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Buchloe. (chs) Einen erneuten Rückschlag mussten die Buchloer Piraten am Freitagabend im Kampf um die Top Acht Ränge hinnehmen. Gegen den Tabellennachbarn Schweinfurt unterlagen... Zu wenig investiert: Piraten kassieren die nächste Heimniederlage

Robert Wittmann – © by ESV Buchloe Media

Buchloe. (chs) Einen erneuten Rückschlag mussten die Buchloer Piraten am Freitagabend im Kampf um die Top Acht Ränge hinnehmen.

Gegen den Tabellennachbarn Schweinfurt unterlagen die Buchloer in heimischer Halle mit 2:6 (1:1, 0:2, 1:3) und kassierten somit schon die fünfte Heimniederlage. Trotz dezimierten Kader waren die Gäste aus Unterfranken von Beginn an die bissigere, zielstrebigere und demzufolge auch bessere Mannschaft, die am Ende drei wichtige Punkte entführte. Die Hausherren enttäuschten hingegen und fanden über weite Strecken kein wirkliches Mittel gegen die taktisch gut eingestellten Mighty Dogs.

„Der Auftakt war leider sehr enttäuschend und darf so nicht passieren“, fand ESV-Trainer Christopher Lerchner nach der Partie deutliche Worte. In der Tat waren die Buchloer vom ersten Bully weg eigentlich immer einen Schritt zu spät dran gegen sofort präsente Gäste. Mit schnellem und schnörkellosen Spiel setzten nämlich anfangs nur die Schweinfurter die ersten Akzente und die Buchloer durften sich bei Johannes Wiedemann im Tor bedanken, dass man nicht schon früh einem Rückstand hinterherlaufen musste. Doch auch Buchloes bester Mann an diesem Abend war nach sieben Minuten machtlos, als Marcel Grüner im Slot zum 0:1 abfälschte und so die fast schon überfällige Gästeführung erzielte. Erst nach und nach fanden dann auch die Gennachstädter so langsam Zugriff und hatten nach acht Minuten Pech, dass Philip Wolf aus zentraler Position nur die Latte traf. Dass die Buchloer dennoch mit einem etwas glücklichen 1:1 in die Pause gehen konnten lag an Robert Wittmann, der einen Schuss von Lucas Ruf vor dem Tor unhaltbar für Mighty Dogs Keeper Benedict Roßberg abgefälscht hatte (11.).

Doch trotz des Ausgleichs sollte sich auch im Mitteldrittel nicht so viel verändern. Die mit lediglich zwölf Feldspielern angereisten Mainfranken machten den Buchloer das Leben weiterhin enorm schwer. Zwar hielten die Pirates gegen die körperlich starken Dogs inzwischen etwas besser dagegen, doch in den entscheidenden Situationen waren die Schweinfurter immer noch energischer. Beim neuerlichen Führungstreffer hatte Leonardo Ewald zum Beispiel keinen Gegenspieler um sich und somit auch keine Mühe, den Puck maßgenau zum 1:2 in den Winkel zu setzen (27.). Und wenn es nicht läuft kommt dann auch noch Pech dazu wie beim 1:3 kurz vor der Pause, als Schweinfurt in Unterzahl einen Konter fuhr und Johannes Wiedemann erst noch grandios retten konnte. Doch den Abpraller fälschte dann ein Buchloer Spieler in die eigenen Maschen ab (39.), sodass die Aufgabe für die Rot-Weißen nicht einfacher wurde.

Im Schlussabschnitt keimte dann allerdings nochmals berechtigte Hoffnung auf. Denn keine zwei Minuten waren absolviert, da verkürzte Philip Wolf auf 2:3 (42.). Und die folgenden Minuten waren die Buchloer nun auch Drücker, verpassten es aber, den Ausgleich nachzulegen. Stattdessen stellten die Schweinfurter nach 50 Minuten den alten Abstand wieder her, als Dylan Hood im Powerplay zum 2:4 traf. Und dieser Treffer sollte die Drangphase der Buchloer wieder zum Erliegen bringen. Denn auf diesen Nadelstich hatten die Piraten in der Folge keine entscheidende Antwort mehr parat. Ganz im Gegenteil: Die kaltschnäuzigen Gäste schraubten den Spielstand bis zum Ende sogar noch durch die beiden Kontingentspieler Joseph Sides (55.) und Dylan Hood (60.) auf 2:6 in die Höhe.

Unter dem Strich gingen die Buchloer, die an diesem Abend einfach zu wenig investiert hatten, somit erneut leer aus, was im direkten Vergleich gegen einen unmittelbaren Konkurrenten doppelt schmerzte.

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