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Bonn. (PM MagentaSport) Spektakel und miese Laune in Köln! Die Haie verlieren in einem packenden Spiel mit 4:5 gegen die Iserlohn Roosters. Die Haie... „Zwei Fehler gemacht im falschen Moment“ – Verärgerter Krupp will nicht diskutieren und Berlins Coach Aubin ist sauer über fehlende Disziplin

Cheftrainer Uwe Krupp von den Kölner Haien – © Marco Leipold / City-Press

Bonn. (PM MagentaSport) Spektakel und miese Laune in Köln! Die Haie verlieren in einem packenden Spiel mit 4:5 gegen die Iserlohn Roosters.

Die Haie verspielen dabei 2 Führungen und verhelfen so den Roosters, erstmal seit Monaten, die Rote Laterne abzugeben. Allerdings hat Iserlohn auch ein Spiel mehr als die Löwen Frankfurt (13. Platz) und die Augsburger Panther (14.). Sichtlich gefrustet war auch Köln-Trainer Uwe Krupp, der das MagentaSport-Interview nach dem Spiel fluchtartig verließ. „Wir haben am Ende im falschen Moment die individuellen Fehler, die passieren. Die passieren dir im ganzen Spiel, aber die dürfen dir nicht zum falschen Zeitpunkt passieren“, erklärte Krupp. Als MagentaSport-Kommentator Konstantin Klostermann ihn auf die Konteranfälligkeit ansprach, reagierte Krupp gereizt. „Das war keine strukturelle Sache, das waren individuelle Fehler von 2 erfahrenen Spielern. Wir können da jetzt lange diskutieren und überlegen, wie schlecht wir sind oder wir sagen, wir haben 2 Fehler gemacht im falschen Moment. Wir haben 7 Spiele, um Punkte zu gewinnen, und ich hoffe, die Mannschaft versteht das“, so der verärgerte Krupp. Auf Seiten der Roosters ist die Freude groß. „Wenn wir auf die Tabelle schauen, sind wir nicht mehr Allerletzter und das ist ein schönes Gefühl“, sagt Doug Shedden. Großen Anteil hatte Michael Dal Colle mit einem Treffer und 3 Assists. „Das ist ein Charakter-Sieg. Es fühlt sich sehr gut an. Das beste Gefühl der Saison. So müssen wir weitermachen“, freut sich der Matchwinner.

Schwenningen gewinnt 3:0 gegen Tabellenführer Berlin. Schlechte Disziplin wird Berlin im 3. Drittel zum Verhängnis – auch Freddy Tiffels, der kassiert 5 Minuten und muss plus Spieldauer vom Eis. „Wir sind nicht begeistert mit unserem Spiel und unserer Disziplin. Das ist eigentlich nicht unser Stil. Ich habe keine Zweifel, dass wir das auch beheben können. Das war nicht unsere Nacht“, ärgert sich Eisbären Serge Aubin ungewöhnlich deutlich.

Nachfolgend die Stimmen aus der PENNY-DEL am Dienstag übermittelt durch MagentaSport.

Weiter geht es am Donnerstag mit u.a. dem EHC Red Bull München gegen die Schwenninger Wild Wings – ab 19 Uhr live und exklusiv in der Konferenz und als Einzelspiel bei MagentaSport.

Kölner Haie – Iserlohn Roosters 4:5
Die Torstände im Spielverlauf: 2:0, 3:2, 4:5 – Spektakel in Köln und Iserlohn holt „fette Big Points“ im Abstiegskampf. Die Haie verpassen den zwischenzeitlichen Sprung in die Top6, steht mit 71 Punkten auf Platz 7. Iserlohn ist endlich nicht mehr Letzter, zieht mit einem Spiel mehr und 50 Punkten auf Platz 12.

Uwe Krupp, Trainer Köln: „Wir haben am Ende im falschen Moment die individuellen Fehler, die passieren. Die passieren dir im ganzen Spiel, aber die dürfen dir nicht zum falschen Zeitpunkt passieren. Uns sind im letzten Drittel zwei solcher Fehler passiert. Iserlohn ist im Moment die Mannschaft, die solche Sachen ausnutzt und am Ende das Spiel verdient gewonnen hat.“
Hinsichtlich Fehler sprach MagentaSport-Kommentator Konstantin Klostermann von der Konteranfälligkeit und den Turnover – das passt Krupp gar nicht. Seine Antwort, ehe er das Interview abbricht: „Nein, das waren keine Konter. Das waren einfach 2 Fehler, die Iserlohn ausgenutzt hat. Das war keine strukturelle Sache, das waren individuelle Fehler von 2 erfahrenen Spielern. Wir können da jetzt lange diskutieren und überlegen, wie schlecht wir sind oder wir sagen, wir haben 2 Fehler gemacht im falschen Moment. Wir haben 7 Spiele, um Punkte zu gewinnen, und ich hoffe, die Mannschaft versteht das.“

Doug Shedden, Trainer Iserlohn: „Wir sind eine Art Cardiac Kids. Wir wissen, dass wir nicht das talentierteste Team haben, aber wir bleiben dran. Wir hatten einige sehr gute Plays. Wir sind auch erfreut, denn wenn wir auf die Tabelle schauen, sind wir nicht mehr Allerletzter und das ist ein schönes Gefühl.“

Michael Dal Colle, 1 Tor, 3 Assists, Iserlohn: „Meine Statistik interessiert mich nicht. Das ist ein wichtiger Sieg für unser Team. Wir haben hart dafür gearbeitet, dass wir von diesem letzten Platz runterkommen seit Beginn der Saison. Das ist ein Charakter-Sieg. Es fühlt sich sehr gut an. Das beste Gefühl der Saison. So müssen wir weitermachen.“

Stimmen zum Spiel





Statistik

Tore: 1:0 (06:30) Dietz (Kammerer), 2:0 (09:44) Aubry (Storm/Kammerer), 2:1 (20:18) Cornel (Dal Colle/Ugbekile), 2:2 (36:28) Ugbekile (Jentzsch), 3:2 (39:53) Bast (Olver/McIntyre), 3:3 (49:06) Rutkowski (Sebok), 3:4 (49:59) Boland (Dal Colle), 3:5 (52:14) Dal Colle (Ziegler/Ugbekile), 4:5 (59:08) Aubry 5-4PP
Strafen: 8 – 8
Schiedsrichter: Schukies, Schrader (Kontny, Hofer)
Zuschauer: 15.842
Köln: Pantkowski – Müller, Sieloff; Austin, Bailen; Dietz, Sustr; van Calster – Kammerer, Aubry, Storm; Schütz, MacLeod, Grenier; Olver, McIntyre, Bast; Lindner, Proft, Hänelt
Iserlohn: Jenike – Gormley, Ugbekile; Labrie, Thomas; Quaas, Bender; Elias – Dal Colle, Cornel, Boland; Ritchie, LeBlanc, Jentzsch; Schiemenz, Sebok, Ziegler; Broda, Jahnke, Rutkowski


Trainer Serge Aubin und Co-Trainer Craig Streu von den Eisbären Berlin – © Marco Leipold / City-Press


Schwenninger Wild Wings – Eisbären Berlin 3:0
Die Eisbären verlieren nach 3 Siegen wieder ein Spiel, könnten am Wochenende wieder punktgleich mit Bremerhaven sein, bleiben aber vorerst Tabellenführer mit 89 Punkten. Schwenningen holt einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs, steht mit 76 Punkten auf dem 4. Platz.

Serge Aubin, Trainer Berlin: „Schwenningen ist stärker rausgekommen als wir. Wir haben den Puck zu oft verloren und hatten keine effektiven Forechecks. Das war einfach nicht gut genug. Das müssen wir beheben und weitermachen.“ Gerade im 3. Drittel kassierte Berlin viele Strafen u.a. durch Freddy Tiffels wurde für 5 Minuten plus Spieldauer vom Eis geschickt. „Wir sind nicht begeistert mit unserem Spiel und unserer Disziplin. Das ist eigentlich nicht unser Stil. Ich habe keine Zweifel, dass wir das auch beheben können. Das war nicht unsere Nacht.“

Alexander Karachun, Torschütze Schwenningen: „Wir haben da angesetzt, wo wir gegen Köln aufgehört haben. Wir haben 60 Minuten konstant versucht, unser Ding durchzuziehen. Wir wollten unsere Heimmacht zeigen und das ist uns gut gelungen gegen das beste Team der Liga.“

Daniel Schmoelz (NIT) vor Goalie Florian Bugl – © ISPFD


Nürnberg Ice Tigers – Straubing Tigers 3:4
Straubing gewinnt das Tigers-Duell und untermauert mit 81 Punkten den 3. Platz. Nürnberg verspielt einen 2:0-Vorsprung und verpasst den zwischenzeitlichen Sprung in die Top10. Auf Platz 14 hat Nürnberg 5 Punkte Vorsprung.

Tom Rowe, Trainer Nürnberg: „Wir hatten viele Chancen im 3. Drittel, die wir aber nicht nutzen konnten. Mir hat gefallen, was wir gemacht haben. Wir sind hart geskatet, wie wir es immer machen. Am Ende des Tages haben wir aber ein Tor mehr als wir haben.“

Tom Pokel, Trainer Straubing Tigers: „Wir lagen im 1. Drittel zwar 0:2 hinten, aber wir haben ein Tor nicht bekommen, was kein Abseits war und ich fand das Drittel nicht so schlecht von uns. Wir sind mit unserer Spielweise drangeblieben. Wir haben dann mit 3 Toren im 2. Drittel eine entsprechende Antwort gegeben. Im 3. Drittel war es ein Kampf zwischen 2 guten Teams.“

Die PENNY-DEL komplett live bei MagentaSport
Donnerstag, 15.02.2024
Ab 19 Uhr in der Konferenz und ab 19.25 Uhr als Einzelspiel abrufbar: EHC Red Bull München – Schwenninger Wild Wings, Adler Mannheim – Grizzlys Wolfsburg, ERC Ingolstadt – Düsseldorfer EG

Freitag, 16.02.2024
Ab 19 Uhr in der Konferenz und ab 19.25 Uhr als Einzelspiel abrufbar: Pinguins Bremerhaven – Straubing Tigers, Eisbären Berlin – Augsburger Panther, Kölner Haie – Löwen Frankfurt, Iserlohn Roosters – Nürnberg Ice Tigers


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