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Lindau (EVL) – Gleich zwei Mal in der Fremde treten die EV Lindau am kommenden Wochenende an. Nach dem Doppelpack gegen die Eisbären aus... Zwei Auswärtspartien für die Islanders am Wochenende

© Betty Ockert

Lindau (EVL) – Gleich zwei Mal in der Fremde treten die EV Lindau am kommenden Wochenende an.

Nach dem Doppelpack gegen die Eisbären aus Regensburg steht ein Auswärts-Doppelpack auf dem Programm. Am Freitag (08. Januar / 19:30 Uhr) sind die Lindauer bei den Starbulls Rosenheim zu Gast. Am Sonntag (10. Januar / 18:30 Uhr) geht es für die Islanders zum Aufsteiger nach Passau. Beide Spiele können wie gewohnt kostenpflichtig bei SpradeTV gebucht und live verfolgt werden.

Die Starbulls Rosenheim, sind ein absolutes Topteam der Oberliga Süd und werden sicherlich ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen, wenn es am Ende der Spielzeit um die Meisterschaft geht. Dies zeigt auch der momentan dritte Tabellenplatz sehr deutlich. Man hat zum Tabellenführer, den Selber Wölfen, zwar einen 11 Punkte Rückstand, aber bisher auch vier Partien weniger absolviert.

Die Rosenheimer setzen immer mehr auf den eigenen Nachwuchs, was die Ausgeglichenheit im Team von Headcoach John Sicinski zeigt. Es ist eine gesunde Mischung zwischen einigen erfahrenen Spielern und vielen jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Die Starbulls haben im Schnitt den jüngsten Kader der Oberliga Süd, knapp gefolgt vom SC Riessersee und den EV Lindau Islanders.

Im bisherigen Verlauf der Saison wussten die Starbulls zu überzeugen und konnten aus 16 Spielen insgesamt 12 Partien gewinnen. Darunter war auch ein Sieg in Lindau. Mitte Dezember mussten sich die Islanders zu Hause mit 1:5 geschlagen geben. Nach dieser Niederlage starteten die Islanders aber eine Serie mit fünf Siegen in Folge, diese Serie endete erst am vergangenen Wochenende mit einer knappen 3:4 Niederlage gegen die Eisbären Regensburg. Dank dem ersten Spiel gegen die Starbulls wissen die Islanders um die offensive Stärke der Rosenheimer. Verstecken müssen sich die Lindauer aber keineswegs, denn aus einer gutstehenden Defensive heraus und einem effektiven Torabschluss ist es für die Inselstädter auch beim großen Favoriten möglich, die Punkte zu entführen. „Um gegen Rosenheim bestehen zu können, bedarf es einer geschlossenen Mannschaftsleistung und taktischer Disziplin“, sagt Gerhard Puschnik, Headcoach der EV Lindau Islanders.

Der punktbeste Spieler beim Tabellenzweiten der Oberliga Süd ist Tobias Meier, der in 16 Spielen 26 Scorerpunkte sammeln konnte. Ihm folgen in der internen Wertung die beiden Kontingentspieler Kyle Gibbon mit 24 Punkten und Curtis Leinweber mit 22 Punkten. Nach der U20 WM in Edmonton ist auch der DEB-Juniorennationalspieler Enrico Henriquez-Morales wieder zurück. Dies bietet Starbulls Trainer Sicinski in der Offensive noch zusätzliche Optionen.

Am Sonntag geht es für die EV Lindau Islanders zu den EHF Passau Black Hawks. Das klare Ziel in die Drei-Flüsse-Stadt sind drei Punkte beim Aufsteiger. Damit wollen die Lindauer Anschluss an Platz acht halten und gleichzeitig Passau auf Distanz halten.  

Zu Beginn der Saison musste der Aufsteiger viel Lehrgeld bezahlen, in dem man zahlreiche deftige Niederlagen einstecken musste. Mittlerweile aber haben sich die Passauer zum „Schreckgespenst“ der Oberliga Süd entwickelt, vor allem zu Hause. Man konnten den SC Riessersee mit 2:1 nach Overtime schlagen und die Indians aus Memmingen mit einer deftigen 2:9-Niederlage ins Allgäu zurückschicken. Auch die Alligators aus Höchstadt und die Landsberg Riverkings mussten schon ohne Punkte aus Passau abreisen. Die ersten Auswärtssiege gelangen den Black Hawks am vergangenen Wochenende in Füssen, als man knapp mit 4:3 im Allgäu und am Dreikönigstag in Landsberg mit 3:2 gewinnen konnte.

Der Aufschwung der Passauer ist auch verbunden mit dem Kontingentspieler-Duo Smith/Blackburn, welches die Passauer Mitte Dezember verpflichtet haben. Dieses Duo schlug in Passau ausgesprochen gut ein. Blackburn erzielt in bisher 8 Spielen 20 Scorerpunkte und Jeff Smith schaffte in 6 Spielen auch schon 11 Punkte. Die Devise für die Lindauer wird sein, gerade diesen beiden Spielern, aber auch Patrick Geiger und Marco Sedlar, keinen Raum zur Entfaltung zu geben.

„Für uns ist es sehr wichtig, dass wir über 60 Minuten im System bleiben. Wir dürfen dem Gegner keine Geschenke machen. Auf keinen Fall werden wir sie unterschätzen.“, sagt Sascha Paul, Sportlicher Leiter der Islanders, über den Gegner aus der Drei-Flüsse-Stadt.

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