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Wuselige Schweizer lassen großen Slowaken wenig Chancen

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Simon Bodenmann traf doppelt – © by Eishockey-Magazin (DR)

München. (MR) Die Schweiz gewinnt das Auftaktspiel am Deutschland-Cup mit 3:2 gegen Titelverteidiger Slowakei. Dabei stellten die Eidgenossen die Weichen bereits vom ersten Bully weg, als Romy gut nach- und seinen eigenen Abpraller in die Maschen setzte (1. Spielminute). Im weiteren Spielverlauf hatten beide Teams einige Möglichkeiten, auch in den zahlreichen Situationen mit einem Mann mehr auf dem Eis. Doch hier zeigten die Schweizer zwar weniger gutes Powerplay, waren aber im Penaltykilling (fast) unschlagbar und ließen den Gegner – trotz mehr Körperlänge – einfach nicht zur Entfaltung kommen, und ansonsten war bei Goalie Gerber Endstation. Tore sollten aber im ersten Abschnitt nicht mehr fallen. Dafür im mittleren gleich derer drei. Allerdings dauerte es bis zur 35. Min., und erneut war die erste Schweizer Reihe erfolgreich (Bodenmanns). Dass Marcel Hossa wenig später den Anschluss für die Slowaken verbuchen konnte (38.), lag am springenden Puck, den Gerber nicht zu fassen bekam, und war zu diesem Zeitpunkt fast als Ausrutscher anzusehen, vor allem da die Eidgenossen eine Strafe gegen die Slowaken nur Sekunden nach dem Pfiff in den dritten Treffer ummünzten (Bodenmanns, 39.). Im Schlussabschnitt hatten beide Goalies einen Schutzengel auf ihrer Seite – Gerber ohne Stock musste mit der Handschuhhand die Scheibe zwischen vielen Kufen einfrieren (44.), Hamerlik kratzte in der selben Minute die Scheibe von der Linie. Die Slowaken wollten unbedingt noch Tore erzielen und möglichst Punkte mitnehmen und zogen das Tempo an. Bei Überzahl gelang denn auch der Anschlusstreffer (Sersen, 56.), als seine Kollegen für viel Verkehr und Sichtbehinderung vor Gerber sorgten. Als sich der Schweizer Gardner zu heftig gegen seinen Gegner einsetzte, dass dieser leicht verletzt zur Bank fuhr, war für Gardner das Spiel zuende. Team Slovakia nutzte die Gunst der Stunde, beließ Goalie Hamerlik zugunsten des 6. Feldspielers auf der Bank, etwa 90 Sekunden vor der Sirene. Die Befreiung von Roman Wick strich knapp am leeren Gehäuse vorbei, Baranka prüfte mehrfach Gerbers Fanghand, doch die Zeit lief ihnen davon.

Das Spiel SUI – SVK 3:2 (1:0/ 2:1/ 0:1)

Tore: Romy, Bodenmann (2x), Hossa, Sersen

Strafen: SUI – 20 + SD Gardner; SVK – 16

Schiedswrichter: Stefan Bauer (GER) / Richard Schütz (GER)

Zuschauer: 2852

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