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Kassel. (PM) Playoffzeit in der Kasseler Eissporthalle! Am heutigen Freitag Abend startete die auf maximal sieben Spiele angesetzte DEL2-Viertelfinalbegegnung zwischen den Kassel Huskies und... 5:2 – Huskies schlagen Frankfurt zum Playoff-Auftakt
Kassels Jens Meieur vor dem Tor von Tyler Plante - © by EH-Mag. (DS)

Kassels Jens Meieur vor dem Tor von Tyler Plante – © by EH-Mag. (DS)

Kassel. (PM) Playoffzeit in der Kasseler Eissporthalle! Am heutigen Freitag Abend startete die auf maximal sieben Spiele angesetzte DEL2-Viertelfinalbegegnung zwischen den Kassel Huskies und den Löwen Frankfurt. Beide Mannschaften konnten personell quasi aus den Vollen schöpfen, bei den Nordhessen fehlten die Langzeitverletzten Justin Kirsch und Michael Christ, auch die Löwen mussten mit Stefan Chaput auf einen Dauerrekonvaleszenten verzichten.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gastgeber. Nachdem eine Überzahlphase in den Minuten zwei und drei zwar mit viel Druck, aber ohne Torerfolg endete, hatte Jean-Michel Daoust nach viereinhalb Minuten die Führung auf der Kelle, wurde bei Huskies-Unterzahl aber beim Torabschluss gehindert.

Daraufhin kreuzten auch die Löwen erstmals brandgefährlich vor Markus Keller auf. Nach fünf Minuten vergab Toptorjäger Richard Mueller frei, dreißig Sekunden später traf Matt Tomassoni aus der Distanz nur die Latte. Allerdings befreiten sich die Schlittenhunde aus dieser Druckphase wieder. Nach acht Minuten stand Sören Sturm frei am rechten Pfosten, brachte den Puck aber nicht an Löwen-Torhüter Plante vorbei.

Der zweite Teil des ersten Drittels gehörte eindeutig den Löwen, die die Huskies mehrmals bei fünf gegen fünf in ihrer Zone einschnürten. Lukas Laub wurde nach elf Minuten frei vor Keller im letzten Moment durch Daoust gestoppt, nach 16 Minuten traf Andreas Schwarz auf Mazzolini-Zuspiel den Außenpfosten. In der Schlussminute des ersten Drittels schlug Kassel aber eiskalt zurück. Nachdem Sören Sturm in Überzahl nur den Pfosten traf, verwertete Manuel Klinge den Rebound zum 1:0-Pausenstand.

Der zweite Abschnitt begann rasant. Nach Löwen-Bullygewinn spritzte Jens Meilleur in einen Querpass der Gäste und stürmte aufs Frankfurter Tor zu, scheiterte an Tyler Plante, Jamie MacQueen drückte den Rebound aber zum 2:0 über die Linie.

Danach drängten die Gäste auf den Anschlusstreffer. Nach 23 Minuten brachte der von der Strafbank kommende Kris Sparre bei einem 2 auf 1 Konter den Querpass auf seinen Mitspieler nicht an. Nach 24 Minuten stürmte David Brine frei auf Keller zu, scheiterte aber am Huskies-Tormann. Eine Minute später war es erneut Brine, der den Puck nicht im halbleeren Tor unterbrachte. Mike Little hatte in aufgerückter Position nach 29 Minuten dann das 3:0 auf dem Schläger, fand aber in Plante seinen Meister.

Quasi im direkten Gegenangriff trafen die Löwen erstmals. Einen Abpraller drückte Dennis Reimer aus kurzer Distanz zum 2:1 über die Linie. Das gab den Gästen ordentlich Rückenwind, in der Folge lag mehrmals der Ausgleich in der Luft. Nach 31 Minuten parierte Markus Keller gegen den von Nick Mazzolini in Szene gesetzten Liesegang, zwei Minuten später behielt Keller bei Mazzolinis Rückhandversuch die Oberhand.

Jedoch versteckten sich die Huskies auch nicht und hatten Pech, als MacQueen aus dem rechten Bullykreis den Pfosten traf. Und wie schon zum Ende des ersten Abschnitts schlugen die Gastgeber in der Schlussminute des Durchgangs zu, psychologisch zum perfekten Zeitpunkt. Nachdem Tyler Plante einen Sturm-Schlagschuss nicht festhalten konnte, verwertete Alex Heinrich den Rebound zum 3:1-Pausenstand.

Die Anfangsphase des letzten Drittels bestimmten die Gäste. Nach 100 Sekunden verpasste Dennis Reimer freistehend noch den Anschluss. Diesen holte Nils Liesegang nach 44 Minuten nach. Nach wunderschönem No-look-Rückhandpass‘ durch Nick Mazzolini traf der Löwen-Stürmer mit der Rückennummer 98 zum 3:2. Zwei Minuten später hätte Liesegang die Partie ausgleichen können, aus ähnlicher Position verfehlte er aber das Tor und das gleichbedeutende 3:3.

Nach Löwen-Druckphase sorgten die Huskies nach 50 Minuten für Entlastung und waren dem vierten Treffer näher als die Gäste dem Ausgleich. Nach schnellem Spielaufbau legte Manuel Klinge für Jean-Michel Daoust auf, der das Tor knapp verfehlte. Zwei Minuten später war es Daoust selbst, der diesmal Merl einsetzte, der Versuch des Stürmers mit der Rückennummer 23 ging aber ebenfalls am Tor vorbei.

So dauerte es zwei weitere Minuten, bis die Huskies endlich wieder jubeln durften. Mit einem für ihn untypischen Gewaltschuss von der blauen Linie sorgte Marco Müller für die 4:2-Vorentscheidung. In der 56. Spielminute sorgte Kapitän Manuel Klinge nach sehenswerter Merl-Vorbereitung für den 5:2-Endstand und krönte damit seine starke Leistung an diesem Abend.
Durch den starken Auftritt gingen die Schlittenhunde in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0 in Front. Spiel 2 folgt am kommenden Sonntag ab 18:30 Uhr in der Frankfurter Eissporthalle.

Redaktion

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