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Bonn. (PM MagentaSport) Die PENNY DEL bleibt auch zum Jahresausklang richtig spannend: am Donnerstag mit 7 Spielen in der Konferenz (ab 19 Uhr live... Vor Derby in Köln: DEG verschenkt 3-Tore-Führung, bescheidene deutsche Ziele zum U20 WM-Start: kein Abstieg!

Kölns Alex Grenier und Sinan Akdag – © Sportfoto-Sale (DR)

Bonn. (PM MagentaSport) Die PENNY DEL bleibt auch zum Jahresausklang richtig spannend: am Donnerstag mit 7 Spielen in der Konferenz (ab 19 Uhr live bei MagentaSport) und am Samstag, 30.12., steht ebenfalls ein kompletter Spieltag ab 13.45 Uhr u.a. mit Köln gegen Mannheim zum Auftakt.

Die Haie, Schwenningen, Straubing und Augsburg beweisen am 31. Spieltag starke „Comebacker“-Qualitäten. Besonders spektakulär im Kellerduell: Augsburg schenkt der DEG in 4:30 Minuten 4 Tore ein. Für den Augsburger Coach Christof Kreutzer war das „brillant“, auch weil die Panther als Elfter nun wieder vor Düsseldorf stehen.

Die DEG muss als Drittletzter morgen zum Derby nach Köln – die Haie nehmen den Aufschwung nach einem ebenfalls fulminanten Schlussdrittel gegen Frankfurt (4:3 nach 1:3) und Platz 4 mit.

Neben dem kompletten 32. Spieltag in der DEL läuft morgen auch das 2. Spiel der deutschen U20 bei der WM gegen Gastgeber Schweden (ab 19.30 Uhr live und kostenlos). Bundestrainer Tobias Abstreiter hat in der Hammergruppe nur den Klassenerhalt im Blick: „Unser Ziel ist voranging der Verbleib in der A-Gruppe.“ Schlüsselspiel ist nach dem heutigen Auftakt gegen Finnland (ab 14.30 Uhr live und kostenlos) die Partie gegen Lettland am Samstag (live und kostenlos ab 19.30 Uhr).

„Einen Pflichtsieg“, erwartet Leistungsträger Veit Oswald (München) dann, um sich überhaupt für die Viertelfinals qualifizieren zu können: „Das kriegen wir schon hin.“ Dazu muss die deutsche Auswahl in der Gruppe mit Schweden, Finnland, Kanada und Lettland Gruppen-Vierter werden.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen aus der PENNY-DEL vom 31. Spieltag übermittelt durch MagentaSport.

Die nächsten kompletten Spieltag gibt´s am Donnerstag, 28.12. In der Konferenz und als Einzelspiel gibt es die Partie der U20 gegen Schweden obendrauf. Bereits heute startet die U20 heute ab 14.30 Uhr live und kostenlos, die U20-WM. MagentaSport zeigt alle deutschen Gruppenspiele kostenlos, zum Abschluss am 31.12. auch die Partie gegen Kanada ab 19.30 Uhr.

DEB-U20 vor dem Start im Interview mit MagentaSport

Tobias Abstreiter, Bundestrainer, …
… über die Herangehensweise in der Gruppe und die Ziele: „Ich denke, dass wir in den ersten beiden Spielen, das erste Spiel gegen Finnland, das zweite gegen Schweden, dass wir da mit einem guten Gefühl in die WM starten wollen. Dass wir uns ans Tempo, an die Intensität, an die Härte gewöhnen, auch an verschiedene andere Sachen. Das dritte Spiel wird dann gegen Lettland sein und das vierte gegen Kanada. Gerade im dritten Spiel gegen Lettland, da wollen wir ganz einfach auch mit dem Gefühl und der Einstellung reingehen, dass wir das gewinnen wollen. Unser Ziel ist voranging der Verbleib in der A-Gruppe. Schön wäre es, wenn die Mannschaft sich dann für einen guten Einsatz, für ein gutes Spiel belohnen würde und dann auch mit einem Sieg gegen Lettland ins Viertelfinale einziehen könnte.“
… über die Einstellung der Mannschaft: „Wir haben das Ziel schon bei unserem ersten Gespräch im April ausgegeben. Die Jungs arbeiten da auch zielorientiert und hochmotiviert hin auf dieses Ziel.“
… über Schweden: „Ich denke, dass die Schweden Top-Favorit sind. Sie waren auch im U18-Turnier mit dem Jahrgang Weltmeister und ich denke, dass die Spieler, die in Schwenden in der Top-Liga spielen, dann auch den Unterschied ausmachen werden.“





Veit Oswald, München, Leistungsträger:
… über die Spielweise gegen Top-Nationen: „Unser Matchplan ist das wir es einfach halten. Wenn wir kompliziert spielen wollen, auf internationaler Ebene wird das sofort bestraft.“
… über das voraussichtliche Duell gegen Lettland, um das Viertelfinale: „Das ist eigentlich ein Pflichtsieg, damit wir dann auch vielleicht die Chance aufs Viertelfinale haben. Ist dann auch ein bisschen mit Druck verbunden, aber das kriegen wir schon hin.“

DEL-Stimmen zum 31. Spieltag

Düsseldorfer EG – Augsburger Panther 4:5
Die Augsburger Panther drehen in einem unglaublichen Schlussspurt einen 3-Tore Rückstand. Nur 4 Minuten und 30 Sekunden benötigen die Fuggerstädter, um aus einem 4:1 ein 4:5 zu machen. Damit ist Augsburg die einzige Mannschaft im Abstiegskampf die gewinnen konnte. Den Düsseldorfern tut die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten besonders weh, weil sie den Panther Tabellenplatz 11 überlassen müssen.

Christof Kreutzer, Augsburg: „Es freut mich wahnsinnig für die Jungs, weil wir ein Team sind, was nie aufgibt. Ich muss ganz ehrlich sagen, das haben sie sehr gut gemacht. Haben dann endlich mal im letzten Drittel konsequent gespielt.“

Thomas Dolak, Trainer Düsseldorf: „Einfach nicht diszipliniert genug. Wir sagen wir wollen die Scheiben aus dem Drittel rauskriegen, bei denen tief kriegen, diszipliniert mit dem dritten Mann absichern. Machen wir alles nicht! Dann gewinnen wir die Zweikämpfe nicht in unserer defensiven Zone, kriegen sie nicht raus. Letzte Gegentor auch ganz normaler Konter, sind wir nicht mit allen Mann zurück. Darf nicht passieren.“

Kölner Haie – Löwen Frankfurt 4:3
Die Kölner Haie drehen einen 1:3-Rückstand noch im letzten Drittel. Frankfurt verliert wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs. Die Löwen mussten die fünfte Niederlage in Folge einstecken und müssen im nächsten Spiel gegen Berlin ran, die gerade einen Lauf haben.

Justin Schütz, Köln: „Das wir da im zweiten Drittel so hinten liegen, war ein bisschen blöd. Frankfurt war einfach eiskalt vor dem Tor im zweiten Drittel. In der zweiten Drittelpause haben wir uns gesagt, wir dürfen jetzt nicht frustriert sein, keine dummen Strafen nehmen. Das hat heute sehr gut funktioniert. Da bin ich sehr froh und wir wussten, wenn wir unser Spiel machen und den Zug zum Tor behalten, dann gewinnen wir das Spiel.“

Eugen Alanov, Frankfurt: „Wir haben einen guten Job über 40 Minuten gemacht und dann einfach hat’s gescheppert.“

EHC Red Bull München – Straubing Tigers 2:4
Nachdem die Tigers in den letzten beiden Auswärtsspielen kein einziges Tor erzielten, kamen sie nach einem 2-Tore-Rückstand gegen den Meister zurück. Platz 3 für Straubing, München rutscht durch die Niederlage auf den 5. Rang
Nicolas Krämmer, München: „Wir hatten ein bisschen zu viele Scheibenverluste an der blauen Linie. Wir wussten, dass die superschnell im Umschalten sind und so haben wir ihnen Chancen gegeben und so haben sie ein bisschen das Momentum gedreht und sind zurück ins Spiel gekommen.“

Joshua Samanski, Straubing: „Nach dem 2:0 wieder zurückzukommen, das spricht für den Charakter der Mannschaft. Es wurde viel spekuliert, dass wir Auswärts keine Tore schießen und natürlich sind, dann die 3 Tore, die wir heute geschossen haben, umso glücklicher für uns.“

Tom Pokel, Trainer Straubing: „Wir sind ausgewogen von unserer Spielweise und wir haben erkannt: Wir müssen hart arbeiten. Wir müssen Verkehr vors Tor bringen. Wir müssen viele Pucks zum Tor bringen und einfach hart arbeiten – dirty Hockey. Dann werden die Spiele etwas aufgemacht und dann haben wir Platz Spielzüge zu machen.

Adler Mannheim – Schwenninger Wild Wings 3:5
Die 4-Spiele-Siegesserie der Adler Mannheim endet im Baden-Württemberg-Derby gegen die Schwenninger Wild Wings. Die Adler verspielen eine 3:1-Führung im letzten Drittel. Die Wild Wings schaffen es außerdem zum ersten Mal nach 3 Niederlagen, wieder Punkte aufs Konto zu packen.

Tom Kühnhackl, Mannheim: „Wir haben so ein gutes Spiel gemacht. Erstes Drittel haben wir gut gespielt. Im zweiten Drittel haben wir eigentlich auch über weiter Strecken gut gespielt und im dritten Drittel, nach dem 3:1 haben wir kurz den Faden verloren. Aber wenn wir so spielen, wie in den ersten zwei Dritteln, dann werden wir weiter Erfolg haben.“

Thomas Larkin, Schwenningen: „Es war sehr wichtig für uns. In den letzten Spielen hatten wir einige bittere Niederlagen in den letzten Minuten. Es hat sich sehr gut angefühlt hier zurückzukommen“

Die Spieler der Eisbären Berlin bedanken sich bei ihren Fans – © Mathias Renner / City-Press


Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg 2:1
Berlin verteidigt besonders in der Schlussphase sehr konzentriert, holt den 3. Sieg hintereinander. Wolfsburg verliert das 2. Spiel in Folge und hat mit dem EHC Red Bull München am Donnerstag, direkt den nächsten Brocken vor der Brust.
Jaedon Descheneau, Berlin: „Wir haben versucht mit Tempo zu spielen und es ihnen schwer zu machen, zu Chancen zu kommen. Das haben wir gut gemacht. Wir haben es in den letzten 40 Minuten des Spiels rumgerissen.“

Gerrit Fauser, Wolfsburg: „Wir wollten uns im Vergleich zum letzten Spiel deutlich steigern. Das haben wir auf jeden Fall gemacht. Deswegen klar ist es ärgerlich, dass wir uns nicht belohnt haben.“

Nürnberg Ice Tigers – ERC Ingolstadt 2:3
Die Nürnberg Ice Tigers verpassen die Möglichkeit auf ein Comeback und damit auch die Chance sich einen größeren Abstand vom letzten Tabellenplatz zu verschaffen. Der ERC Ingolstadt nutzt allerdings seine Möglichkeit. Durch den Patzer der Grizzlys Wolfsburg springen sieauf Platz 6. Das würde eine direkte Qualifikation für das Viertelfinale der Playoffs bedeuten.
Constantin Braun, Nürnberg: „Die ersten Minuten haben wir etwas gebraucht, um nach Weihnachten reinzukommen, sind dann immer besser ins Spiel gekommen. Leider haben die in Überzahl ein Tor geschossen, bei einem Hit, den kann man so oder so sehen. Dann kriegen wir so einen dummen Alleingang, wo wir ein bisschen pennen und kommen nochmal ran.“

Mirko Höfflin, Ingolstadt: „Wir sind in Führung gegangen. Das machts natürlich leichter. Dann konnten wir die Führung ausbauen. Bisschen eine Versicherung, die wir am Ende gut nutzen konnten. Die Spiele sind eng, aber das zeigt, dass wir Selbstvertrauen haben, die knappen Spiele trotzdem zu gewinnen und das haben wir heute wieder gezeigt.

Iserlohn Roosters – Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:4
Die Fischtown Pinguins feiern mit dem 4:2 den 6. Sieg, verteidigen die Tabellenspitze. Iserlohn Roosters jedoch weiterhin keinen Anschluss an die Nicht-Abstiegsränge finden. Ihren letzten Sieg gab es Anfang Dezember.
Tim Bender, Iserlohn: „Ich glaube wir haben in den letzten Spielen immer 1, 2 dumme Strafen dabei, die uns das Genick brechen. Wo es dann das eine Tor oder das zweite Tor unterschied ist. Müssen wir abstellen, das ist einfach nur dumm. So gewinnt man kein Spiel, vor allem nicht gegen Topmannschaften.“ Was Bender fehlt: „Die letzten Spiele haben wir ja gut gespielt. Die Chancenauswertung ist eine Vollkatastrophe und wenn man in so einem Negativstrudel ist, fallen halt die Dinger vorne nicht.“

Statistik zum Spiel

Iserlohn: Jenike – Labrie, Eliot; Gormley, Ugbekile; Bender, Thomas; Quaas – Dal Colle, Cornel, Boland; Schiemenz, LeBlanc, Jentzsch; Elias, Sebok, Ziegler; Broda, Jahnke, Rutkowski
Bremerhaven: Gudlevskis – Grönlund, Eminger; Kälble, Bruggisser, Kreutzer, Jensen; Preto – Urbas, Jeglic, Conrad; Mauermann, Verlic, Virtanen; Uher, Friesen, Scheel; Kinder, Wejse, Khaidarov

Tore: 0:1 (09:51) Urbas (Jeglic/Jensen) 5-4PP, 1:1 (11:22) Dal Colle (Sebok/Ugbekile), 1:2 (12:57) Conrad (Urbas/Bruggisser), 1:3 (25:02) Jeglic (Verlic/Urbas) 5-4PP, 1:4 (32:48) Friesen (Scheel/Kälble), 2:4 (45:36) Boland (Ugbekile/Dal Colle) 5-4PP,
Strafen: 14 – 10
Schiedsrichter: Rohatsch, Schrade (Wölzmüller, Tanko)
Zuschauer: 4276

Stimmen zum Spiel





Fotostrecke zum Spiel

Iserlohn Roosters - Fischtown Pinguins Bremerhaven
© by Sportfoto-Sale 2023 (JB)
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Start der U20 WM: am 27. Dezember Deutschland gegen Finnland

Ab dem 27. Dezember wird bei MagentaSport die Herren U20 WM in Schweden live und exklusiv übertragen mit allen deutschen Spielen und allen Spielen der K.O. Runde sowie dem Finale. Die Spiele des deutschen Teams werden dabei kostenlos für alle Fans – ohne Abo und ohne Registrierung – gezeigt. In den Gruppen-Spielen trifft der deutsche Eishockey-Nachwuchs auf Finnland (27.12. ab 14.30 Uhr), Schweden (28.12. ab 19.30 Uhr), Lettland (30.12., ab 19.30 Uhr) und Kanada (31.12. ab 19.30 Uhr). Als Experte bei der U20 WM fungiert Kai Hospelt, Christoph Stadtler und Christoph Fetzer kommentieren.

Eishockey live bei MagentaSport
Mittwoch, 27.12.2023
U20 WM
Ab 14.30 Uhr: Finnland – Deutschland
Donnerstag, 28.12.2023
PENNY DEL
Ab 19.00 Uhr in der Konferenz und ab 19.25 Uhr als Einzelspiel abrufbar: Kölner Haie – Düsseldorfer EG, Nürnberg Ice Tigers – Augsburger Panther, Löwen Frankfurt – Eisbären Berlin, Pinguins Bremerhaven – ERC Ingolstadt, Straubing Tigers – Adler Mannheim, Schwenninger Wild Wings – Iserlohn Roosters, Grizzlys Wolfsburg – EHC Red Bull München
U20 WM
Ab 19.30 Uhr als Einzelspiel und in der DEL-Konferenz: Deutschland – Schweden

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