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Wolfsburg. (SH) Als Tabellenletzter schafften die Grizzly Adams aus Wolfsburg doch noch ein „6-Punkte-Wochenende“. Nach dem Sieg in Augsburg am Freitagabend gelang auch im...

Auseinandersetzung zwischen Tobias Wörle (weißes Jersey) und Greg Moore – © by Eishockey-Magazin (AG)

Wolfsburg. (SH) Als Tabellenletzter schafften die Grizzly Adams aus Wolfsburg doch noch ein „6-Punkte-Wochenende“. Nach dem Sieg in Augsburg am Freitagabend gelang auch im heutigen Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters das Kunststück einen Rückstand in einen Sieg zu drehen.

 

Bereits in den ersten Minuten gab es Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Gleich in der ersten Spielminute war es Matthew Dzieduszycki der an Iserlohns Torhüter Sébastien Caron scheiterte. Jeffrey Giuliano und Tobias Wörle versuchten sich im Gegenzug, scheiterten aber jeweils an Daniar Dshunussow der heute wieder den Vorzug vor Sebastian Vogl im Wolfsburger Tor erhielt. Auch in der Folge blieben beide Torhüter souverän, wenn sich dann doch mal eines der beiden Teams eine etwas klarere Chance erarbeiten konnte. Und selbst als Matthew Dzieduszycki in der 8. Minute nur noch ins leere Tor schieben musste wirkte das Tor der Gäste wie vernagelt.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb das Spiel ausgeglichen. Wolfsburg störte das Angriffsspiel der Gäste recht früh, so dass die Statistikabteilung im zweiten Drittel insgesamt 7 Schüsse für die Roosters heraus kramte. In einem umkämpften Mitteldrittel erhöhten beide Seiten ihr Strafzeitenkonto so dass kein wirklicher Spielfluss aufkommen wollte. Im jeweiligen Powerplay waren dann beide Torhüter zur Stelle wenn es drauf ankam und die Defensivabteilung doch mal eine Chance zu ließ. Spätestens ab der 30. Spielminute war dann aber auch eine kleine optische Überlegenheit der Gastgeber erkennbar.

 

In der 46. Minute war es dann soweit und die 1.508 Zuschauer sahen doch noch ein Tor in der EisArena. Nach einem Schuss von Mark Ardelan sprang die Scheibe von Roberts Hocks Schlittschuh ins Tor. Die Schiedsrichter werteten den Treffer und weckten damit scheinbar die Wolfsburger auf. Denn ab jetzt spielten nur noch die Gastgeber und kamen durch Matthew Dzieduszycki zum verdienten Ausgleich. Ein Schuss von Aaron Brocklehurst sorgte dann für die Wolfsburger Führung. Wie auch schon am Freitag in Augsburg traf er mit einem Schuss von der blauen Linie. Wolfsburg drängte nun mit 6 Feldspielern auf die Entscheidung, auch weil Iserlohn das letzte Drittel weiterhin zum anwärmen der Strafbank nutze. Wolfsburgs Kapitän Kai Hospelt und Vincenz Mayer sorgten mit ihren Treffern dann für die Entscheidung der Partie. Bitte für die Gäste, dass sie nicht nur die Punkte in Wolfsburg ließen. Nach dem Treffer von Mayer aus dem Gewühl heraus ließ sich Iserlohns Torhüter Sébastien Caron zu einem Faustschlag hinreißen und kassierte eine Matchstrafe. Obendrein schied Verteidiger Collin Danielsmeier mit einem Handbruch verletzt aus.

Die Roosters bejubeln den Führungstreffer durch Robert Hock – © by Eishockey-Magazin (AG)

 

Besonders das hohe Tempo der Gastgeber in den letzten 10 Minuten beeindruckte Gästetrainer Doug Mason auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Sein Gegenüber Pavel Gross zeigte sich nach dem 6-Punkte-Wochenende erleichtert und forderte seine Mannschaft auf nun nicht nachzulassen. Bereits in 12 Tagen treffen beide Teams in der Wolfsburger EisArena wieder aufeinander.

 

Grizzly Adams Wolfsburg vs Iserlohn Roosters 4:1 (0:0/0:0/4:1)

Tore: 0:1 45:28 Robert Hock (Mark Ardelan / Brandon Rogers), 1:1 48:18 Matthew Dzieduszycki (Robbie Bina / Sebastian Furchner), 2:1 53:47 Aaron Brocklehurst (Norm Milley / Sebastian Furchner), 3:1 57:07 Kai Hospelt (Tyler Haskins / Robbie Bina), 4:1 57:48 Vincenz Mayer (Christoph Höhenleitner / Adrian Grygiel )

Strafen: Wolfsburg 14 / Iserlohn 22 + 25 Caron

Schüsse Wolfsburg 49 / Iserlohn 24

Zuschauer: 1.508

Schiedsrichter: Jablukov, Rohatsch; Hunnius, Ponomarjow

 

Wolfsburg: Dshunussow – Kohl, Brocklehurst – Moore, Haskins, Dzieduszycki – Walter, Schopper – Furchner, Hospelt, Polaczek – Bina, Wurm – Milley, Pohl, Mercier – Blanchard – Grygiel, Mayer, Höhenleitner

Iserlohn: Caron (Siekmann) – Tomassoni, Peltier – Wolf, York, Bell – Rogers, Ardelan – Wörle, Hock, Giuliano – Danielsmeier, Kopitz – Hommel, Fischhaber, Stuart – Orendorz – Holzmann, Tepper

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