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Berlin. (WL) Im vorletzten Vorrundenspiel der European Trophy 2013 unterlagen die Hauptstädter auf eigenem Eis vor 5.600 Zuschauern in einem torreichen Spiel in der...
Jeff Tomlinson  - © by Eishockey-Magazin (DR)

Jeff Tomlinson – © by Eishockey-Magazin (DR)

Berlin. (WL) Im vorletzten Vorrundenspiel der European Trophy 2013 unterlagen die Hauptstädter auf eigenem Eis vor 5.600 Zuschauern in einem torreichen Spiel in der Berliner 02 World am Ostbahnhof den Hamburg Freezers mit 4:6 (1:3, 3:2, 0:1).

Knapp eine Woche vor dem Saisonstart in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) trafen Travis Mulock, Daniel Weiß, Shawn Lalonde und Darin Olver für die Gastgeber. Für die Hamburger war ihr dänischer Neuzugang Morten Madsen allein vier Mal erfolgreich.
Der neue Berliner Trainer Jeff Tomlinsen nutzte dieses Spiel auch um in der Verteidigung zu experimentieren, indem er die Reihen in wechselnden Kombinationen spielen ließ.
Schließlich sind die Berliner ja schon als Gastgeber für die Endrunde qualifiziert.
Die Freezers nutzen das eiskalt aus und erzielten vier Treffer in Überzahl.
Doch Cheftrainer Tomlinsen hat vor allem den Saisonstart in knapp einer Woche im Visier: „Wir wollen in der European Trophy schon punkten, müssen aber am 13. September voll da sein“, hatte er vorher gesagt.

Der Deutsche Meister kam im ersten Drittel besser ins Spiel und erzielte bereits nach 17 Sekunden das 1:0 durch T.J.Mulock. Doch wie schon erwähnt erzielten die Hamburger die meisten Tore in Überzahl und nutzen die Strafzeiten der Eisbären besser aus als umgekehrt. So stand es zum Ende des ersten Drittel auch 1:3 aus Berliner Sicht.

Im zweiten Drittel begannen die Berliner Eisbären in Unterzahl und mussten schnell das 1:4 hinnehmen. Das Spiel schien entschieden, doch die Berliner kämpften und erzielten durch Daniel Weiß . zum 2:4 und Shawn Lalonde zum 3:4 weitere Anschlusstreffer, bevor Darin Olver sogar den Ausgleich zum 4:4 markierte.
Zwischenzeitlich vergab der Hamburger Philippe Dupuis in der 33. Minute einen Penalty, das hätte das 5:2 für die Freezers sein können.
In der 39 Minute dann das 5:4 für die Freezers und so ging es dann auch in die Drittelpause, obwohl 50 Sekunden vor Schluss Shawn Lalonde durch einen Schlagschuss den Ausgleich für die Berliner auf dem Schläger hatte.

Im letzten Drittel hatten die Eisbären in der 54. Spielminute die große Chance auf den Ausgleich, als gleich zwei Hamburger auf der Strafbank saßen. Doch sie konnten die 5:3 Überzahlsituation trotz zahlreicher Chancen nicht nutzen.
Den Schlusspunkt in einem Spiel mit Testspielcharakter setzte dann der Hamburger Morten Madsen 23 Sekunden vor Spielschluss mit seinem Treffer zum 6:4 für die Freezers, die trotz des Sieges keine Chance mehr haben die Endrunde in Berlin zu erreichen.

Schon am Sonntag bekommen die Eisbären die Möglichkeit für eine schnelle Revanche: Dann treten sie um 14.30 Uhr zum letzten Vorrundenspiel in Hamburg an.

Stimmen zum Spiel

Benoit Laporte (Trainer Hamburg Freezers): „Bis auf zehn Minuten im zweiten Drittel war das eine ziemlich gute Partie von uns. Wir haben uns viele Chancen erspielt und auch in Überzahl gute Entscheidungen getroffen. Morten war heute wirklich stark, auch Phil hat ein erstklassiges Spiel abgeliefert. Es wäre natürlich schön, wenn wir die Eisbären auch am Sonntag vor unseren Fans besiegen könnten.“

Morten Madsen (MVP, 3-facher Torschütze Hamburg Freezers): „Ich habe in meiner Karriere bislang in fast jeder Saison einen Hattrick geschafft – daher hoffe ich, dass das heute nicht der letzte für diese Spielzeit gewesen ist! Die Reihe mit Adam und Matt macht wirklich Spaß, wir verstehen und ergänzen uns super. Wir wollen unseren Fans auch am Sonntag einen Sieg schenken, allerdings dürfen wir den Saisonstart am 13. September nicht aus den Augen verlieren. Dann zählt es!“

Eisbären Berlin – Hamburg Freezers 4:6 (1:3, 3:2, 0:1)

Tore:
1:0 – 00:17 – Mulock (L. Braun, Trivellato) – EQ
1:1 – 04:24 – Madsen (Mitchell, Dupuis) – PP1
1:2 – 17:09 – Ejdepalm (Dupuis, Nielsen) – EQ/sechster Feldspieler
1:3 – 18:23 – Krämmer (Cabana, Festerling) – EQ
1:4 – 20:53 – Madsen (Dupuis, Pettinger) – PP1
2:4 – 26:32 – Weiß (Christensen, Foy) – EQ
3:4 – 36:31 – Lalonde (Tallackson) – PP1
4:4 – 37:34 – Olver (Hördler, Lalonde) – EQ
4:5 – 38:28 – Madsen (Mitchell, Walter) – EQ
4:6 – 59:37 – Pettinger (Madsen, Schubert) – PP1

Schüsse: Berlin: 33 (5-14-14) – Hamburg: 35 (12-14-9)
Strafen: Berlin: 12 Minuten – Hamburg: 14 Minuten
Zuschauer: 5600
Schiedsrichter: Lars Brüggemann, Marian Rohatsch (Daniel Ratz, Gregor Socheria)

Aufstellungen
Eisbären Berlin:
Zepp (Elwing) – Hördler, Trivellato; Sharrow, Baxmann; Lalonde, Borer; Haase, Supis – L. Braun, Mulock, Rankel; Tallackson, Olver, Busch; Weiß, Christensen, Foy; Schlenker, Kabitzky – Trainer: Jeff Tomlinson
Hamburg Freezers: Treutle (Deske) – Ejdepalm, Nielsen; Schubert, Westcott; Lavallée, Schmidt; Walter – Oppenheimer, Dupuis, Jakobsen; Cabana, Festerling, Krämmer; Pettinger, Madsen, Mitchell; Bettauer, Rinke – Trainer: Benoit Laporte

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