Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings Linz laden morgen Abend zum letzten Heimspiel der diesjährigen Pre-Season.
Nach mehreren Duellen mit Teams aus der DEL wartet nun erstmals ein direkter Konkurrent aus der win2day ICE Hockey League auf die Linzer.
Steinbach Black Wings Linz – EC iDM Wärmepumpen VSV
Pre-Season 6: Mittwoch, 2. September, 18:30 Uhr, Linz AG Eisarena
Drei Tage nach dem 4:3-Overtime-Sieg gegen die Straubing Tigers wartet auf Brian Lebler und Co. vor heimischem Publikum bereits die nächste Herausforderung. Nach vier Testspielen gegen Mannschaften aus der Deutschen Eishockey Liga steht morgen Abend aus Sicht der Stahlstädter der erste Vergleich mit einem Team aus der eigenen Liga auf dem Programm.
Mit den Adlern haben die Linzer dabei noch eine Rechnung aus der vergangenen Saison offen. Nach einem durchwachsenen Start in die Regular Season fanden die Kärntner im Laufe der Spielzeit zunehmend zu ihrer Form, mussten nach dem Grunddurchgang allerdings um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen. In den Pre-Playoffs kam es schließlich zum Duell mit den Linzern. Im Best-of-Three setzte sich der VSV nach zwei direkten Duellen durch und sicherte sich damit den Platz im Viertelfinale. Dort wartete mit den Graz 99ers allerdings eine schwierige Aufgabe auf die Villacher. Die Grazer dominierten die Serie deutlich und entschieden sie mit 4:0 für sich, womit die Saison der Adler vorzeitig beendet war. Nach der turbulenten Spielzeit 2025/26 veränderte sich bei den Villachern auch teamintern einiges. Neben einer neuen sportlichen Leitung wurde der Kader in mehreren Bereichen umgebaut. Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive kam es zu Veränderungen. Unter anderem wechselten Lukas Schreier vom EC Red Bull Salzburg sowie Joseph Cramarossa von den Augsburger Panther nach Villach. Dem gegenüber stehen einige Abgänge, darunter Adam Helewka, Nikita Scherbak und Dylan MacPherson. Wie auch bei den Oberösterreichern steht die aktuelle Vorbereitung ganz unter dem Motto Zusammenhalt und Team-Building. Die neu formierte Mannschaft von Pierre Allard absolvierte bislang fünf Partien in der Pre-Season. Einen Sieg konnten die Adler dabei gegen den EV Landshut einfahren. Mit einem klaren 6:3 behielten die Villacher die Oberhand. In den vier weiteren Begegnungen mussten sich Alexander Rauchenwald und Co. jeweils geschlagen geben.
Locker Room Update
Im Rückspiel gegen Straubing am Sonntag konnten Brian Lebler und Co. deutlich besser mit dem hohen Tempo der Tigers umgehen. Den Linzern gelang es, zuerst in Führung zu gehen und selbst Druck auf die Hausherren auszuüben. Dennoch leisteten sich die Stahlstädter erneut zu viele Strafen und ermöglichten den Tigers dadurch einfache Torchancen. Trotzdem konnten gleich drei Linien der Linzer am Scoreboard anschreiben, ehe die Oberösterreicher in der Overtime schließlich den Sieg einfahren konnten. Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel gab Head Coach Philipp Lukas seiner Mannschaft am Montag frei, um zu regenerieren und abzuschalten. Am Dienstagvormittag lag der volle Fokus dann wieder auf der morgigen Partie vor heimischem Publikum. Für diese kehrt Graham Knott ins Line-Up zurück, während Brady Shaw pausieren wird. Patrick Söllinger, der zuletzt krankheitsbedingt nicht dabei war, rückt ebenfalls in die Aufstellung zurück. Verletzungsbedingt weiterhin verzichten müssen die Linzer auf Paul Eder. Den Rückhalt zwischen den Pfosten bildet morgen Martin Reder, der wertvolle Einsatzminuten sammeln darf.
Stimmen
Head Coach Philipp Lukas: „Wir haben am Sonntag mehr Energie gehabt, das war von Beginn an gleich ersichtlich. Trotzdem haben wir Schwierigkeiten gehabt, weil Straubing eine richtig gute Mannschaft ist. Wir haben einige Sachen in unserer eigenen Zone an ihr schnelles Spiel angepasst, Wells war sehr stark und hat uns immer im Spiel gehalten. Wir haben gelernt, wie wir verteidigen wollen und haben das über weite Strecken gut umgesetzt. Es war schön zu sehen, dass die Mannschaft zum ersten Mal in dieser Vorbereitung im dritten Drittel eine Antwort finden konnte. Der Fokus morgen liegt auf unserem Spiel und liegt nicht darauf, wer uns gegenüber steht. Es ist ganz klar, dass alles davon abhängig ist, welche Energie wir an den Tag legen, aber wenn wir schnell und aggressiv spielen und dem Gegner wenig Raum und Zeit geben, dann haben wir eine gute Mannschaft.“
Christoph Tialler: „Wir haben im zweiten Spiel gegen Straubing vieles verbessert, haben von Beginn an körperbetont gespielt, waren aggressiver, haben ihnen nicht mehr so viel Raum und Zeit gegeben und man hat gesehen, das Spiel war gleich ganz anders. Wir nehmen jeden Gegner ernst und spielen gegen jeden Gegner gleich. Der Fokus liegt gerade noch darauf, uns als Team weiterzuentwickeln und der Rest wird sich dann morgen während dem Spiel ergeben.“

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