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Müngersdorf. (MR) Endlich konnte das Wintergame in Köln stattfinden, das ja (coronabedingt) bereits zweimal verschoben worden war. Es war nach 2013 (Nürnberg), 2015 (Düsseldorf),... DEL Wintergame 2022: Gastgeber Köln behält die Nase vorn und besiegt die Adler aus Mannheim
DEL Wintergame 2022 – © Sportfoto-Sale (DR)

DEL Wintergame 2022 – © Sportfoto-Sale (DR)

Müngersdorf. (MR) Endlich konnte das Wintergame in Köln stattfinden, das ja (coronabedingt) bereits zweimal verschoben worden war. Es war nach 2013 (Nürnberg), 2015 (Düsseldorf), 2017 (Sinsheim) und 2019 (Köln) die fünfte Auflage der DEL, und erneut gewann das Team, das den ersten Treffer erzielt hatte…

Nachdem die Spieler durch ein Musikanten-Spalier den weiten Weg aus den Katakomben des Rhein Energie Stadions zum Eis gewandert waren, legten die Gastgeber Haie los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Es stand genau 1:00 auf der Uhr, als Kammerer auf 1:0 Tore stellte. Die Haie waren über weite Strecken das aktivere Team; erst während der Strafe gegen – natürlich – Proft konnten die Adler Haie-Goalie Mirko Pantkowski mehrfach prüfen. Zur Drittelmitte wurde Plachtas Querpass vor dem Kölner Tor abgefangen. Diesmal setzte Kammerer seinen Kollegen Aubry ein, der Brückmann tunnelte zum umjubelten 2:0 (12.). Die Stimmung auf den Rängen war prächtig. Zum Drittelende musste auch Mannheim erstmals in Unterzahl agieren und schaffte hier einen 3 auf 2 Konter, doch Akdag blieb hängen. Nach einer 20-minütigen Pause ging es weiter. Und jetzt in Abschnitt zwei waren die Adler stärker und präsenter. In der 27. Spielminute zappelte die Scheibe erstmalig hinter Pantkowski, Holzer hatte nachgestochert, aber der Pfosten war nicht mehr in der korrekten Position. Diese knappe Entscheidung wurde per Video auf „kein Tor“ bestätigt, wie vorher auf dem Eis bereits angezeigt. Doch wenig später dann ein reguläres Tor für die Gäste (MacInnis, 29.). Kurzfristig kam Köln auch wieder ins Angriffsdrittel, aber nicht wirklich gefährlich. Es musste eine Strafe gegen die Adler her, dann direkt eine zweite. Und jetzt klappte es, die Haie konnten diese zwei Strafen zu zwei Treffern ausnutzen, erst lud Bailen von der Blauen durch (32.), dann setzte McIntyre einen Rebound in den Knick (33.). Schade, dass dann in der Südkurve Rauchbomben gezündet wurden! Üffing und Donovan wechselten zwischenzeitlich die Sportart, nachdem Donovan den Gegner zwei Male zu Boden gestoßen hatte (jeder bekam 5 Minuten). Im Vorwärtsgang traf Wolf Ferraro mit dem Ellbogen, letzterer fiel sehr unglücklich und musste verletzt in die Kabine und dann ins Krankenhaus gebracht werden. Direkt mit der Sirene entlud sich eine weitere Rangelei zwischen Proft und Holzer sowie Sill und Dziambor.

Kommt jetzt die Mannheimer Aufholjagd?

Es gab nur eine einzige kleine Strafe aus dem Gerangel, und die Haie starteten in Unterzahl. Auch hierdurch beflügelt machten die Adler weiter Druck. Mit einem Schuss von der Blauen flog der Puck, der kurz vor dem Tor noch die Richtung änderte, gegen die Laufrichtung von „Pante“ in die Maschen zum 2:4 aus Mannheimer Sicht (46.). Vor allem auf der Südtribüne wurde es sehr still. Es ging hin und her, auch nach planmäßigen dem Seitenwechsel nach 10 Minuten im Schlussabschnitt. Doch wer auch immer sich versuchte, auf beiden Seiten blieb letztlich der Goalie erster Sieger. Knapp drei Minuten vor der Schlusssirene nahm Gästecoach Bill Stewart den Goalie zugunsten des sechsten Feldspielers vom Eis. Doch es wurde nichts mit der Schlussoffensive, denn man hatte auf Mannheimer Seite gleich zwei zusätzliche Kräfte auf das Eis geschickt und damit einen zuviel. Statt mit 6 gegen 5 mussten die Adler sich nochmals in Unterzahl bewähren. Es kam von Seiten der Haiefans nochmals Stimmung auf und Durchhalteparolen für ihre Mannschaft. So blieb es letztlich beim 4:2 Sieg für die Rheinländer, die somit im dritten Anlauf ein Wintergame für sich entscheiden konnten.

Im Clip: Impressionen und Trainerstimmen


Es spielten:
KEC
– 30 Mirko Pantkowski – 91 Moritz Müller, 77 Alex Roach – 13 Nick Baptiste, 26 David McIntyre, 21 Mark Olver; 7 Nick Bailen, 57 Brady Austin – 36 Andreas Thuresson, 15 Louis-Marc Aubry, 9 Maximilian Kammerer; 18 Ryan Stanton, 67 Stanislav Dietz – 39 Landon Ferraro, 10 Jon Matsumoto, 42 Luis Üffing; 17 Jan Luca Sennhenn – 5 Robin van Calster, 24 Zach Sill, 55 Carter Proft
MAN – 90 Felix Brückmann – 29 Denis Reul, 46 Matt Donovan – 22 Matthias Plachta, 13 Stefan Loibl, 89 David Wolf; 4 Korbinian Holzer, 7 Sinan Akdag – 71 Borna Rendulic, 14 Jordan Szwarz, 9 Nigel Dawes; 76 Arkadiusz Dziambor, 37 Thomas Larkin – 21 Nico Krämmer, 74 Ryan MacInnis, 16 Markus Eisenschmid; 68 Fabrizio Pilu – 18 Luca Tosto, 11 Taro Jentzsch, 95 Mark Katic

Die Tore erzielten:
1:0 (01:00) Kammerer (Aubry, Thuresson)
2:0 (11:28) Aubry (Kammerer, Thuresson)
2:1 (28:29) MacInnis (Jentzsch)
3:1 (31:59) Bailen (Baptiste) PP2
4:1 (32:54) McIntyre (Matsumoto) PP1
4:2 (45:30) Rendulic (Akdag, Dawes)

Schiedrichter: 9 Martin Frano, 5 Andre Schrader (97 Marius Wölzmüller, 55 Andreas Hofer)

Strafen:
KEC – 11 Min.; MAN – 15 Min.

Zuschauer: 40.163

Im Video: Wie die Eisfläche ins Stadion kam und das Abschlussfeuerwerk



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