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München. (PM ESBG) Die Zweitligisten gehen in die Offensive: Nachdem der Deutsche Eishockey Bund e.V. (DEB) verlautbaren ließ, dass es in der kommenden Saison...

ESBG LogoMünchen. (PM ESBG) Die Zweitligisten gehen in die Offensive: Nachdem der Deutsche Eishockey Bund e.V. (DEB) verlautbaren ließ, dass es in der kommenden Saison keine zweite Bundesliga unter seinem Dach, stattdessen aber eine Qualifikationsrunde der Oberligen zu einer zweiten Liga für die darauf folgende Saison geben werde, fordern die Zweitligisten umgehend Aufklärung.

Dies zumal der DEB in seiner Erklärung keinerlei Angaben dazu machte, wie er einer zweiten Liga in der bestehenden Form oder dem neuen Modell DEL II gegenüber steht. Anders als weit über 500.000 Eishockey-Interessierte im sozialen Netzwerk Facebook, die sich eindeutig für eine DEL II ausgesprochen haben. Im Gegenzug hatte der DEB die Zweitligisten mehrfach ultimativ aufgefordert, sich für die kommende Saison für den Spielbetrieb unter dem Dach des DEB zu bewerben, ansonsten werde man die Zweitligisten zur “wilden Liga” erklären.

In seiner aktuellen Stellungnahme machte der DEB keinerlei Angaben zu möglichen Lösungsansätzen in seiner Auseinandersetzung mit der zweiten Liga. Stellvertretend für die Zweitligisten nahm Wilhelm Graue (Rosenheim) Stellung: “Die DEB-Reaktion war zu erwarten und legt für alle Beobachter und
Beteiligten einmal mehr ein beredtes Zeugnis dafür ab, dass der DEB weder Willens noch in der Lage ist, sich den aktuellen Themen des deutschen Eishockeys zu stellen, diese anzupacken und zu lösen.”
Man erwarte nun umgehend eine klare Positionierung des DEB in der von den Zweitliga-Clubs gesetzten Frist bis zum Donnerstag und werde diese nötigenfalls gerichtlich einklagen. Graue: “Wir sind der Überzeugung, dass der Verband laut Satzung und Spielordnung einen Kooperationsvertrag mit der ESBG bzw. uns abschließen muss.”

Dies bedeutet, dass die Zweitliga-Clubs bei einer weiteren Verweigerung des Verbandes von Gesprächen zur Lösung des Konflikts als letztes Mittel rechtliche Schritte einleiten werden, die, zusammen mit den daraus möglicherweise resultierenden Schadensersatzansprüchen der Clubs von der DEBSeite nicht einfach mehr zur Seite geschoben werden können.

 

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