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Heilbronn. (PM) Die Offensive der Heilbronner Falken kommt in den Playoffs nicht auf Touren. Nachdem das erste Spiel am Mittwoch in Schwenningen mit 1:2...
Riico Rossi, Trainer der Falken - © by Eishockey-Magazin (DR)

Riico Rossi, Trainer der Falken – © by Eishockey-Magazin (DR)

Heilbronn. (PM) Die Offensive der Heilbronner Falken kommt in den Playoffs nicht auf Touren. Nachdem das erste Spiel am Mittwoch in Schwenningen mit 1:2 nach Verlängerung verloren wurde, endete Spiel zwei am Freitag mit demselben Resultat nach 60 Minuten. Dabei zeigten die Unterländer nur im ersten Durchgang eine gute Leistung, während man danach zahllose Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen ließ und sich am Ende über eine knappe Niederlage nicht beschweren durfte. Weiterer Wermutstropfen: Fabio Carciola schied im ersten Drittel mit einer vermutlich schwereren Schulterverletzung aus.
Beide Teams boten den 2.563 Zuschauern in der Kolbenschmidt Arena im ersten Durchgang eine intensive Partie. Die Zweikämpfe wurden angenommen, das Tempo war hoch, und im Laufe des Drittels spielten sich die Gastgeber eine optische Überlegenheit heraus. Ein erstes Überzahlspiel blieb noch ungenutzt, auch bei Schüssen von Adriano Carciola und Gelke war SERC-Keeper Martinovic auf dem Posten. In der 17. Minute sollte der HEC für sein Engagement belohnt werden: Gelke staubte im zweiten Powerplay vor dem Tor ab und traf zum 1:0. Doch gerade als eher der zweite Treffer für die Falken in der Luft lag, schlugen die Schwäne eiskalt zurück. Schlager bediente von hinter dem Tor Hennigar, der aus kurzer Distanz den Ausgleich erzielte.
War dieses Unentschieden für Schwenningen nach 20 Minuten noch etwas schmeichelhaft, sollten sich die Gäste ihre Führung nach 40 Minuten verdienen. Nach einer munteren Anfangsphase des zweiten Drittels mit einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten folgten die letztlich entscheidenden Minuten der Partie, in denen Heilbronn es versäumte, in Überzahl das zweite Tor zu erzielen. Gleich zweimal hatten die Unterländer die Chance bei etwa anderthalb Minuten 5-gegen-3-Powerplay, doch außer bei einer „Hundertprozentigen“ von Capraro kam man nie in optimale Schussposition. Statt dem fälligen Schuss kam der Pass oder umgekehrt, so dass diese große Möglichkeit gegen geschickt verteidigende Wild Wings ungenutzt blieb. Schwenningen machte es wenig später bei einem eigenen doppelten Überzahlspiel zwar auch nicht besser, nutzte in der 35. Minute aber einen Fehler der Falken im Aufbauspiel zum 1:2. Hacker bediente Leavitt, der vor dem Tor keine Mühe mehr hatte zu vollstrecken. Die Schlussminuten des Mitteldrittels gehörten dann den Gästen, die es sich leisteten, durch Hofbauer in der 38. Minute einen Penalty zu vergeben.
So hätte Heilbronn im letzten Durchgang noch einmal herankommen können, biss sich aber immer wieder an der solide Defensive der Gäste die Zähne aus. Erneut hatte man zahlreiche Möglichkeiten, in Überzahl zurückzukommen, schaffte es aber nicht, Gästekeeper Martinovic zu bezwingen, der aber auch einen absoluten Sahnetag erwischt hatte und unter anderem Gelke, Léveillé (jeweils 49.), Capraro (54.) und Chris Billich (56.) verzweifeln ließ.
Am Ende sollte es für die Falken nicht mehr zum Ausgleich reichen, die nun in der Serie mit 0:2 zurückliegen und am Sonntag in Schwenningen gehörig unter Druck stehen, will man nicht frühzeitig entscheidend ins Hintertreffen geraten.

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