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Düsseldorf. (PM) Die Düsseldorfer EG setzt ihren Neuaufbau konsequent weiter fort. Nach dem Ausstieg des Namenssponsors Metro und zahlreicher weiterer Partner im vergangenen Jahr...

Düsseldorf. (PM) Die Düsseldorfer EG setzt ihren Neuaufbau konsequent weiter fort. Nach dem Ausstieg des Namenssponsors Metro und zahlreicher weiterer Partner im vergangenen Jahr konnte zu Beginn des Jahres 2012 nur ein gemeinsamer Kraftakt vieler Freunde, Sponsoren und Institutionen den Verbleib der DEG in der höchsten deutschen Spielklasse sichern. Im November 2012 steht der achtmalige Deutsche Meister nun vor einer ähnlich großen Aufgabe. Eine Übersicht über Perspektiven, Gefahren und Möglichkeiten der Mobilisierung.

1. Rückblick: Was hat die DEG erreicht?
Der Klub hat zahlreiche Vorgaben und Ankündigungen bereits umgesetzt.
• Versprechen: Aufbau einer jungen Mannschaft mit Düsseldorfer Element: erfüllt! Die DEG setzt auf zahlreiche Akteure aus dem eigenen Nachwuchs und zeigt emotionales und leidenschaftliches Eishockey.
• Versprechen: Die Heimspiele werden wieder ein Erlebnis: er-füllt! Die Stimmung im ISS DOME ist so gut wie seit vielen Jah-ren nicht mehr.
• Versprechen: Die DEG wird wieder ein starkes Stück Düsseldorf: auf gutem Weg! Beispiele: Kooperation mit der Fortuna und den Jonges, Verdopplung der Mitgliederzahl in sechs Monaten, Einbindung der Toten Hosen, Verankerung mit dem Schul-sport, Absatz von Retter- und Bekenner-Paketen im Mittelstand, Ausbau der gesellschaftlichen Bekenner in allen Kreisen des öffentlichen Lebens, Stärkung der Marke DEG.

2. Aktuelle Situation: Zu wenig konkrete Abschlüsse!
Diese Erfolgsgeschichte auf und abseits des Eises und die allgemeine positive Resonanz haben sich noch nicht in ausreichend konkreten Sponsoring-Abschlüssen niedergeschlagen.
• Im Jahr 2012 konnten bereits Abschlüsse von über einer Millionen Euro getätigt werden.
• Die strukturelle Arbeit der Sponsoren-Akquise ist stimmig.
• Die Sponsorenpakete und individuellen Angebote sind attraktiv – das bestätigen uns inzwischen auch unabhängige Studien.
• Zahlreiche gute Gespräche wurden geführt– über 1.000 Unter-nehmen sind kontaktiert worden.
Trotzdem:
• Viele Unternehmen haben grundsätzliches Interesse signali-siert, lassen sich mit konkreten Abschlüssen aber Zeit, die die DEG kaum hat.
• Zwei konkrete große Abschlüsse standen ganz vor der Unter-zeichnung, beide sind kurzfristig nicht zustande gekommen

DEG Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp und die DEG haben erneut eine große Finanzierungslücke zu schließen – © by Eishockey-Magazin (DR)

3. Deshalb: Die aktuelle Situation der DEG ist erneut dramatisch
Im November 2012 ist die Finanzperspektive der Düsseldorfer EG erneut dramatisch.
• Zur Sicherung eines hinreichenden DEL-Etats für die Saison 2013/14 fehlen derzeit etwa 2,4 Millionen Euro.
• Zentraler Grund hierfür ist das Fehlen mittelfristiger Finanzierungszusagen. Für die laufende Saison 2012/13 waren Beträge in Höhe von 1,2 Millionen Euro lediglich einmalig zugesagt.
• Entsprechend haben wir derzeit noch keine finanzielle Grund-lage für die Erteilung einer Lizenz für die kommende Spielzeit.

Boris Bartels, Marketingfachmann von dreimarketing: „Der Neuaufbau der DEG braucht – wie angekündigt – einen langen Atem. Wir bitten alle potentiellen Partner, Freunde und Förderer, dieser neuen DEG bei dem begonnenen Neuaufbau weitere Zeit zu geben und diesen zu un-terstützen. Ein guter Anfang ist gemacht, aber die DEG braucht – wie damals Fortuna – längerfristige Hilfe, bis sie endlich wieder auf eige-nen Beinen stehen kann.“

4. Nächste Schritte zur Sicherung des Etats
Folgende konkrete Maßnahmen sollen die Zukunft der DEG in der DEL sichern
• Etatsicherung durch weitere Sponsoren-Abschlüsse Das gesamte Team der DEG arbeitet rund um die Uhr daran, neue Sponsoring-Pakete zu verkaufen. Schmellenkamp: „Viele poten-tielle Partner haben in der Vergangenheit grundsätzliches Inte-resse signalisiert, wenn die DEG ihr Düsseldorfer Herz wieder-entdeckt. Nach unserer Neuausrichtung appelliere ich nun an diese Personen und Unternehmen, uns auf diesem Weg auch tatsächlich zu unterstützen. Auch große Partner sind herzlich willkommen. In der Sponsoren-Pyramide ist noch in jeder Grö-ßenordnung Platz.“
• Etatsicherung durch neue Investoren. Die DEG öffnet sich für eine Beteiligung am Eigenkapital der Gesellschaft. Schmellen-kamp: „Interessierte Partner können Anteile an der GmbH er-werben. Dadurch erhalten sie auch die Möglichkeit, die Zukunft der DEG aktiv mit zu gestalten. Durch neue Anteilseigner fließt neues Kapital in die DEG.“

5. Rückenwind durch Zuspruch von vielen Seiten
Es gibt in Düsseldorf klare Bekenntnisse zur DEG und zum Düsseldor-fer Eishockey. Personen und Unternehmen aus Vergangenheit und Gegenwart des Klubs identifizieren sich mit dem neuen Weg des Klubs.
• Rainer Gossmann: Der ehemalige DEB-Präsident und Schatz-meister der DEG hat in früheren Jahren die großen Erfolge des Klubs miterlebt und rückt nun wieder näher an die DEG heran. Gossmann: „Die Neuausrichtung der DEG ist der richtige Schritt. Aber natürlich braucht dieser Weg mehr Zeit. Ich will mithelfen, der DEG diese Zeit zu verschaffen.“

6. Weitere Aktionen geplant
• Das „Rettungsteam“, das bereits die Teilnahme an der Saison 2012/13 erfolgreich gesichert hat, wird auch weiter zusammen-bleiben und geschlossen agieren
• Die DEG wird in Düsseldorf weiter verstärkt mit gezielten Marke-ting- und PR-Aktionen auf sich aufmerksam machen
• Diese Aktionen richten sich gleichermaßen an die Unternehmen als auch an die Bevölkerung Düsseldorfs
• Ziel muss sein, das Bewusstsein um die erneut schwierige Situ-ation in finanzielle Unterstützung umzumünzen.

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