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Zweite Heimpleite: Towerstars beenden Krefelder Erfolgsserie

Krefeld Pinguine – Ravensburg Towerstars 3:5 (1:3, 1:1, 1:1)

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Davis Vandane von den Krefeld Pinguinen - © Jan-Philipp Burmann / City-Press
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Krefeld. (PM Pinguine) Die Krefeld Pinguine haben am Sonntagabend ihre zweite Heimniederlage in Folge hinnehmen müssen.

Vor heimischem Publikum in der Yayla Arena unterlagen die Schwarz-Gelben den Ravensburg Towerstars mit 3:5. Nach einem schwachen Start im ersten Drittel kamen die Pinguine nie richtig ins Spiel, blieben jedoch über weite Strecken in Schlagdistanz.

Die Pinguine verschliefen den Start komplett. Bereits nach vier Minuten zog Julian Eichinger von der rechten Bandenseite kurz hinter der blauen Linie ab – Julius Schulte sah den Schlagschuss zu spät, 0:1. Nur zwei Minuten später erhöhte Philipp Mass auf 2:0: Ein langsamer Schuss senkte sich tückisch vor Schulte, der den Abpraller nicht kontrollieren konnte. Mass reagierte am schnellsten und schob ein.

In der achten Minute keimte zum ersten Mal Hoffnung auf: Davis Vandane brachte den Puck zum Tor, traf den Schläger eines gegnerischen Verteidigers, und der Puck wurde dadurch unhaltbar durch die Beine abgefälscht – 1:2. Doch nur 61 Sekunden später antworteten die Towerstars: Thomas Reichel vollendete einen langen Querpass per Direktschuss durch die Beine von Schulte zum 3:1. Ein Albtraum-Start für die Hausherren.

Das zweite Drittel war geprägt von vielen Strafen – insgesamt 22 Strafminuten wurden durch die Unparteiischen verteilt. Die Pinguine nutzten endlich eine ihrer vielen Überzahlchancen: Davis Vandane schoss, der Puck prallte von Towerstars-Schlussmann Ilya Sharipov vor die Füße von Philip Gogulla, der auf der Türschwelle stand und zum 2:3 einnetzte (37.).
Doch auch das Schlussdrittel begann für Krefeld denkbar schlecht. Roope Mäkitalo kassierte eine Strafe wegen Behinderung, und die Towerstars brauchten nur sechs Sekunden vom Bullygewinn bis zum Tor: Alex-Olivier Voyer erhöhte im Powerplay auf 4:2 (43.).

In der 50. Minute verkürzte Max Newton nochmals auf 3:4: Nach einem Pass von Adam Payerl stand der Kanadier plötzlich alleine im Slot und schlenzte die Scheibe in den Winkel. Doch die Antwort der Gäste folgte wiederholt prompt: In der 54. Minute eroberten die Towerstars den Puck, liefen frei durch, und Mark Rassell stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Sein 5:3-Treffer war auch der Schlusspunkt der Begegnung.

Zahlen zum Spiel

Krefeld Pinguine – Ravensburg Towerstars 3:5 (1:3, 1:1, 1:1)
Tore:
0:1 (03:57) Eichinger (Ketterer), 0:2 (05:56) Mass (Reichel), 1:2 (07:15) Vandane (Santos, Schulte), 1:3 (08:16) Reichel (Ketterer, Eichinger), 2:3 (36:11)(PP2) Gogulla (Vandane, Müller), 2:4 (42:15)(PP1) Voyer (Eichinger, Czarnik), 3:4 (49:44) Newton (Payerl, Mebus), 3:5 (53:35) Rassell
Torschüsse: 43 – 27
Strafen: Krefeld 18, Ravensburg 24
Zuschauer: 5012

Stimme zum Spiel

Thomas Popiesch, Headcoach Krefeld „Wir sind nicht optimal in die Partie gestartet. Besonders in den Anfangsminuten agierten wir oftmals einen Schritt zu langsam.
Hier müssen wir uns alle kritisch hinterfragen, nicht nur die Spieler: Haben wir in der Vorbereitung alles richtig gemacht? Das Energielevel der Mannschaft wirkte nicht optimal. Es stellen sich viele Fragen, und wir müssen auch uns selbst in die Pflicht nehmen.
Anschließend haben wir besser in unseren Rhythmus gefunden, und ich war überzeugt, dass wir noch gute Chancen auf die Wende hatten. Aber genau, wie Bohuslav Subr es sagte: Unser Gegner hatte immer eine Antwort. Wir haben uns das Momentum erkämpft, wir hatten viel Zeit in der Angriffszone, doch dann gaben wir es zu leichtfertig wieder her.
In den entscheidenden Situationen auf dem Eis waren wir letztlich zu langsam und gedanklich nicht auf der Höhe. Obwohl wir genügend Chancen im Angriff hatten, hat uns heute die nötige Effizienz und Kaltschnäuzigkeit gefehlt, um am Ende noch etwas Zählbares mitzunehmen.“


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