

Redaktion

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