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Rosenheim. (PM) Die Starbulls Rosenheim haben nach der langen Auswärtsfahrt nach Bremerhaven am Freitag viel Kraft gebraucht, um auch zuhause gegen Crimmitschau zu punkten....
SBR-Coach Franz Steer - © by Andreas Chuc

SBR-Coach Franz Steer – © by Andreas Chuc

Rosenheim. (PM) Die Starbulls Rosenheim haben nach der langen Auswärtsfahrt nach Bremerhaven am Freitag viel Kraft gebraucht, um auch zuhause gegen Crimmitschau zu punkten. Am Ende gewannen sie gegen die Eispiraten mit 4:3 nach Penaltyschießen.

Eigentlich hatten die Starbulls mit viel Scheibenbesitz und Spielkontrolle gut begonnen, mußten aber bereits in der fünften Spielminute den ersten Gegentreffer hinnehmen. André Schietzold bekam einen Querpaß vom rechten Bullykreis und stand komplett allein am Stockhandpfosten von Starbulls-Torwart Patrick Ehelechner. Das Tor war dann nur noch Formsache.

Die Starbulls spielten weiterhin gut und erarbeiteten sich Chancen, doch Ryan Nie im Crimmitschauer Tor hielt seinen Kasten sauber. Auch in der 17. Spielminute, als Tyler McNeely allein vor ihm auftauchte und ihn ausspielen wollte. Mit einem Spagat rettete Nie die Führung und läutete ebenso den Gegenzug ein. Marvin Tepper setze sich an der rechten Bande durch, zog vom Bullykreis aus ab und ließ Ehelechner keine Chance. Mit einem 2:0 für die Eispiraten ging es nach 20 Minuten in die Kabine.

Und es waren auch die Crimmitschauer, die mit mehr Elan aus der Pause kamen. In der 22. Minute rettete die Latte des Rosenheimer Tores einen 0:3 Rückstand.

Mario Trabucco spielt auf
Die Starbulls spielten aber weiter gefällig und die Chancen wurden besser. Belohnt wurde die Mannschaft von Trainer Franz Steer dann in der 30. Spielminute, als Mario Trabucco einen Abpraller hinter Ryan Nie brachte.

Auch das zweite Rosenheimer Tor schoss Trabucco. 32. Spielminute, Powerplay Rosenheim und Trabucco sieht genau die Lücke, die ihm Nie gelassen hatte.
Aber Crimmitschau ging abermals in Führung, ebenfalls in Überzahl in der 42. Minute durch Martin Heinisch.
Das Spiel wurde dann zerfahren, auch, weil das Schiedsrichtergespann teils fragwürdige Entscheidungen fällte und sowohl Publikum als auch Spieler sich nicht immer sicher waren, welche Linie die Unparteiischen verfolgten.

Den Starbulls gelang dennoch in der 55. Minute der Ausgleichstreffer. Mario Trabucco behielt einen Meter vor dem Crimmitschauer Tor die Ãœbersicht, zog Nie auf sich und legte dann quer auf Andreij Strakhov, der die Scheibe unter die Latte lupfte.

In der Verlängerung hatten die Starbulls das Spiel weiterhin im Griff, Tore fielen aber nicht.

Ehelechner hält alle Penaltys, nur Trabucco trifft
Die Entscheidung brachte das Penaltyschießen. Als einziger der sechs Schützen verwandelte Mario Trabucco seinen Penaltyshot und avancierte somit zu Matchwinner.
Starbulls Trainer Franz Steer sah aber auch einen starken Patrick Ehelechner, der nicht nur jeden einzelnen Penalty hielt, sondern auch während des Spiel eine paar gute Chancen der Crimmmtischauer zunichte machte. Seine Mannschaft hingegen habe eine paar „brutale Chancen“ gehabt und Steer vermutet, dass Ryan Nie im Bauchbereich „blaue Flecken haben muss, so oft wie wir dem da drauf geschossen haben.“

Steer zollte seiner Mannschaft Respekt, dass sie trotz der langen Auswärtsfahrt nach Bremerhaven gegen Crimmitschau dreimal einen Rückstand aufholte.
Die Starbulls haben jetzt nach 16 Spielen 29 Punkte auf dem Konto und stehen auf Tabellenplatz zwei der DEL2, zwei Punkte vor dem Dritten Frankfurt.

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