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Mannheim. (GK) Die Mannheimer Adler haben ihr erstes Pre-Play-Off Spiel am Mittwochabend mit 3:6 (0:2/3:2/0:2) Toren in Köln verloren. Damit stehen die Mannheimer am... Adler mit dem Rücken zur Wand
Mannheims Marcel Goc setzt zu einem Torschuss an, wird aber von Koelns Patrick Hager gestört - © by ISPFD

Mannheims Marcel Goc setzt zu einem Torschuss an, wird aber von Koelns Patrick Hager gestört – © by ISPFD

Mannheim. (GK) Die Mannheimer Adler haben ihr erstes Pre-Play-Off Spiel am Mittwochabend mit 3:6 (0:2/3:2/0:2) Toren in Köln verloren. Damit stehen die Mannheimer am Freitag in ihrem Heimspiel gegen die Haie mächtig unter Druck. Sollten die Adler verlieren, ist für sie die Saison definitiv zu Ende. Gewinnen die Raubvögel hingegen, gibt es am Sonntag ein Entscheidungsspiel in Köln. Der Sieger der Mini-Serie komplettiert das Hauptfeld der Play-Off Mannschaften.

Es war ein spannendes und dramatisches Match in Köln. Bis eine Minute vor Spielende stand es ganz knapp nur 4:3 für Köln. Als Mannheim dann alles auf eine Karte setzte und den Torhüter zugunsten eins sechsten Feldspielers herausnahm, schoss zunächst Philip Gogulla und dann Moritz Müller zum 6:3 Endstand ins leere Mannheimer Tor.

Mannheim enttäuschte keineswegs und zeigte Moral und Siegeswillen. So kämpfte sich das Team nach einem 1:4 Rückstand wieder bravourös zurück, doch reichte es nicht mehr ganz zum Erfolg. Das große Manko der Adler war auch am Mittwoch die mangelhafte Chancenverwertung. Die Adler schossen 45 Mal auf das Kölner Gehäuse, trafen aber nur dreimal, die Haie hingegen feuerten nur 29 Schüsse auf den Mannheimer Kasten ab, markierten dabei aber sechs Goals.

Irgendwie ist es schon seltsam, jetzt, wo es schon fast zu spät ist, scheint sich die Mannschaft zusammen zu raufen und alte Tugenden wie Leidenschaft, Konzentration und Laufbereitschaft wieder zu entdecken. So hätten sich die Fans dies bereist ab September 2015 gewünscht.

Adler Coach Craig Woodcroft hatte vor der Partie in Köln die Reihen komplett umgestellt, aber es half letztlich nichts. Zu erwähnen ist noch, dass der Mannheimer NHL-Star Marcel Goc, der quasi die gesamte Saison verletzt war,  in Köln ins Team zurückkehrte, doch war er natürlich nicht der Mann, der das Ruder rumreißen konnte.

Redaktion