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Schweinfurt. (PM Mighty Dogs) Was zunächst nach Fütterung klingt, ist in Wirklichkeit der nächste Baustein beim Aufbau eines schlagkräftigen Teams für die Bayernliga-Saison 2020/21.... Zwei Kasseler für die Mighty Dogs

Tobias Schwab – © Eh.-Mag.

Schweinfurt. (PM Mighty Dogs) Was zunächst nach Fütterung klingt, ist in Wirklichkeit der nächste Baustein beim Aufbau eines schlagkräftigen Teams für die Bayernliga-Saison 2020/21.

Denn namentlich handelt es sich bei den beiden gebürtigen Kasselern um Tobias Schwab und Leon Ewald , die zur neuen Saison aus Limburg zu den Mighty Dogs stoßen und die wir hiermit herzlich willkommen im Icedome heißen. Beide unterschrieben in dieser Woche einen Einjahresvertrag in Schweinfurt.

Mit dem 35-jährigen Schwab gelang es, einen routinierten und überaus erfahrenen Scorer an den Main zu lotsen. Er kommt mit der Empfehlung von 92-DEL-, 65-DEL2- und 470 Oberliga-Spielen in denen er es auf 698 Torbeteiligungen brachte. „Wir freuen uns, dass wir mit ihm einen erfahrenen und treffsicheren Spieler für uns gewinnen konnten, der zudem eine überragende Einstellung zum Eishockey hat“, so Steffen Reiser. Schwab selbst, verfügt zumindest als Gast auch schon über Schweinfurt Erfahrung. „In meiner ersten Profi-Saison, war ich mit Bremerhaven mal im Icedome und auch an das Derby mit dem ESC Haßfurt kann ich mich noch gut erinnern. Besonders die überragende Stimmung ist mir im Gedächtnis geblieben“, erinnert sich der Linkshänder an die Insolvenz-Saison der Haßfurter, in denen er einige Spiele für den Erzrivalen absolvierte. Umso mehr freut er sich darauf, jetzt für die Schweinfurter Anhänger zu spielen. Und das unter der Regie seines Freundes und Wegbegleiters Kyle Piwowarczyk. „Natürlich ist er einer der Hauptgründe dafür, dass wir nach Schweinfurt kommen. Wir haben schon in Bad Nauheim und zuletzt in Limburg zusammengespielt. Leon und ich hatten schon vorher über einen Wechsel nach Schweinfurt nachgedacht. Als ich gelesen habe, dass Kyle Trainer bei den Mighty Dogs wird, habe ich ihn gefragt, ob das stimmt und von unserem Interesse erzählt. Da hat er gelacht und gesagt, dass er sich bei seinem Vater entschuldigen muss. Der hatte ihm nämlich schon geraten, mich zu fragen, ob ich nicht mitkomme. Kyle dachte aber, dass mir der Weg von Kassel zu weit wäre. Jetzt sind wir beide da.“ Seinen nun Vorgesetzten beschreibt Schwab als „Supertyp“, der sehr ehrgeizig ist und auch zuletzt trotz fortgeschrittenen Alters in Limburg zu den wenigen gehörte „die immer gewinnen wollten“. Attribute, die auch für ihn selbst gelten, was erklärt, warum sich beide so gut verstehen und was auch genau das ist, was Schweinfurt braucht. Entsprechend forsch formuliert der 1,80 Meter große Stürmer seine Ziele für die kommende Spielzeit. „Ich kenne die Truppe zwar noch nicht, aber ich denke, dass im Sport im alles möglich ist. Kyle hat auf jeden Fall klar gesagt, dass er jetzt Erfolg haben will und nicht erst in zwei drei Jahren. Da bin ich voll dabei!“

Ähnlich sieht es der zweite Neuzugang aus Limburg, Leon Ewald, der ebenfalls in Kassel wohnt und eine Fahrgemeinschaft mit Schwab bilden wird: „Ich will in die Play-offs und wenn das erreicht ist, ist immer alles drin“, ist auch der mit 21 Jahren deutlich jüngere Ewald trotz der letzten zwei wenig erfolgreichen Schweinfurter Spielzeiten ziemlich zuversichtlich. Auch der gelernte Karosseriebauer hat in seiner Jugend im Dress der EJ Kassel schon Icedome-Luft schnuppern dürfen und freut sich auf die neue Herausforderung. Trotz seines jungen Alters hat er mit Engagements in den USA in Schweden und Österreich schon eine ganze Menge von der Eishockeywelt gesehen. Reiser lobt vor allem die Vielseitigkeit des defensiv wie offensiv einsetzbaren Linkshänders sowie die Tatsache, dass mit Ewald ein hundertprozentiger Teamplayer nach Schweinfurt wechselt. Auch der 1,85 Meter große Ewald, der dank seiner österreichischen Mutter auch einen Pass des Nachbarlandes besitzt, kennt, wie auch Schwab, außer Trainer Piwowarczyk, bislang keinen seiner neuen Kollegen.

Nach ihrer Zeit in Limburg, wo man in einer kleinen Liga immer wieder auf dieselben Leute und Mannschaften trifft, freuen sich beide nun auf neue Bekanntschaften und Herausforderung in Schweinfurt. Gleiches darf auch für die Fans der Mighty Dogs gelten.

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